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Primal - Deathzone


Hotel666 Redaktion

25. März 2012

Nach zwei Demos und einem Splitbeitrag erschien im Dezember letzten Jahres das Albumdebüt des polnisches Einmannprojektes PRIMAL, hinter dem ein Herr mit dem wahrhaft einfallsreichen Pseudonym PrimalOne steht. Glücklicherweise ist dieser PrimalOne bei der Komposition der sechs Songs und der zwei Interludien von „Deathzone“ ein klein wenig kreativer gewesen als bei der Wahl seines Bandnamens und seines Pseudonyms.
So erwartet einen in der Todeszone kein allzu harscher, aber dennoch Zähne zeigender Black Metal, der darüber hinaus um etwas Abwechslung bemüht ist: PrimalOne erweitert seine Songs teils mit Death-Metals-Riffs, etwas Punkrotz und doomigen Passagen. Letztere sind besonders beim, im positiven Sinne, monotonen Mittelteil des Rausschmeißer „Son Of The Morning“ geglückt.
Trotzdem bleibt von dem Album insgesamt nicht wirklich viel im Ohr hängen, da ein Großteil der musikalischen Basis nicht unbedingt übers Mittelmaß hinaus kommt. Das Songwriting ist zwar ambitioniert, allerdings könnte die Qualität der einzelnen Elemente durchaus besser sein. Die Produktion kann dafür als passend gewertet werden und geht gerade für ein Einmannprojekt voll in Ordnung. Sie ist schon etwas dumpf und matschig, aber hat immer noch ordentlich Wumms und glücklicherweise nervt auch der Drumcomputer nicht sonderlich.
Insgesamt kann man PRIMAL durchaus Potential attestieren, so dass man die im Juni anstehende Veröffentlichung des Nachfolgers „Obled“ ruhig auf dem Schirm behalten kann.
Nach zwei Demos und einem Splitbeitrag erschien im Dezember letzten Jahres das Albumdebüt des polnisches Einmannprojektes PRIMAL, hinter dem ein Herr mit dem wahrhaft einfallsreichen Pseudonym PrimalOne steht. Glücklicherweise ist dieser PrimalOne bei der Komposition der sechs Songs und der zwei Interludien von „Deathzone“ ein klein wenig kreativer gewesen als bei der Wahl seines Bandnamens und seines Pseudonyms.
So erwartet einen in der Todeszone kein allzu harscher, aber dennoch Zähne zeigender Black Metal, der darüber hinaus um etwas Abwechslung bemüht ist: PrimalOne erweitert seine Songs teils mit Death-Metals-Riffs, etwas Punkrotz und doomigen Passagen. Letztere sind besonders beim, im positiven Sinne, monotonen Mittelteil des Rausschmeißer „Son Of The Morning“ geglückt.
Trotzdem bleibt von dem Album insgesamt nicht wirklich viel im Ohr hängen, da ein Großteil der musikalischen Basis nicht unbedingt übers Mittelmaß hinaus kommt. Das Songwriting ist zwar ambitioniert, allerdings könnte die Qualität der einzelnen Elemente durchaus besser sein. Die Produktion kann dafür als passend gewertet werden und geht gerade für ein Einmannprojekt voll in Ordnung. Sie ist schon etwas dumpf und matschig, aber hat immer noch ordentlich Wumms und glücklicherweise nervt auch der Drumcomputer nicht sonderlich.
Insgesamt kann man PRIMAL durchaus Potential attestieren, so dass man die im Juni anstehende Veröffentlichung des Nachfolgers „Obled“ ruhig auf dem Schirm behalten kann.

V.Ö.
11. Dezember 2011
Laufzeit
43:49

6
10

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