
Hotel666 Redaktion
27. Februar 2011
Schön, wenn Bands versuchen, den tausendfach kopierten Promo-Waschzetteln noch eine eigene Note zu geben – auch wenn sie im Falle MADONAGUN darin besteht, dass ein kurzer Gruß in leicht fehlerhaftem Deutsch dazugeschrieben wird.
"Ich hoffe, daß es dich gefallen und interessieren wird!" steht dort in blauer Tinte – und bereitet den Hörer ziemlich schlecht auf das vor, was "Resurrect On The Razor Edge" dann wirklich musikalisch zu bieten hat. Denn obwohl schon der Bandname etwas seltsam daherkommt, lässt die graphische Aufmachung von "Resurrect On The Razor Edge" dann doch eher galligen Black Metal erwarten, als zwanzig ausgesprochen ausgeflippte Minuten jenseits aller Schubladen. Stattdessen kann man MADONAGUN guten Gewissens in den geräumigen, unförmigen Avant-Garde-Sack stopfen. Wie sonst soll man auch mit einer derart schrägen Mischung aus SLIPKNOT (Riffing, Gesang), THE MARS VOLTA (hoher Klargesang und allgemeiner Irrsinns-Faktor), den Elektro-Grindern GENGHIS TRON (Brachialanfälle), Fahrstuhlmusik, Pöbel-Hardcore (Shouts) und 80er-Jahre Gitarrenhelden-Pathos (Gitarrensoli) umgehen?
Gar nicht, wird sich da so mancher denken. Und das ist auch absolut nachvollziehbar, denn MADONAGUN besitzen nicht nur erstaunliche Phantasie und über das handelsübliche Maß hinausgehende musikalische Fähigkeiten, sondern auch ein enormes Abnerv-Potenzial. Wie sich hier aus einzelnen, abstrusen Ideen ein Song zusammensetzt, ist nicht ganz ohne Anstrengung nachzuvollziehen. Das es sich gerade für Fans genannter THE MARS VOLTA oder auch THE 244GL ohne Frage lohnen wird, sollte deutlich geworden sein – aber massentauglich werden MADONAGUN nicht ohne mittleres Wunder. Schade eigentlich, denn "interessiert und gefallen" hat es "mich" durchaus!
"Ich hoffe, daß es dich gefallen und interessieren wird!" steht dort in blauer Tinte – und bereitet den Hörer ziemlich schlecht auf das vor, was "Resurrect On The Razor Edge" dann wirklich musikalisch zu bieten hat. Denn obwohl schon der Bandname etwas seltsam daherkommt, lässt die graphische Aufmachung von "Resurrect On The Razor Edge" dann doch eher galligen Black Metal erwarten, als zwanzig ausgesprochen ausgeflippte Minuten jenseits aller Schubladen. Stattdessen kann man MADONAGUN guten Gewissens in den geräumigen, unförmigen Avant-Garde-Sack stopfen. Wie sonst soll man auch mit einer derart schrägen Mischung aus SLIPKNOT (Riffing, Gesang), THE MARS VOLTA (hoher Klargesang und allgemeiner Irrsinns-Faktor), den Elektro-Grindern GENGHIS TRON (Brachialanfälle), Fahrstuhlmusik, Pöbel-Hardcore (Shouts) und 80er-Jahre Gitarrenhelden-Pathos (Gitarrensoli) umgehen?
Gar nicht, wird sich da so mancher denken. Und das ist auch absolut nachvollziehbar, denn MADONAGUN besitzen nicht nur erstaunliche Phantasie und über das handelsübliche Maß hinausgehende musikalische Fähigkeiten, sondern auch ein enormes Abnerv-Potenzial. Wie sich hier aus einzelnen, abstrusen Ideen ein Song zusammensetzt, ist nicht ganz ohne Anstrengung nachzuvollziehen. Das es sich gerade für Fans genannter THE MARS VOLTA oder auch THE 244GL ohne Frage lohnen wird, sollte deutlich geworden sein – aber massentauglich werden MADONAGUN nicht ohne mittleres Wunder. Schade eigentlich, denn "interessiert und gefallen" hat es "mich" durchaus!
Schön, wenn Bands versuchen, den tausendfach kopierten Promo-Waschzetteln noch eine eigene Note zu geben – auch wenn sie im Falle MADONAGUN darin besteht, dass ein kurzer Gruß in leicht fehlerhaftem Deutsch dazugeschrieben wird.
"Ich hoffe, daß es dich gefallen und interessieren wird!" steht dort in blauer Tinte – und bereitet den Hörer ziemlich schlecht auf das vor, was "Resurrect On The Razor Edge" dann wirklich musikalisch zu bieten hat. Denn obwohl schon der Bandname etwas seltsam daherkommt, lässt die graphische Aufmachung von "Resurrect On The Razor Edge" dann doch eher galligen Black Metal erwarten, als zwanzig ausgesprochen ausgeflippte Minuten jenseits aller Schubladen. Stattdessen kann man MADONAGUN guten Gewissens in den geräumigen, unförmigen Avant-Garde-Sack stopfen. Wie sonst soll man auch mit einer derart schrägen Mischung aus SLIPKNOT (Riffing, Gesang), THE MARS VOLTA (hoher Klargesang und allgemeiner Irrsinns-Faktor), den Elektro-Grindern GENGHIS TRON (Brachialanfälle), Fahrstuhlmusik, Pöbel-Hardcore (Shouts) und 80er-Jahre Gitarrenhelden-Pathos (Gitarrensoli) umgehen?
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"Ich hoffe, daß es dich gefallen und interessieren wird!" steht dort in blauer Tinte – und bereitet den Hörer ziemlich schlecht auf das vor, was "Resurrect On The Razor Edge" dann wirklich musikalisch zu bieten hat. Denn obwohl schon der Bandname etwas seltsam daherkommt, lässt die graphische Aufmachung von "Resurrect On The Razor Edge" dann doch eher galligen Black Metal erwarten, als zwanzig ausgesprochen ausgeflippte Minuten jenseits aller Schubladen. Stattdessen kann man MADONAGUN guten Gewissens in den geräumigen, unförmigen Avant-Garde-Sack stopfen. Wie sonst soll man auch mit einer derart schrägen Mischung aus SLIPKNOT (Riffing, Gesang), THE MARS VOLTA (hoher Klargesang und allgemeiner Irrsinns-Faktor), den Elektro-Grindern GENGHIS TRON (Brachialanfälle), Fahrstuhlmusik, Pöbel-Hardcore (Shouts) und 80er-Jahre Gitarrenhelden-Pathos (Gitarrensoli) umgehen?
Gar nicht, wird sich da so mancher denken. Und das ist auch absolut nachvollziehbar, denn MADONAGUN besitzen nicht nur erstaunliche Phantasie und über das handelsübliche Maß hinausgehende musikalische Fähigkeiten, sondern auch ein enormes Abnerv-Potenzial. Wie sich hier aus einzelnen, abstrusen Ideen ein Song zusammensetzt, ist nicht ganz ohne Anstrengung nachzuvollziehen. Das es sich gerade für Fans genannter THE MARS VOLTA oder auch THE 244GL ohne Frage lohnen wird, sollte deutlich geworden sein – aber massentauglich werden MADONAGUN nicht ohne mittleres Wunder. Schade eigentlich, denn "interessiert und gefallen" hat es "mich" durchaus!
