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Lost Dreams - Wage Of Disgrace


Hotel666 Redaktion

09. April 2011

Ich muss gestehen, dass mir diese Tiroler Band bis jetzt noch kein Begriff war. Aber um ehrlich zu sein, scheine ich nach dem Hören von „Wage Of Disgrace“ auch nicht allzu viel verpasst zu haben. Denn gleichförmiger Melodic-Death-Metal, der zwar zugegebenermaßen knackig produziert und im positiven Sinn kernlos daherkommt, ist doch in den wenigsten Fällen wirklich interessant oder mitreißend. Zwar vermochten (bzw. vermögen) es die großen in diesem Genre, wie beispielsweise IN FLAMES oder AMON AMARTH, das sich über die Jahre entwickelte enge Genre-Korsett der Mittelmäßigkeit mit guten bis originellen Songwriting und Melodien für Millionen immer noch passend um den metallischen Bierbauch zu erweitern; von der ersten Welle um AT THE GATES, und deren wirklich noch nach Death Metal tönenden Scheiben mal ganz zu schweigen.
Doch meist handelt sich entweder gleich um irgendwelchen Metalcore oder aber um orale Death Metal Restbestände, deren instrumentale Untermalung meist die brutale Konsequenz des Ursprungsgenres scheut oder aber auf eine wahllose Aneinanderreihung von „bewährten“, also 1000-mal gehörten, Standard-Riffs setzt.
So auch bei diesen Fünfer, der mit vorliegendem Tonträger bereits 4 Alben veröffentlicht hat und dessen Nachfolger für diesen Frühling anvisiert ist. Zwar ersparen uns die Österreicher cleane Gesangspassagen und nervige Breakdowns, doch können andererseits ihre Songs, bis auf den mit einem sphärischen Keyboard-Sound (Der Keyboarder ist übrigens nur Gastmusiker) unterlegten Opener und die mit einer feinen doppelläufigen MAIDEN Harmonie verfeinerte Nummer „Not Immortal“, nicht überzeugen. Zu gleichförmig und vorhersehbar plätschert dieses Album an einem vorbei. Klar, es tut keinem weh und man kann es bei einer Diskussion über die Ästhetik von Kunstrasen auch im Hintergrund laufen lassen, aber letztendlich ist das auch das eigentliche Problem dieser Musik.
Ich muss gestehen, dass mir diese Tiroler Band bis jetzt noch kein Begriff war. Aber um ehrlich zu sein, scheine ich nach dem Hören von „Wage Of Disgrace“ auch nicht allzu viel verpasst zu haben. Denn gleichförmiger Melodic-Death-Metal, der zwar zugegebenermaßen knackig produziert und im positiven Sinn kernlos daherkommt, ist doch in den wenigsten Fällen wirklich interessant oder mitreißend. Zwar vermochten (bzw. vermögen) es die großen in diesem Genre, wie beispielsweise IN FLAMES oder AMON AMARTH, das sich über die Jahre entwickelte enge Genre-Korsett der Mittelmäßigkeit mit guten bis originellen Songwriting und Melodien für Millionen immer noch passend um den metallischen Bierbauch zu erweitern; von der ersten Welle um AT THE GATES, und deren wirklich noch nach Death Metal tönenden Scheiben mal ganz zu schweigen.
Doch meist handelt sich entweder gleich um irgendwelchen Metalcore oder aber um orale Death Metal Restbestände, deren instrumentale Untermalung meist die brutale Konsequenz des Ursprungsgenres scheut oder aber auf eine wahllose Aneinanderreihung von „bewährten“, also 1000-mal gehörten, Standard-Riffs setzt.
So auch bei diesen Fünfer, der mit vorliegendem Tonträger bereits 4 Alben veröffentlicht hat und dessen Nachfolger für diesen Frühling anvisiert ist. Zwar ersparen uns die Österreicher cleane Gesangspassagen und nervige Breakdowns, doch können andererseits ihre Songs, bis auf den mit einem sphärischen Keyboard-Sound (Der Keyboarder ist übrigens nur Gastmusiker) unterlegten Opener und die mit einer feinen doppelläufigen MAIDEN Harmonie verfeinerte Nummer „Not Immortal“, nicht überzeugen. Zu gleichförmig und vorhersehbar plätschert dieses Album an einem vorbei. Klar, es tut keinem weh und man kann es bei einer Diskussion über die Ästhetik von Kunstrasen auch im Hintergrund laufen lassen, aber letztendlich ist das auch das eigentliche Problem dieser Musik.

V.Ö.
11. Dezember 2009
Laufzeit
42:43

5.5
10

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