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Irrbloss - Bloodline


Hotel666 Redaktion

02. Mai 2009

Um es gleich mal vorwegzunehmen: das Amüsanteste an der schwedischen Band IRRBLOSS ist eigentlich die eigene Beschreibung der Bandgeschichte. Ursprünglich von Sänger Irrbloss als Ein-Mann-Projekt geplant, stellte er angeblich alsbald fest, dass er ein beschissener Gitarrist war – nachdem der Gitarrist dann von auswärts eingesammelt worden war, ging erstmal gar nichts, später jedoch wurde mit einer vollständigen Besetzung weitergemacht.

An sich nichts Besonderes, aber der lakonische Tonfall in dem IRRBLOSS diese Tatsachen aufzählen, sucht seinesgleichen in der Black Metal Szene. Keine Rede vom „Vertonen majestätisch schroffer Naturlandschaften“, all das Gehabe scheint der Band so egal zu sein wie gefrorene Wolfskacke. Das sich im Gegenzug die Plattenfirma ordentlich ins Zeug legt, um das Debüt der jungen Schweden zu bewerben, fällt da umso mehr auf. „Bloodline“ als den kommenden bierbrauenden, methornabwerfenden Viking-Metal-Ziegenbock hinzustellen, das ist da doch sehr übertrieben. Denn IRRBLOSS spielen Black Metal wie man ihn seit langem kennt und mag oder halt nicht mag. Verwaschen schrammelnde Gitarren, bedingt einfallsreiches Schlagzeug und eindimensionaler Kreischgesang, oftmals im Midtempo und mit ein wenig Stampfe Stampfe zwecks Grooveerzeugung. Die im Info so hochgepriesenen Melodien finden sich zwar auf „Bloodline“, sind jedoch größtenteils absolut unspektakulär und längst bekannt.

Nicht, dass ich IRRBLOSS nun böswillig in den Met spucken will – sie machen ihre Sache nicht unterirdisch schlecht, sondern einfach nur absolut durchschnittlich. Das führt leider dazu, dass „Bloodline“ reichlich belanglos vorbeiknarzt. Möglicherweise kommt da in Zukunft besseres von IRRBLOSS, aber in dieser Form bescheinige ich ihnen die musikalische Relevanz von gefrorenen Wolfsexkrementen. Nicht gut, nicht schlecht. Liegt halt rum und stört keinen.
Um es gleich mal vorwegzunehmen: das Amüsanteste an der schwedischen Band IRRBLOSS ist eigentlich die eigene Beschreibung der Bandgeschichte. Ursprünglich von Sänger Irrbloss als Ein-Mann-Projekt geplant, stellte er angeblich alsbald fest, dass er ein beschissener Gitarrist war – nachdem der Gitarrist dann von auswärts eingesammelt worden war, ging erstmal gar nichts, später jedoch wurde mit einer vollständigen Besetzung weitergemacht.

An sich nichts Besonderes, aber der lakonische Tonfall in dem IRRBLOSS diese Tatsachen aufzählen, sucht seinesgleichen in der Black Metal Szene. Keine Rede vom „Vertonen majestätisch schroffer Naturlandschaften“, all das Gehabe scheint der Band so egal zu sein wie gefrorene Wolfskacke. Das sich im Gegenzug die Plattenfirma ordentlich ins Zeug legt, um das Debüt der jungen Schweden zu bewerben, fällt da umso mehr auf. „Bloodline“ als den kommenden bierbrauenden, methornabwerfenden Viking-Metal-Ziegenbock hinzustellen, das ist da doch sehr übertrieben. Denn IRRBLOSS spielen Black Metal wie man ihn seit langem kennt und mag oder halt nicht mag. Verwaschen schrammelnde Gitarren, bedingt einfallsreiches Schlagzeug und eindimensionaler Kreischgesang, oftmals im Midtempo und mit ein wenig Stampfe Stampfe zwecks Grooveerzeugung. Die im Info so hochgepriesenen Melodien finden sich zwar auf „Bloodline“, sind jedoch größtenteils absolut unspektakulär und längst bekannt.

Nicht, dass ich IRRBLOSS nun böswillig in den Met spucken will – sie machen ihre Sache nicht unterirdisch schlecht, sondern einfach nur absolut durchschnittlich. Das führt leider dazu, dass „Bloodline“ reichlich belanglos vorbeiknarzt. Möglicherweise kommt da in Zukunft besseres von IRRBLOSS, aber in dieser Form bescheinige ich ihnen die musikalische Relevanz von gefrorenen Wolfsexkrementen. Nicht gut, nicht schlecht. Liegt halt rum und stört keinen.

V.Ö.
06. Februar 2009
Laufzeit
49:38

5
10

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