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Hallucinate - From The Bowels Of The Earth


Eigentlich dachte ich, dass der Release der Scheibe im August letzten Jahres für ein Review vielleicht schon zu lange her wäre, aber nachdem mich Hallucinate neulich bei der Schlachtnacht in Göttingen mit ihrer Performance so begeistert haben, musste doch noch eins her. Und vielleicht gibt es ja noch Leute unter euch, die diese sehr coole Band noch nicht kennen. 2021 als schleimiges Myzel dem Oldenburger Kadaver Graveyard Ghoul entkrochen, entstand Hallucinate, um andere deathmetallische Pfade zu erkunden. Dieser Trip entpuppte sich als sehr fruchtbar und so präsentierten T. Horrified (Drums/Gesang), A. Persecutor (Gesang/Gitarre/Sitar), J. Madness (Gitarre) und T. Tombstoner (Bass) bereits 2022 ein wirklich überzeugendes Demo. Da war meine Freude natürlich groß, als sich ein Longplayer ankündigte :). "From The Bowels Of The Earth", so sein sehr cooler Name und über Caligari Records letzten Herbst als Trio veröffentlicht (T. Tombstone war nicht mehr dabei und wurde mittlerweile erfolgreich durch Judicator ersetzt) nistete sich schon beim ersten Hören fix in meinen Bregen ein, begeistert mich noch immer und das aus Zeitgründen bisher nicht erfolgte Review findet nun endlich statt. Dann mal fix die Lavalampe und eine Räucherkerze angeschmissen und ab geht es in den düsteren Kosmos von Hallucinate...

Klingt die Band jetzt nun wie Graveyard Ghoul? Nur zum Teil, denn Hallucinate bauen nur auf dem rottigen Todesbleifundament auf, wagen sich aber viel weiter in andere Gefilde vor und erschaffen dadurch ihre eigene Klangwelt. Vielleicht habt ihr ja schon im Kontext des Bandnamens ein paar unterschwellige Hinweise meinerseits herauslesen können, in welchen Bau uns das weiße, zeitgeplagte Kaninchen auf dem hiesigen Friedhof locken will :). Und so kommt es, dass euch auf diesem Weg ein herrlicher Old School Death Metal-Sound umweht, der auf Nihilist/erste Entombed, Obliterarion, Morbid Angel, early Death, Repulsion, Impetigo, Death Breath und vor allem Autopsy basiert, sich stark in Richtung Psychedelic und Prog Rock fortsetzt, in den Klängen Morbus Chron/Sweven und den sphärischen Momenten von Blood Incantation mündet und sich für mich perönlich so der Kreis wieder schließt :). Ein Kumpel von mir hat das Ganze plakativ "Pilze Death Metal" genannt. So Unrecht hat er damit ja nicht und bringt das von mir zuvor Verfasste dann ja auch recht direkt auf den Punkt, ohne es negativ gemeint zu haben :). So oder so erwartet euch eine intensive, spannende und berauschende Klangwelt, in der diese Elemente nicht nur abwechselnd genutzt werden, sondern auch miteinander verschmelzen und zwar so gekonnt, dass es in sich nie wie ein Fremdkörper wirkt, sondern als ob es schon immer zusammengehört hätte. Da stören die Sitar von Persecutor wie im psychedelischen Instrumental "Mahavishnu’s Dream" oder das von Alban Rumpf gespielte Vibraphone "Paracletus" zu keiner Sekunde, denn sie sind in den genutzten Momenten genau richtig am Platz :). Dazu gibt es immer vertrackte, sperrige Rhythmen im Sinne von Disharmonic Orchestra und Voivod, entspannte unverzerrte Momente, mächtige, sich auftürmende Riffberge, entspannt tänzelnde Passagen, die eher den Charakter einer Jamsession haben. All das bereichert den düsteren und bedrohlichen Old School Death Metal, aus dem die Band entsprungen ist, absolut in sich schlüssig und ungekünstelt. Hier ist nichts erzwungen und gerade dadurch klingt das Songwriting angenehm frisch, ehrlich und intensiv. So wie wir uns Metal bzw. Musik halt wünschen. Vom inneren Feuer angetrieben, geile Songs zu erschaffen, die trotz allem jederzeit total Death Metal sind :). Also, mir gefällt es auf alle Fälle total gut :). Ich finde es es auch sehr beeindruckend, wie es T. Horrified, A. Persecutor und J. Madness gelingt, einen wirklich sinistren und morbiden Soundkosmos, der auch spieltechnisch top ist, zu erschaffen, der euch wie eine Wolke umhüllt, sodass ihr euch ganz und gar dem Spielrausch von Hallucinate hingeben könnt.

Dann kommen wir mal zu Persecutors Gesang, dem es auch gekonnt gelingt, die oben genannten Musikwelten voller Herzblut und Intensität zu zelebrieren und miteinander zu vereinen. So erwartet euch herrlich kraftvolles, brutales und düsteres Gegrunze und Geröhre, welches mit etwas Hall unterlegt wurde, eine gelungene Katakombenstimmung kreiert und total überzeugt :). Genauso wie die fiesen Schreie, das krächzige Flüstern und der sehr gelungene und absolut nicht aufgesetzt wirkende, teils entrückt klingende Klargesang. Dieser gibt, teils schon eine gewisse Zerbrechlichkeit innehabend, dem Gesamtsound eine spannende und packende Emotionalität und verleiht ihm mehr Facetten. Klasse. Und so schallen euch variantenreich eher Death Metal-untypische, aber trotzdem total passende und stimmige Texte entgegen :). Dabei wird Persecutor immer wieder von Horrified mit fiesem Gegrunze, Keifen und ghoulischem Geheule bestens unterstützt. Einen sehr passenden Gastauftritt gibt es übrigens auch, denn im Song "Aion" gibt sich Robert Andersson (Sweven, ex-Morbus Chron) die Ehre.

Im Dezember 2022 von Hallucinate selber aufgenommen und produziert, ging es anschließend für den Mix und das Mastering ins Holodeckstudio. Das Endergebnis kann sich echt hören lassen und setzt durch den Gesamtsound "From The Bowels Of The Earth" so richtig schön in Szene. Ein herrlich old schooliger, druckvoller, lebendiger und natürlicher Death Metal-Sound, der so ordentlich Laune macht und sich herrlich friedhofserdig und druckvoll aus den Boxen presst. Horrorstimmung ist hier garantiert :). Eine Produktion, die es auch, wie die Band selber schafft, die rockigen und psychedelischen Vibes gekonnt einzufangen und zu garnieren. Dies gelingt dadurch, dass das todesbleierne Fundament gleichzeitig ein knackigen Arschtritt-Flow beinhaltet, alle Instrumente, auch die selten genutzten, gut zu hören sind und ihnen genug Raum zur Entfaltung gegeben wurde und dadurch sind viele spielerische Einzelheiten und Stimmungen zu vernehmen und zu spüren sind. Mir gefällt es auch sehr, dass der Bass nicht im Hintergrund untergeht und der Drumsound ist auch klasse, genauso wie der der Gitarren, da sie trotz ihres Death Metal-Grundtons etwas Sphärisches an sich an haben. Tolle Mischung, die zusammen mit den Gesängen sehr effektiv wirkt.

Effektiv ist auch die Aufmachung, die fernab jeglicher Death Metal-Klischees agiert und sich hier die psychedelische Komponente so richtig austoben kann, bzw. Lupo und die Band. Lupo, neben dem Logo auch für das Cover verantwortlich, hat wirklich einen Eyecatcher geschaffen. Im Kontext des Albumtitels, der auf dem Cover nicht vorkommt, sehe ich persönlich ja ein Bild der Erde aus dem All auf Film gebannt, oder ein Dia, bei dem es zu einer Überhitzung kam und das Material anfing zu kokeln :). Aber da sehen wir alle sicherlich immer was anderes. Auf alle Fälle erinnern die Strukturen und die Farben des dargestellten Objekts tatsächlich angenehm an die 60er und 70er und hätten sich auch damals sehr gut auf einer Plattenhülle gemacht. In Kombi mit dem Logo und dem schwarzen Untergrund verfehlt es auch für Hallucinate nicht seine Wirkung und es passt tatsächlich total gut zur Musik der Band :). Teile dessen finden sich bei der CD-Version auf der CD, inklusive Pilzen, wieder, genauso wie das tolle S/W-Bandphoto, das als Hintergrund dient, und auf der Hüllenrückseite ist es auf die Instrumente der Band projiziert. Das macht echt was her.
Gleiches gilt für die von der Band erschaffene Kunst, die sich laut den Credits Liquid Art nennt. Das Ganze wirkt für mich wie Wasser-Luft-Gemische, die unterhalb eines Glasbodens eingefangen und dann beleuchtet und photographiert wurden und mich sehr beeindrucken. Es wirkt echt sehr spacig oder wie bei dem einen Großbild insektoid. Für sowas bin ich ja zu haben. Vor allem, wenn es sich so perfekt in den Kontext dieser Veröffentlichung einfügt. Hier wurde sich wirklich Gedanken gemacht, wie das Ganze optisch stimmig präsentiert werden kann :). Dazu gibt es im Booklet dann noch die Texte und die Credits. Für die Tapeversion, die wie die LP auch noch einen Bonustrack hat, konnten natürlich nur Teile für das Booklet genutzt werden, aber keine Sorge, denn auch hier ist visuell alles premium! Habe neben der CD das Tape zu Hause und bin sehr zufrieden damit. Das Artwork ist natürlich wie gemacht für das Vinylformat und auch hier werdet ihr nicht enttäuscht sein. Den Rundling an sich gibt es in Schwarz oder einem satten Blauton ausgestattet mit Liquid Art in der Aufklebermitte. Diese verführt euer Auge auch auf der einen Inlayseite, während die andere Seite das tolle Bandphoto aufweist. Ein Kumpel hat die LP, ich konnte sie mir anschauen und finde die Aufmachung astrein :). Egal für welchen ihr euch entscheidet, seid ihr also nicht nur musikalisch, sondern auch optisch bestens mit einem sehr ansprechenden Gesamtprodukt versorgt :).

Hallucinate ist mit ihrem ersten Longplayer "From The Bowels Of The Earth" wirklich ein umwerfendes Stück Musik gelungen, welches auf packende und intensive Art und Weise die Welt des Death Metals der alten Schule mit den Welten des Psychedelic und Prog Rocks vereint. Das Ergebnis ist ein mitreißender, düsterer, zerbrechlicher, atmosphärisch dichter und spannender Kosmos, dessen Erkundung ich euch nur wärmstens empfehlen kann!


9,5 Punkte!






Spielzeit: 36:09 (CD)/ 40:26 (Tape/LP)
Eigentlich dachte ich, dass der Release der Scheibe im August letzten Jahres für ein Review vielleicht schon zu lange her wäre, aber nachdem mich Hallucinate neulich bei der Schlachtnacht in Göttingen mit ihrer Performance so begeistert haben, musste doch noch eins her. Und vielleicht gibt es ja noch Leute unter euch, die diese sehr coole Band noch nicht kennen. 2021 als schleimiges Myzel dem Oldenburger Kadaver Graveyard Ghoul entkrochen, entstand Hallucinate, um andere deathmetallische Pfade zu erkunden. Dieser Trip entpuppte sich als sehr fruchtbar und so präsentierten T. Horrified (Drums/Gesang), A. Persecutor (Gesang/Gitarre/Sitar), J. Madness (Gitarre) und T. Tombstoner (Bass) bereits 2022 ein wirklich überzeugendes Demo. Da war meine Freude natürlich groß, als sich ein Longplayer ankündigte :). "From The Bowels Of The Earth", so sein sehr cooler Name und über Caligari Records letzten Herbst als Trio veröffentlicht (T. Tombstone war nicht mehr dabei und wurde mittlerweile erfolgreich durch Judicator ersetzt) nistete sich schon beim ersten Hören fix in meinen Bregen ein, begeistert mich noch immer und das aus Zeitgründen bisher nicht erfolgte Review findet nun endlich statt. Dann mal fix die Lavalampe und eine Räucherkerze angeschmissen und ab geht es in den düsteren Kosmos von Hallucinate...

Klingt die Band jetzt nun wie Graveyard Ghoul? Nur zum Teil, denn Hallucinate bauen nur auf dem rottigen Todesbleifundament auf, wagen sich aber viel weiter in andere Gefilde vor und erschaffen dadurch ihre eigene Klangwelt. Vielleicht habt ihr ja schon im Kontext des Bandnamens ein paar unterschwellige Hinweise meinerseits herauslesen können, in welchen Bau uns das weiße, zeitgeplagte Kaninchen auf dem hiesigen Friedhof locken will :). Und so kommt es, dass euch auf diesem Weg ein herrlicher Old School Death Metal-Sound umweht, der auf Nihilist/erste Entombed, Obliterarion, Morbid Angel, early Death, Repulsion, Impetigo, Death Breath und vor allem Autopsy basiert, sich stark in Richtung Psychedelic und Prog Rock fortsetzt, in den Klängen Morbus Chron/Sweven und den sphärischen Momenten von Blood Incantation mündet und sich für mich perönlich so der Kreis wieder schließt :). Ein Kumpel von mir hat das Ganze plakativ "Pilze Death Metal" genannt. So Unrecht hat er damit ja nicht und bringt das von mir zuvor Verfasste dann ja auch recht direkt auf den Punkt, ohne es negativ gemeint zu haben :). So oder so erwartet euch eine intensive, spannende und berauschende Klangwelt, in der diese Elemente nicht nur abwechselnd genutzt werden, sondern auch miteinander verschmelzen und zwar so gekonnt, dass es in sich nie wie ein Fremdkörper wirkt, sondern als ob es schon immer zusammengehört hätte. Da stören die Sitar von Persecutor wie im psychedelischen Instrumental "Mahavishnu’s Dream" oder das von Alban Rumpf gespielte Vibraphone "Paracletus" zu keiner Sekunde, denn sie sind in den genutzten Momenten genau richtig am Platz :). Dazu gibt es immer vertrackte, sperrige Rhythmen im Sinne von Disharmonic Orchestra und Voivod, entspannte unverzerrte Momente, mächtige, sich auftürmende Riffberge, entspannt tänzelnde Passagen, die eher den Charakter einer Jamsession haben. All das bereichert den düsteren und bedrohlichen Old School Death Metal, aus dem die Band entsprungen ist, absolut in sich schlüssig und ungekünstelt. Hier ist nichts erzwungen und gerade dadurch klingt das Songwriting angenehm frisch, ehrlich und intensiv. So wie wir uns Metal bzw. Musik halt wünschen. Vom inneren Feuer angetrieben, geile Songs zu erschaffen, die trotz allem jederzeit total Death Metal sind :). Also, mir gefällt es auf alle Fälle total gut :). Ich finde es es auch sehr beeindruckend, wie es T. Horrified, A. Persecutor und J. Madness gelingt, einen wirklich sinistren und morbiden Soundkosmos, der auch spieltechnisch top ist, zu erschaffen, der euch wie eine Wolke umhüllt, sodass ihr euch ganz und gar dem Spielrausch von Hallucinate hingeben könnt.

Dann kommen wir mal zu Persecutors Gesang, dem es auch gekonnt gelingt, die oben genannten Musikwelten voller Herzblut und Intensität zu zelebrieren und miteinander zu vereinen. So erwartet euch herrlich kraftvolles, brutales und düsteres Gegrunze und Geröhre, welches mit etwas Hall unterlegt wurde, eine gelungene Katakombenstimmung kreiert und total überzeugt :). Genauso wie die fiesen Schreie, das krächzige Flüstern und der sehr gelungene und absolut nicht aufgesetzt wirkende, teils entrückt klingende Klargesang. Dieser gibt, teils schon eine gewisse Zerbrechlichkeit innehabend, dem Gesamtsound eine spannende und packende Emotionalität und verleiht ihm mehr Facetten. Klasse. Und so schallen euch variantenreich eher Death Metal-untypische, aber trotzdem total passende und stimmige Texte entgegen :). Dabei wird Persecutor immer wieder von Horrified mit fiesem Gegrunze, Keifen und ghoulischem Geheule bestens unterstützt. Einen sehr passenden Gastauftritt gibt es übrigens auch, denn im Song "Aion" gibt sich Robert Andersson (Sweven, ex-Morbus Chron) die Ehre.

Im Dezember 2022 von Hallucinate selber aufgenommen und produziert, ging es anschließend für den Mix und das Mastering ins Holodeckstudio. Das Endergebnis kann sich echt hören lassen und setzt durch den Gesamtsound "From The Bowels Of The Earth" so richtig schön in Szene. Ein herrlich old schooliger, druckvoller, lebendiger und natürlicher Death Metal-Sound, der so ordentlich Laune macht und sich herrlich friedhofserdig und druckvoll aus den Boxen presst. Horrorstimmung ist hier garantiert :). Eine Produktion, die es auch, wie die Band selber schafft, die rockigen und psychedelischen Vibes gekonnt einzufangen und zu garnieren. Dies gelingt dadurch, dass das todesbleierne Fundament gleichzeitig ein knackigen Arschtritt-Flow beinhaltet, alle Instrumente, auch die selten genutzten, gut zu hören sind und ihnen genug Raum zur Entfaltung gegeben wurde und dadurch sind viele spielerische Einzelheiten und Stimmungen zu vernehmen und zu spüren sind. Mir gefällt es auch sehr, dass der Bass nicht im Hintergrund untergeht und der Drumsound ist auch klasse, genauso wie der der Gitarren, da sie trotz ihres Death Metal-Grundtons etwas Sphärisches an sich an haben. Tolle Mischung, die zusammen mit den Gesängen sehr effektiv wirkt.

Effektiv ist auch die Aufmachung, die fernab jeglicher Death Metal-Klischees agiert und sich hier die psychedelische Komponente so richtig austoben kann, bzw. Lupo und die Band. Lupo, neben dem Logo auch für das Cover verantwortlich, hat wirklich einen Eyecatcher geschaffen. Im Kontext des Albumtitels, der auf dem Cover nicht vorkommt, sehe ich persönlich ja ein Bild der Erde aus dem All auf Film gebannt, oder ein Dia, bei dem es zu einer Überhitzung kam und das Material anfing zu kokeln :). Aber da sehen wir alle sicherlich immer was anderes. Auf alle Fälle erinnern die Strukturen und die Farben des dargestellten Objekts tatsächlich angenehm an die 60er und 70er und hätten sich auch damals sehr gut auf einer Plattenhülle gemacht. In Kombi mit dem Logo und dem schwarzen Untergrund verfehlt es auch für Hallucinate nicht seine Wirkung und es passt tatsächlich total gut zur Musik der Band :). Teile dessen finden sich bei der CD-Version auf der CD, inklusive Pilzen, wieder, genauso wie das tolle S/W-Bandphoto, das als Hintergrund dient, und auf der Hüllenrückseite ist es auf die Instrumente der Band projiziert. Das macht echt was her.
Gleiches gilt für die von der Band erschaffene Kunst, die sich laut den Credits Liquid Art nennt. Das Ganze wirkt für mich wie Wasser-Luft-Gemische, die unterhalb eines Glasbodens eingefangen und dann beleuchtet und photographiert wurden und mich sehr beeindrucken. Es wirkt echt sehr spacig oder wie bei dem einen Großbild insektoid. Für sowas bin ich ja zu haben. Vor allem, wenn es sich so perfekt in den Kontext dieser Veröffentlichung einfügt. Hier wurde sich wirklich Gedanken gemacht, wie das Ganze optisch stimmig präsentiert werden kann :). Dazu gibt es im Booklet dann noch die Texte und die Credits. Für die Tapeversion, die wie die LP auch noch einen Bonustrack hat, konnten natürlich nur Teile für das Booklet genutzt werden, aber keine Sorge, denn auch hier ist visuell alles premium! Habe neben der CD das Tape zu Hause und bin sehr zufrieden damit. Das Artwork ist natürlich wie gemacht für das Vinylformat und auch hier werdet ihr nicht enttäuscht sein. Den Rundling an sich gibt es in Schwarz oder einem satten Blauton ausgestattet mit Liquid Art in der Aufklebermitte. Diese verführt euer Auge auch auf der einen Inlayseite, während die andere Seite das tolle Bandphoto aufweist. Ein Kumpel hat die LP, ich konnte sie mir anschauen und finde die Aufmachung astrein :). Egal für welchen ihr euch entscheidet, seid ihr also nicht nur musikalisch, sondern auch optisch bestens mit einem sehr ansprechenden Gesamtprodukt versorgt :).

Hallucinate ist mit ihrem ersten Longplayer "From The Bowels Of The Earth" wirklich ein umwerfendes Stück Musik gelungen, welches auf packende und intensive Art und Weise die Welt des Death Metals der alten Schule mit den Welten des Psychedelic und Prog Rocks vereint. Das Ergebnis ist ein mitreißender, düsterer, zerbrechlicher, atmosphärisch dichter und spannender Kosmos, dessen Erkundung ich euch nur wärmstens empfehlen kann!


9,5 Punkte!






Spielzeit: 36:09 (CD)/ 40:26 (Tape/LP)

V.Ö.
04. August 2023
Laufzeit
36:09
Tracklist
1. A Universe Obsure 05:55
2. Blackened Gills 04:17
3. Black Smokers 04:38
4. Mahavishnu’s Dream 01:58
5. Paracletus 06:34
6. Tachycardia 03:51
7. Aion 04:27
8. Crimson Rain 04:29
9. Dying Consciously (Tape/LP-Bonustrack) 04:15

9.5
10

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