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Wallachia - Ceremony Of Ascension


Hotel666 Redaktion

08. Juni 2009

Black Metal ist Krieg, und das in weit mehr als einer Hinsicht. Lyrische Albern- bis Strunzdummheit, Pandaschminke und miese Produktionen sowie Musik sind keine Seltenheit in dieser Stilrichtung und auch oftmals gute Gründe für mich, mit diesem Genre auf dem – haha – Kriegsfuß zu stehen. Ganz besonders Soloprojekte sind oft nicht dazu geeignet, ihren Erschaffern in meinen Augen zu Ansehen zu verhelfen – Kult hin oder her.

Nun verhält es sich bei der norwegischen Band WALLACHIA jedoch nicht so, dass Gitarrist und Sänger Lars Stavdal vollkommen allein auf weiter Flur dasteht. Denn obwohl WALLACHIA samt der zweiten Langrille „Ceremony Of Ascension“ erkennbar hauptsächlich auf seinem Mist gewachsen ist, war er wohl nicht elitär und verbissen genug um in jugendlichem Trotz alles allein machen zu wollen. Das hat sich ausgezahlt, denn Gitarre spielen und Kreischen kann der gute Mann mehr als nur ausreichend gut. Der melodische Black Metal von WALLACHIA steckt vieles andere, was in diesem Bereich veröffentlicht wird, locker in die Tasche. Warum? Unter anderem deshalb, weil statt des handelsüblichen minderwertigen Geschrammels hier differenzierte Riffs zu finden sind, ebenso wie Melodien die zwar eingängig und mitreißend, aber nicht völlig banal sind. Weiterhin ist der Klang differenziert und die wenig aufdringliche Orchestrierung sowie der gelegentliche Klargesang wurden ebenso wie das Schlagzeug von Kundigen ihres Fachs statt vom Computer und drei Seiten über Harmonielehre aus dem Musikbuch der Mittelschule übernommen. Das zahlt sich aus. In meist hohem Tempo jagen WALLACHIA durch die acht auf „Ceremony Of Ascension“ befindlichen Lieder und erinnern dabei stilistisch unter anderem auch an WINTERSUN.

Wo Licht ist, da ist natürlich auch Schatten. Dabei will ich gar nicht an der kurzen Spielzeit herumnörgeln, denn all jene Flachpfeifen, die Epik nur auf achzigminütige Dudelscheiben bezogen wollen wissen, können angesichts dieses Albums gepflegt kacken gehen. Doch gerade im Bereich des von Thomas Kocher eingespielten Schlagzeuges merkt man meines Erachtens, dass hier quasi in letzter Minute ein Drummer verpflichtet wurde. Zu kalt, zu wenig Variation – wenn der Herr die Stücke nächstes Mal ein wenig mitgestalten darf, klingt das vielleicht schon anders. Auch die Keyboards dürfen gerne mehr ausgefallene Faxen wie im letzten Drittel von „Void Expansion“ wagen und die bieder Akkordarbeit ein wenig reduzieren. Damit soll jedoch zunächst mal genug gemeckert sein. Lieder wie „Self-inflicted“, „Refusalvation“ und „Void Expansion“ gehen flott ins Ohr und werden dort auch eine ganze Weile bleiben, da WALLACHIA geschickt den Grimm des Black Metal mit der Eingängigkeit des Power Metal zu verbinden wissen. Dies sowie das ausgesprochen gelungene Coverartwork von Laura Sava machen die Kaufempfehlung zur Ehrensache.
Black Metal ist Krieg, und das in weit mehr als einer Hinsicht. Lyrische Albern- bis Strunzdummheit, Pandaschminke und miese Produktionen sowie Musik sind keine Seltenheit in dieser Stilrichtung und auch oftmals gute Gründe für mich, mit diesem Genre auf dem – haha – Kriegsfuß zu stehen. Ganz besonders Soloprojekte sind oft nicht dazu geeignet, ihren Erschaffern in meinen Augen zu Ansehen zu verhelfen – Kult hin oder her.

Nun verhält es sich bei der norwegischen Band WALLACHIA jedoch nicht so, dass Gitarrist und Sänger Lars Stavdal vollkommen allein auf weiter Flur dasteht. Denn obwohl WALLACHIA samt der zweiten Langrille „Ceremony Of Ascension“ erkennbar hauptsächlich auf seinem Mist gewachsen ist, war er wohl nicht elitär und verbissen genug um in jugendlichem Trotz alles allein machen zu wollen. Das hat sich ausgezahlt, denn Gitarre spielen und Kreischen kann der gute Mann mehr als nur ausreichend gut. Der melodische Black Metal von WALLACHIA steckt vieles andere, was in diesem Bereich veröffentlicht wird, locker in die Tasche. Warum? Unter anderem deshalb, weil statt des handelsüblichen minderwertigen Geschrammels hier differenzierte Riffs zu finden sind, ebenso wie Melodien die zwar eingängig und mitreißend, aber nicht völlig banal sind. Weiterhin ist der Klang differenziert und die wenig aufdringliche Orchestrierung sowie der gelegentliche Klargesang wurden ebenso wie das Schlagzeug von Kundigen ihres Fachs statt vom Computer und drei Seiten über Harmonielehre aus dem Musikbuch der Mittelschule übernommen. Das zahlt sich aus. In meist hohem Tempo jagen WALLACHIA durch die acht auf „Ceremony Of Ascension“ befindlichen Lieder und erinnern dabei stilistisch unter anderem auch an WINTERSUN.

Wo Licht ist, da ist natürlich auch Schatten. Dabei will ich gar nicht an der kurzen Spielzeit herumnörgeln, denn all jene Flachpfeifen, die Epik nur auf achzigminütige Dudelscheiben bezogen wollen wissen, können angesichts dieses Albums gepflegt kacken gehen. Doch gerade im Bereich des von Thomas Kocher eingespielten Schlagzeuges merkt man meines Erachtens, dass hier quasi in letzter Minute ein Drummer verpflichtet wurde. Zu kalt, zu wenig Variation – wenn der Herr die Stücke nächstes Mal ein wenig mitgestalten darf, klingt das vielleicht schon anders. Auch die Keyboards dürfen gerne mehr ausgefallene Faxen wie im letzten Drittel von „Void Expansion“ wagen und die bieder Akkordarbeit ein wenig reduzieren. Damit soll jedoch zunächst mal genug gemeckert sein. Lieder wie „Self-inflicted“, „Refusalvation“ und „Void Expansion“ gehen flott ins Ohr und werden dort auch eine ganze Weile bleiben, da WALLACHIA geschickt den Grimm des Black Metal mit der Eingängigkeit des Power Metal zu verbinden wissen. Dies sowie das ausgesprochen gelungene Coverartwork von Laura Sava machen die Kaufempfehlung zur Ehrensache.

V.Ö.
17. April 2009
Laufzeit
35:53

8
10

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