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Keitzer - Pandemonium Humanitas


Ist es tatsächlich schon wieder fünf Jahre her, dass das aus der Münsteraner Region stammende Abrissmonster Keitzer mich mit ihrem damals siebten Album „Where The Light Ends“ mal wieder völlig um den Verstand geballert hat? Krass, wie die Zeit vergeht, aber nun gibt es endlich wieder ein neues musikalisches Inferno dieses mächtigen Quintetts :)! „Pandemonium Humanitas“ nennt sich dieses abermals über F.D.A. Records veröffentlichte achte Langspieleisen, und ich war natürlich ganz aus dem Häuschen, als die Promo bei mir eintrudelte. Mir liegt der einfach nur mitreißende Sound der Band doch sehr am Herzen und so war ich natürlich sehr gespannt, was ich nach all den vielen Jahren von Tim Terhechte (Drums), Michael Dölle (Gitarre/Backing Vocals), Nicolai Hinse (Gitarre), Simon Venig (Bass) und Christian Silva Chaco (Vokillz) Feines serviert bekommen würde :).

Dann will ich auch nicht lange um den heißen Brei herum reden und euch dieses brachiale Ungeheuer mal massiv anpreisen :). Ich denke mal, dass ab hier schon klar ist, dass „Pandemonium Humanitas“ das von mir erwartete Killeralbum geworden ist :). Und nicht nur das, denn es toppt für meine muffeligen Ohren tatsächlich den Vorgänger „Where The Light Ends“ und das soll wirklich schon was heißen! Wer den gnadenlosen Death/Grind-Sound, mit einem über die Jahre immer ausgeprägterem Hang zum brachial-walzenden Todesblei kennt, darf sich freuen und all jene unter euch, die die Band noch nicht kennen, natürlich auch, denn die auf den letzten Alben festgelegte Marschroute der Vernichtung wird auf dieser Scheibe weiter beibehalten und sogar noch mehr verfeinert :). Ich weiß nicht, das wie vielte Mal ich vor meiner Anlage sitze, mir beim Hören von „Pandemonium Humanitas“ meine Kinnlade herunterklappt und ich mich mich vor Freude ob dieser einfach nur saugeilen Scheibe einfach nicht mehr einkriege. Der Wahnsinn, was Keitzer hier wieder abliefern :). Absolut präzises und auf den Punkt gebrachtes Gehacke, welches zu keinem Moment stumpf daherbollert, sondern durch seine wohl durchdachte Mischung aus technisch angehauchtem Death/Grind, der sich aber nie in frickeliger Selbstgefälligkeit verliert, und hymnischer Birmingham-Todesbleiwalze zu absolut wirklich jeder Sekunde nicht nur durch und durch zu überzeugen weiß, sondern euch auch in einen heftigen Rauschzustand bringen wird, welcher euch Euphorie noch und nöcher bescheren wird. Ihr glaubt mir nicht? Dann hört euch diese Scheibe an und kommt aus dem Dauergrinsen nicht mehr heraus :). Keitzer schreiten den Pfad ihrer Interpretation des Death/Grinds weiterhin voller Stolz, Kreativität und Kraft kompromisslos voran es ist schon beeindruckend mit welcher kompositorischen und spielerischen Präzision und Urgewalt sie hier mal wieder hier am Werke sind und es dabei, wie schon erwähnt, schaffen, ihre eigene Messlatte nochmal etwas höher zu legen! Dieser musikalische Höllensturm ist einfach nur der Hammer und es ist einfach nur geil, sich diesen wahnsinnig intensiven, brutalen und wirklich mitreißenden Sound durch die Ohren pusten zu lassen. Zusätzlich integriert die Band auf diesem Release noch eine ordentliche Prise nordische Black Metal-Raserei, die ihrem Sound wirklich sehr gut steht und Melodien, teils mit hymnischen Charakter, sind auch kein Fremdwort. Knaller! Es ist förmlich zu spüren, wie viel Lust die Truppe hat, ihren von Tim, Michael, Nicolai und Simon top eingespielten Sound zu zelebrieren, der vom ersten bis zum letzten Moment 1:1 auf uns übergeht, uns heftig elektrisiert und uns ausrasten lässt :)!

Da darf Christian mit seinem Gesang natürlich auch nicht fehlen, um diesem kolossalen Ungetüm mit seiner Stimme noch das Sahnehäubchen aufzusetzen. Bisher war ich immer von seinen Vokillz sehr angetan, also hatte ich natürlich auch hier wieder hohe Erwartungen, denen er locker gerecht geworden ist und diese noch getoppt hat. Meine Fresse, hat der Mann eine Wut im Bauch. Nicht dass sein Gesang bisher harmlos war, aber auf „Pandemonium Humanitas“ ist sein Wut- und Abkotzlevel dieses Mal besonders hoch. Gründe genug gibt es aktuell ja dafür zuhauf. Bösartiges Gegrunze, derbes Straßenkötergebelle, fiese Schreie und heftiges Gekeife, und alles jederzeit recht akzentuiert, sind ja seit jeher sein Markenzeichen, aber auf diesem Release erreicht er hier locker early Jörgen Sandström-Niveau! Absolut brutal, heftig und immens aggressiv und steht somit seinen Bandkollegen in nichts nach :). Voller Inbrunst und Hingabe hämmert er uns seine sehr gelungenen, apokalyptischen, teils religiös angehauchten Texte, in denen er gnadenlos mit der Menschheit abrechnet, ohne Rücksicht auf Verluste in unsere Schädel ein :). Einfach nur geil!

Für den Sound wurde abermals bei Jörg Uken und seinem Soundlogde Studio eingekehrt und ihr wisst, was das bedeutet. Genau, ein wie immer wirklich gelungener und natürlicher Sound, der optimal zur jeweiligen Band passt. Und was soll ich sagen? Jörg hat es tatsächlich wieder geschafft, durch die Produktion nochmal etwas mehr aus dem Sound der Band herauszukitzeln, und toppt damit den wirklich sehr beeindruckenden Klang des Vorgängeralbums locker! Krasse Sache, denn ich hätte nicht gedacht, dass das möglich sein würde, aber meine zerfetzten Trommelfelle sagen mir was anderes :). Was für ein Brett! Alles dröhnt noch fetter und kraftvoller aus den Boxen als bisher und vermengt sich zu einer alles durchdringenden Produktion, welche alles in Schwingung bringt. Der absolute Knaller und genau das Richtige für diese heftigen Powersongs auf diesem Album! Mir gefällt auch dieser natürliche, erdige und lebendige Grundsound, der durch seine Ausgewogenheit alle Beteiligten und die technische Finesse optimal zur Geltung bringt und das noch besser als beim letzten Mal. So türmen sich fett sägende und wuchtige Gitarren mit einem derbe wummernden Bass, sehr geilen unverfälschten Drums und dem monströsen Gesang zu einem ekstatischem Soundgebirge auf, das absolut keine Wünsche übrig lässt und euch gnadenlos gegen die Wand drückt, während ihr wegen der einfach nur tollen Kombination aus Liedern und dem Sound vor Freude anfangt zu weinen :)!

Optisch abgerundet wird unser Pandämonium durch ein wirklich beeindruckendes Kunstwerk des Italieners Paolo Giradi (Temple Of Dread, Bell Witch, Cryptopsy, Manilla Road, Sulphur Aeon...). Wer seine Werke kennt, weiß um die überwältigende und beeindruckende Kraft seiner Bilder. Und wer wäre also passender als er, um diesen brachialen Longplayer bildlich in Szene zu setzen? Genau... und das Ergebnis spricht eindeutig für sich :). Mitten in einer Welt, die eine Mischung aus Friedhof und wolkigem Himmelsreich zu sein scheint, erhebt sich eine mittelalterliche, von einer massiven Mauer geschützte Stadt, deren steinernes Bollwerk die Bewohner*innen vor einem apokalyptischen Untergang aber auch nicht schützen kann. Ein mächtiges Feuer macht diese Stadt zu einem wahren Vorort der Hölle und die Rauchschwaden zeigen auch tatsächlich, dass die eben erwähnten Bewohner*innen nicht überlebten, denn ihre Seelen sind diese Schwaden und so verlassen sie nach einem qualvollen Tod auf diese Weise ihre Stadt, die ihnen eigentlich Schutz bieten sollte. Ich weiß nicht, ob es beabsichtigt ist, aber die Art der Darstellung der Stadt, vor allem die Stadtmauer, erinnert mich an eine mittelalterliche Zeichnung von Jerusalem, was dieser Szenerie noch einer tiefere Symbolik gibt. Im Vordergrund dieser Szenerie wartet bereits eine düstere ritterliche Armee, begleitet von diabolischen geflügelten Kreaturen darauf, die verbrannten Überreste zu überrennen! Das Bild ist echt der Hammer und wirkt gerade durch diesen dynamischen und detailreichen Zeichenstil sehr beeindruckend. Ein Teil der eben erwähnten Armee, welche auch auf der Hüllenrückseite zu sehen ist, diente auch als Grundlage für die Bookletseiten, die durch die Farben und den Zeichenstil wie freigelegte antike Fresken wirken und echt was hermachen :). Dazu trägt auch das Layout von Swoop Graphics bei, das diesen Untergrund gekonnt und somit optisch ansprechend mit den Texten, den Credits und dem von Lord Ihrman Sire Of Bkherkel geschossenen Bandphoto zusammenfügt. Gleiches gilt für die Hüllenrückseite, auf der ein vergrößerter, farblich unveränderter Ausschnitt des Covers, welcher dem im Booklet entspricht, kombiniert mit den Songtexten, Label und Distribution in diesem ansprechenden sandigen Farbton zu sehen ist. Die CD-Version macht also schon mal einiges her und gleiches gilt auch für das Vinyl. Bei dem Cover bietet das Vinyl natürlich eine gute Möglichkeit, es noch besser bestaunen zu können. Der Rundling an sich präsentiert sich im klassischen Schwarz (300 Stück) und zu jeweils 100 Exemplaren in blauer oder lila Marmorierung und gerade der Blauton sieht echt umwerfend aus. Dazu gesellt sich neben dem Inlay, welches dem CD-Booklet mit allen Inhalten optisch entspricht, noch ein Downloadcode. Ihr habt also die Qual der Wahl :).

Mit ihrem mittlerweile achten Album namens „Pandemonium Humanitas“ haben Keitzer einen absoluten Death/Grind-Koloss auf uns losgelassen, welcher durch sein ausgefeiltes, feuriges und mitreißendes Songwriting, seine Intensität und Brutalität einfach nur zu begeistern weiß und niemanden von euch, der auf diesen Sound steht, kalt lassen wird! Wer hier nicht zuschlägt, ist selber schuld!


Abriss!... Abriss!!... KEITZER!!! 10 Punkte!!!!





Spielzeit: 40:32
Ist es tatsächlich schon wieder fünf Jahre her, dass das aus der Münsteraner Region stammende Abrissmonster Keitzer mich mit ihrem damals siebten Album „Where The Light Ends“ mal wieder völlig um den Verstand geballert hat? Krass, wie die Zeit vergeht, aber nun gibt es endlich wieder ein neues musikalisches Inferno dieses mächtigen Quintetts :)! „Pandemonium Humanitas“ nennt sich dieses abermals über F.D.A. Records veröffentlichte achte Langspieleisen, und ich war natürlich ganz aus dem Häuschen, als die Promo bei mir eintrudelte. Mir liegt der einfach nur mitreißende Sound der Band doch sehr am Herzen und so war ich natürlich sehr gespannt, was ich nach all den vielen Jahren von Tim Terhechte (Drums), Michael Dölle (Gitarre/Backing Vocals), Nicolai Hinse (Gitarre), Simon Venig (Bass) und Christian Silva Chaco (Vokillz) Feines serviert bekommen würde :).

Dann will ich auch nicht lange um den heißen Brei herum reden und euch dieses brachiale Ungeheuer mal massiv anpreisen :). Ich denke mal, dass ab hier schon klar ist, dass „Pandemonium Humanitas“ das von mir erwartete Killeralbum geworden ist :). Und nicht nur das, denn es toppt für meine muffeligen Ohren tatsächlich den Vorgänger „Where The Light Ends“ und das soll wirklich schon was heißen! Wer den gnadenlosen Death/Grind-Sound, mit einem über die Jahre immer ausgeprägterem Hang zum brachial-walzenden Todesblei kennt, darf sich freuen und all jene unter euch, die die Band noch nicht kennen, natürlich auch, denn die auf den letzten Alben festgelegte Marschroute der Vernichtung wird auf dieser Scheibe weiter beibehalten und sogar noch mehr verfeinert :). Ich weiß nicht, das wie vielte Mal ich vor meiner Anlage sitze, mir beim Hören von „Pandemonium Humanitas“ meine Kinnlade herunterklappt und ich mich mich vor Freude ob dieser einfach nur saugeilen Scheibe einfach nicht mehr einkriege. Der Wahnsinn, was Keitzer hier wieder abliefern :). Absolut präzises und auf den Punkt gebrachtes Gehacke, welches zu keinem Moment stumpf daherbollert, sondern durch seine wohl durchdachte Mischung aus technisch angehauchtem Death/Grind, der sich aber nie in frickeliger Selbstgefälligkeit verliert, und hymnischer Birmingham-Todesbleiwalze zu absolut wirklich jeder Sekunde nicht nur durch und durch zu überzeugen weiß, sondern euch auch in einen heftigen Rauschzustand bringen wird, welcher euch Euphorie noch und nöcher bescheren wird. Ihr glaubt mir nicht? Dann hört euch diese Scheibe an und kommt aus dem Dauergrinsen nicht mehr heraus :). Keitzer schreiten den Pfad ihrer Interpretation des Death/Grinds weiterhin voller Stolz, Kreativität und Kraft kompromisslos voran es ist schon beeindruckend mit welcher kompositorischen und spielerischen Präzision und Urgewalt sie hier mal wieder hier am Werke sind und es dabei, wie schon erwähnt, schaffen, ihre eigene Messlatte nochmal etwas höher zu legen! Dieser musikalische Höllensturm ist einfach nur der Hammer und es ist einfach nur geil, sich diesen wahnsinnig intensiven, brutalen und wirklich mitreißenden Sound durch die Ohren pusten zu lassen. Zusätzlich integriert die Band auf diesem Release noch eine ordentliche Prise nordische Black Metal-Raserei, die ihrem Sound wirklich sehr gut steht und Melodien, teils mit hymnischen Charakter, sind auch kein Fremdwort. Knaller! Es ist förmlich zu spüren, wie viel Lust die Truppe hat, ihren von Tim, Michael, Nicolai und Simon top eingespielten Sound zu zelebrieren, der vom ersten bis zum letzten Moment 1:1 auf uns übergeht, uns heftig elektrisiert und uns ausrasten lässt :)!

Da darf Christian mit seinem Gesang natürlich auch nicht fehlen, um diesem kolossalen Ungetüm mit seiner Stimme noch das Sahnehäubchen aufzusetzen. Bisher war ich immer von seinen Vokillz sehr angetan, also hatte ich natürlich auch hier wieder hohe Erwartungen, denen er locker gerecht geworden ist und diese noch getoppt hat. Meine Fresse, hat der Mann eine Wut im Bauch. Nicht dass sein Gesang bisher harmlos war, aber auf „Pandemonium Humanitas“ ist sein Wut- und Abkotzlevel dieses Mal besonders hoch. Gründe genug gibt es aktuell ja dafür zuhauf. Bösartiges Gegrunze, derbes Straßenkötergebelle, fiese Schreie und heftiges Gekeife, und alles jederzeit recht akzentuiert, sind ja seit jeher sein Markenzeichen, aber auf diesem Release erreicht er hier locker early Jörgen Sandström-Niveau! Absolut brutal, heftig und immens aggressiv und steht somit seinen Bandkollegen in nichts nach :). Voller Inbrunst und Hingabe hämmert er uns seine sehr gelungenen, apokalyptischen, teils religiös angehauchten Texte, in denen er gnadenlos mit der Menschheit abrechnet, ohne Rücksicht auf Verluste in unsere Schädel ein :). Einfach nur geil!

Für den Sound wurde abermals bei Jörg Uken und seinem Soundlogde Studio eingekehrt und ihr wisst, was das bedeutet. Genau, ein wie immer wirklich gelungener und natürlicher Sound, der optimal zur jeweiligen Band passt. Und was soll ich sagen? Jörg hat es tatsächlich wieder geschafft, durch die Produktion nochmal etwas mehr aus dem Sound der Band herauszukitzeln, und toppt damit den wirklich sehr beeindruckenden Klang des Vorgängeralbums locker! Krasse Sache, denn ich hätte nicht gedacht, dass das möglich sein würde, aber meine zerfetzten Trommelfelle sagen mir was anderes :). Was für ein Brett! Alles dröhnt noch fetter und kraftvoller aus den Boxen als bisher und vermengt sich zu einer alles durchdringenden Produktion, welche alles in Schwingung bringt. Der absolute Knaller und genau das Richtige für diese heftigen Powersongs auf diesem Album! Mir gefällt auch dieser natürliche, erdige und lebendige Grundsound, der durch seine Ausgewogenheit alle Beteiligten und die technische Finesse optimal zur Geltung bringt und das noch besser als beim letzten Mal. So türmen sich fett sägende und wuchtige Gitarren mit einem derbe wummernden Bass, sehr geilen unverfälschten Drums und dem monströsen Gesang zu einem ekstatischem Soundgebirge auf, das absolut keine Wünsche übrig lässt und euch gnadenlos gegen die Wand drückt, während ihr wegen der einfach nur tollen Kombination aus Liedern und dem Sound vor Freude anfangt zu weinen :)!

Optisch abgerundet wird unser Pandämonium durch ein wirklich beeindruckendes Kunstwerk des Italieners Paolo Giradi (Temple Of Dread, Bell Witch, Cryptopsy, Manilla Road, Sulphur Aeon...). Wer seine Werke kennt, weiß um die überwältigende und beeindruckende Kraft seiner Bilder. Und wer wäre also passender als er, um diesen brachialen Longplayer bildlich in Szene zu setzen? Genau... und das Ergebnis spricht eindeutig für sich :). Mitten in einer Welt, die eine Mischung aus Friedhof und wolkigem Himmelsreich zu sein scheint, erhebt sich eine mittelalterliche, von einer massiven Mauer geschützte Stadt, deren steinernes Bollwerk die Bewohner*innen vor einem apokalyptischen Untergang aber auch nicht schützen kann. Ein mächtiges Feuer macht diese Stadt zu einem wahren Vorort der Hölle und die Rauchschwaden zeigen auch tatsächlich, dass die eben erwähnten Bewohner*innen nicht überlebten, denn ihre Seelen sind diese Schwaden und so verlassen sie nach einem qualvollen Tod auf diese Weise ihre Stadt, die ihnen eigentlich Schutz bieten sollte. Ich weiß nicht, ob es beabsichtigt ist, aber die Art der Darstellung der Stadt, vor allem die Stadtmauer, erinnert mich an eine mittelalterliche Zeichnung von Jerusalem, was dieser Szenerie noch einer tiefere Symbolik gibt. Im Vordergrund dieser Szenerie wartet bereits eine düstere ritterliche Armee, begleitet von diabolischen geflügelten Kreaturen darauf, die verbrannten Überreste zu überrennen! Das Bild ist echt der Hammer und wirkt gerade durch diesen dynamischen und detailreichen Zeichenstil sehr beeindruckend. Ein Teil der eben erwähnten Armee, welche auch auf der Hüllenrückseite zu sehen ist, diente auch als Grundlage für die Bookletseiten, die durch die Farben und den Zeichenstil wie freigelegte antike Fresken wirken und echt was hermachen :). Dazu trägt auch das Layout von Swoop Graphics bei, das diesen Untergrund gekonnt und somit optisch ansprechend mit den Texten, den Credits und dem von Lord Ihrman Sire Of Bkherkel geschossenen Bandphoto zusammenfügt. Gleiches gilt für die Hüllenrückseite, auf der ein vergrößerter, farblich unveränderter Ausschnitt des Covers, welcher dem im Booklet entspricht, kombiniert mit den Songtexten, Label und Distribution in diesem ansprechenden sandigen Farbton zu sehen ist. Die CD-Version macht also schon mal einiges her und gleiches gilt auch für das Vinyl. Bei dem Cover bietet das Vinyl natürlich eine gute Möglichkeit, es noch besser bestaunen zu können. Der Rundling an sich präsentiert sich im klassischen Schwarz (300 Stück) und zu jeweils 100 Exemplaren in blauer oder lila Marmorierung und gerade der Blauton sieht echt umwerfend aus. Dazu gesellt sich neben dem Inlay, welches dem CD-Booklet mit allen Inhalten optisch entspricht, noch ein Downloadcode. Ihr habt also die Qual der Wahl :).

Mit ihrem mittlerweile achten Album namens „Pandemonium Humanitas“ haben Keitzer einen absoluten Death/Grind-Koloss auf uns losgelassen, welcher durch sein ausgefeiltes, feuriges und mitreißendes Songwriting, seine Intensität und Brutalität einfach nur zu begeistern weiß und niemanden von euch, der auf diesen Sound steht, kalt lassen wird! Wer hier nicht zuschlägt, ist selber schuld!


Abriss!... Abriss!!... KEITZER!!! 10 Punkte!!!!





Spielzeit: 40:32

V.Ö.
27. September 2024
Laufzeit
40:32
Tracklist
Our Funeral Pyre 04:08
Pandemonium Humanitas 05:29
Scorned Messiah 03:43
Scavenger And Woe 05:13
…Of Eden 04:37
In Darkness You Feel No Regrets 04:17
Scorched Earth 04:31
Call Of The Void 03:04
To Drown This World 05:30

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