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Solace of Requiem - Casting Ruin


Hotel666 Redaktion

04. März 2016

Wenn es Wörter gibt, die diese Platte beschreiben sollen, dann wäre es definitiv EPIC FUCKING BRUTALITY (wie es schon einige vor mir taten) - Problematik dahinter: Es gibt einfach keine andere Begrifflichkeit...

Denn auch auf ihrer vierten Scheibe enttäuschen uns diese drei Instrumentenschlächter aus Virginia nicht.
Aus Übersee erwartet uns eine Überraschung, die ich selbst gerne an dieser Stelle als "Technical Blackened Death Metal" bezeichne, von ungeahntem Ausmaß.
Wenn Brutalität - insbesondere an den Drums (Nein, es wird kein Computer und kein Quadro-Pedal benutzt) - eine geballte Aggression aus klarem Gekeife, melodischem Geschredde, gleichzeitig tiefes Grunzen mit echt technischer Mucke* untermalt, weiß man, woran man bei "Solace Of Requiem" ist.
In jedem Song wird uns ein perfekt getimeter Wechsel von Black-Metal-Gekreische und Death-Metal-Gerumpel, ohne das der Songfluss verloren geht demonstriert.
Wer in Geographie ein wenig die Lauscher aufgesperrt hat, weiß, dass Virginia in der Nähe von New York liegt, weswegen man sich über Hardcore-typisch eingesetzte Breakdowns, die herrlich in das Gesamtkonzept passen, nicht wundern sollte.
Ein typisch lyrischer Aufbau (Intro - Vers - Refrain - [...} - Outro) darf nicht erwartet werden, eher wird uns 44:38 Minuten lang der Gehörgang auf tiefste gereinigt, denn es sind kaum Wiederholungen vorhanden, was jede einzelne Sekunde zu einem neuen unerwartet brutalem Erlebnis macht.
Wie es im Tech-Death mittlerweile fast üblich ist treffen wir auch hier auf eine Armee von Arpeggios, was die ganze Nummer zum Teil anstrengend macht, aber sobald Richard Gulczynski (Gitarre) mal wieder eines seiner höchst melodiösen, akkurat atmosphärischen Soli auspackt ist dieser Störfaktor sofort verziehen.
Der Sänger, Basser und Komponist Jeff Sumrell legt zunehmend Wert auf Atmosphärenschaffung, was ihm auch wunderbar durch den Einsatz der Gitarren, Bass und Drums gelingt, jedoch ist im Hintergrund gelegentlich eine Synthkomposition - welche sich gefühlt in den einzelnen Songs wiederholt - zu hören, wodurch die Kompositionen teilweise leider überladen wirken.

Der Opener "Defiling The Spectrum" legt einen hammermäßigen Auftakt hin, welcher letztenendes, nach Sieben weiteren knüppelnden Songs in einem instrumentalem Closing namens "Bio-Alchemy" endet und die gesamte Platte wunderbar abrundet.

Insgesamt erwartet jeden Hörer des Brutalen mit "Solace Of Requiem" eine geballte Ladung an "Auf Die Fresse", die man sich nicht entgehen lassen sollte!



Meine Empfehlung: "Wading Into Mire" und "Pools Of Abalation"

*[es sind auf deren Hompeage zwei Tabs zu finden, die zeigen, was für abgefuckte Scheiße die Jungs da durchrechnen müssen]
Wenn es Wörter gibt, die diese Platte beschreiben sollen, dann wäre es definitiv EPIC FUCKING BRUTALITY (wie es schon einige vor mir taten) - Problematik dahinter: Es gibt einfach keine andere Begrifflichkeit...

Denn auch auf ihrer vierten Scheibe enttäuschen uns diese drei Instrumentenschlächter aus Virginia nicht.
Aus Übersee erwartet uns eine Überraschung, die ich selbst gerne an dieser Stelle als "Technical Blackened Death Metal" bezeichne, von ungeahntem Ausmaß.
Wenn Brutalität - insbesondere an den Drums (Nein, es wird kein Computer und kein Quadro-Pedal benutzt) - eine geballte Aggression aus klarem Gekeife, melodischem Geschredde, gleichzeitig tiefes Grunzen mit echt technischer Mucke* untermalt, weiß man, woran man bei "Solace Of Requiem" ist.
In jedem Song wird uns ein perfekt getimeter Wechsel von Black-Metal-Gekreische und Death-Metal-Gerumpel, ohne das der Songfluss verloren geht demonstriert.
Wer in Geographie ein wenig die Lauscher aufgesperrt hat, weiß, dass Virginia in der Nähe von New York liegt, weswegen man sich über Hardcore-typisch eingesetzte Breakdowns, die herrlich in das Gesamtkonzept passen, nicht wundern sollte.
Ein typisch lyrischer Aufbau (Intro - Vers - Refrain - [...} - Outro) darf nicht erwartet werden, eher wird uns 44:38 Minuten lang der Gehörgang auf tiefste gereinigt, denn es sind kaum Wiederholungen vorhanden, was jede einzelne Sekunde zu einem neuen unerwartet brutalem Erlebnis macht.
Wie es im Tech-Death mittlerweile fast üblich ist treffen wir auch hier auf eine Armee von Arpeggios, was die ganze Nummer zum Teil anstrengend macht, aber sobald Richard Gulczynski (Gitarre) mal wieder eines seiner höchst melodiösen, akkurat atmosphärischen Soli auspackt ist dieser Störfaktor sofort verziehen.
Der Sänger, Basser und Komponist Jeff Sumrell legt zunehmend Wert auf Atmosphärenschaffung, was ihm auch wunderbar durch den Einsatz der Gitarren, Bass und Drums gelingt, jedoch ist im Hintergrund gelegentlich eine Synthkomposition - welche sich gefühlt in den einzelnen Songs wiederholt - zu hören, wodurch die Kompositionen teilweise leider überladen wirken.

Der Opener "Defiling The Spectrum" legt einen hammermäßigen Auftakt hin, welcher letztenendes, nach Sieben weiteren knüppelnden Songs in einem instrumentalem Closing namens "Bio-Alchemy" endet und die gesamte Platte wunderbar abrundet.

Insgesamt erwartet jeden Hörer des Brutalen mit "Solace Of Requiem" eine geballte Ladung an "Auf Die Fresse", die man sich nicht entgehen lassen sollte!



Meine Empfehlung: "Wading Into Mire" und "Pools Of Abalation"

*[es sind auf deren Hompeage zwei Tabs zu finden, die zeigen, was für abgefuckte Scheiße die Jungs da durchrechnen müssen]

V.Ö.
29. August 2014
Laufzeit
44:38
Tracklist
Defiling the Spectrum
Casting Ruin
Soiling The Fields Of Putridity
Songs of Shards
Wading Into Mire
Eroded Absolution
Heaving Bile And Ash
Pools Of Abalation
Bio-Alchemy

9.5
10

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