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Svartby - Elemental Tales


Hotel666 Redaktion

24. April 2012

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann blödeln sie noch heute: Die vormals schwedisch grölenden Märchenerzähler SVARTYBY aus Russland sind zurück. Nach dem reichlich miefigen Vorgängeralbum und einer Download EP aus dem Jahr 2010 gibt es nun mit den „Elemental Tales“ das dritte, erstmalig englischsprachige, Album, welches sich den Geschehnissen im so genannten Schwarzen Dorf widmet. Diesmal sind jedoch, anders als im Vorgänger „Riv, Hugg och Bit“, nicht fiese Zwerge, sondern zugedopte Kobolde die Protagonisten. Nun ja, Hauptsache Wadenbeißer, wobei wohl allein schon deren Mentalität Früchte trägt, denn wider aller Kritik und ihrem beschränkten kompositorischen und spielerischen Vermögen, hat der harte Kern der Sankt Petersburger auch den Verlust von drei Bandmitgliedern hingenommen (im Studio musste daher auf Gastmusiker zurückgegriffen werden), einfach weitergemacht und sich dabei auch um einiges verbessert.
Die Kompositionen sind um einiges griffiger ausgefallen, unnötiger Ballast wurde entfernt und die hörbare Spielfreude lässt einen zwischendurch auch mal mitwippen.
Demgegenüber stehen jedoch ein immer noch viel zu präsentes Xylophon-Keyboard, nervige Schunkelmelodien mit Stammtischbeigeschmack und eine viel zu klinische und sterile Produktion, die vor allem bei den Drums nervt und in starken Widerspruch zur folkigen Ausrichtung der Musik steht.
Letztendlich zwar ein Fortschritt aber dennoch nur eine Scheibe für die Komplettisten unter den Luft-Blockflöten-Spielern. Mal schauen was die Zukunft bringt.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann blödeln sie noch heute: Die vormals schwedisch grölenden Märchenerzähler SVARTYBY aus Russland sind zurück. Nach dem reichlich miefigen Vorgängeralbum und einer Download EP aus dem Jahr 2010 gibt es nun mit den „Elemental Tales“ das dritte, erstmalig englischsprachige, Album, welches sich den Geschehnissen im so genannten Schwarzen Dorf widmet. Diesmal sind jedoch, anders als im Vorgänger „Riv, Hugg och Bit“, nicht fiese Zwerge, sondern zugedopte Kobolde die Protagonisten. Nun ja, Hauptsache Wadenbeißer, wobei wohl allein schon deren Mentalität Früchte trägt, denn wider aller Kritik und ihrem beschränkten kompositorischen und spielerischen Vermögen, hat der harte Kern der Sankt Petersburger auch den Verlust von drei Bandmitgliedern hingenommen (im Studio musste daher auf Gastmusiker zurückgegriffen werden), einfach weitergemacht und sich dabei auch um einiges verbessert.
Die Kompositionen sind um einiges griffiger ausgefallen, unnötiger Ballast wurde entfernt und die hörbare Spielfreude lässt einen zwischendurch auch mal mitwippen.
Demgegenüber stehen jedoch ein immer noch viel zu präsentes Xylophon-Keyboard, nervige Schunkelmelodien mit Stammtischbeigeschmack und eine viel zu klinische und sterile Produktion, die vor allem bei den Drums nervt und in starken Widerspruch zur folkigen Ausrichtung der Musik steht.
Letztendlich zwar ein Fortschritt aber dennoch nur eine Scheibe für die Komplettisten unter den Luft-Blockflöten-Spielern. Mal schauen was die Zukunft bringt.

Label
V.Ö.
17. Februar 2012
Laufzeit
31:09

5.5
10

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