Weltenbrand ist das bereits dritte Album der Pagan-Metaller Gernotshagen aus Thüringen. Ich habe die ersten beiden Alben vor längerer Zeit mal zum Anhören ausgeliehen, aber letztendlich ist nichts hängen geblieben. Scheint mich wohl nicht so mitgerissen zu haben. Mal sehen was dieses Mal dabei herauskommt. Das Labelinfo spricht ja von einem fulminanten Albumspektakel, einem grandiosen, epischen Großmeisterwerk und den allerbesten Songs der Band überhaupt und einer bombastischen erklingenden Top-Produktion der frenetischen Heidenlieder, welche die Sinne des Hörers in höchste genießerische Höhen erhebt...äh ja...genau. Wenn ich mir Weltenbrand so anhöre, fällt mir in Bezug auf die Musik, mit dem Labelinfo im Kopf, nur ein Anthrax-Zitat ein: NOT!
Fange ich mit der Produktion an. Fett ist sie zwar, aber was bringt es, wenn das sterile Schlagzeug und die Keyboards so laut abgemischt sind, dass die Gitarren in den Hintergrund gedrängt werden und der Gesang dabei auch untergeht. Gerade die Texte sind doch einer heidnisch-motivierten Band von höherer Wichtigkeit, da uns Hörern ja meist eine gewisse geistige Grundhaltung vermittelt werden soll. Aber bei den Textfragmenten, die ich vernehmen kann, ist es vielleicht auch besser so. Scheint doch sehr übertrieben pathetisch zu sein. Der Gesang pendelt übrigens genretypisch zwischen klarem, Kreisch-, Grunz-, und Sprechgesang.
Ich habe ja nichts gegen Keyboards, aber die hier vorgetragenen Keyboardteppiche und Klimmperstellen sind doch recht billig und kitschig. Menhir haben ja jetzt auch nicht die unkitschigsten Keyboards, aber bei denen klingt es doch wirklich tausend Mal besser.
Zu den Songs an sich. Sie können zwar einige wirklich gute Melodien aufweisen, aber im Großen und Ganzen rauscht das doch alles seeeehr an mir vorbei. Mitreißend ist wirklich etwas anderes.
Was ich mich auch stört ist dieser Kitsch, der irgendwie über dem Album wie eine graue Wolke hängt. Besonders schlimm wird es im letzten Lied, wenn uns mahnend eine Kinderstimme daran erinnert, wie schlimm doch alles geworden ist in unserer modernen Welt und wir das retten sollen was noch zu retten ist...wüüüürg.
Da höre ich doch lieber Bands wie Drautran, Hagal, Menhir oder Negura Bunget!
Ich wollte erst sechs Punkte geben, da ja ein paar nette Stellen vorhanden sind, aber die trashige Keyboardattacke im soeben gehörten Schlachtenbruder und Die Banner hoch der Nacht entgegen an sich zwingen mich eindeutig zu 5,5 Punkten.
PS: Feuert den Infoschreiber!
Ich höre jetzt Bathorys Hammerheart :-).
Spielzeit: 58:13
Fange ich mit der Produktion an. Fett ist sie zwar, aber was bringt es, wenn das sterile Schlagzeug und die Keyboards so laut abgemischt sind, dass die Gitarren in den Hintergrund gedrängt werden und der Gesang dabei auch untergeht. Gerade die Texte sind doch einer heidnisch-motivierten Band von höherer Wichtigkeit, da uns Hörern ja meist eine gewisse geistige Grundhaltung vermittelt werden soll. Aber bei den Textfragmenten, die ich vernehmen kann, ist es vielleicht auch besser so. Scheint doch sehr übertrieben pathetisch zu sein. Der Gesang pendelt übrigens genretypisch zwischen klarem, Kreisch-, Grunz-, und Sprechgesang.
Ich habe ja nichts gegen Keyboards, aber die hier vorgetragenen Keyboardteppiche und Klimmperstellen sind doch recht billig und kitschig. Menhir haben ja jetzt auch nicht die unkitschigsten Keyboards, aber bei denen klingt es doch wirklich tausend Mal besser.
Zu den Songs an sich. Sie können zwar einige wirklich gute Melodien aufweisen, aber im Großen und Ganzen rauscht das doch alles seeeehr an mir vorbei. Mitreißend ist wirklich etwas anderes.
Was ich mich auch stört ist dieser Kitsch, der irgendwie über dem Album wie eine graue Wolke hängt. Besonders schlimm wird es im letzten Lied, wenn uns mahnend eine Kinderstimme daran erinnert, wie schlimm doch alles geworden ist in unserer modernen Welt und wir das retten sollen was noch zu retten ist...wüüüürg.
Da höre ich doch lieber Bands wie Drautran, Hagal, Menhir oder Negura Bunget!
Ich wollte erst sechs Punkte geben, da ja ein paar nette Stellen vorhanden sind, aber die trashige Keyboardattacke im soeben gehörten Schlachtenbruder und Die Banner hoch der Nacht entgegen an sich zwingen mich eindeutig zu 5,5 Punkten.
PS: Feuert den Infoschreiber!
Ich höre jetzt Bathorys Hammerheart :-).
Spielzeit: 58:13
Weltenbrand ist das bereits dritte Album der Pagan-Metaller Gernotshagen aus Thüringen. Ich habe die ersten beiden Alben vor längerer Zeit mal zum Anhören ausgeliehen, aber letztendlich ist nichts hängen geblieben. Scheint mich wohl nicht so mitgerissen zu haben. Mal sehen was dieses Mal dabei herauskommt. Das Labelinfo spricht ja von einem fulminanten Albumspektakel, einem grandiosen, epischen Großmeisterwerk und den allerbesten Songs der Band überhaupt und einer bombastischen erklingenden Top-Produktion der frenetischen Heidenlieder, welche die Sinne des Hörers in höchste genießerische Höhen erhebt...äh ja...genau. Wenn ich mir Weltenbrand so anhöre, fällt mir in Bezug auf die Musik, mit dem Labelinfo im Kopf, nur ein Anthrax-Zitat ein: NOT!
Fange ich mit der Produktion an. Fett ist sie zwar, aber was bringt es, wenn das sterile Schlagzeug und die Keyboards so laut abgemischt sind, dass die Gitarren in den Hintergrund gedrängt werden und der Gesang dabei auch untergeht. Gerade die Texte sind doch einer heidnisch-motivierten Band von höherer Wichtigkeit, da uns Hörern ja meist eine gewisse geistige Grundhaltung vermittelt werden soll. Aber bei den Textfragmenten, die ich vernehmen kann, ist es vielleicht auch besser so. Scheint doch sehr übertrieben pathetisch zu sein. Der Gesang pendelt übrigens genretypisch zwischen klarem, Kreisch-, Grunz-, und Sprechgesang.
Ich habe ja nichts gegen Keyboards, aber die hier vorgetragenen Keyboardteppiche und Klimmperstellen sind doch recht billig und kitschig. Menhir haben ja jetzt auch nicht die unkitschigsten Keyboards, aber bei denen klingt es doch wirklich tausend Mal besser.
Zu den Songs an sich. Sie können zwar einige wirklich gute Melodien aufweisen, aber im Großen und Ganzen rauscht das doch alles seeeehr an mir vorbei. Mitreißend ist wirklich etwas anderes.
Was ich mich auch stört ist dieser Kitsch, der irgendwie über dem Album wie eine graue Wolke hängt. Besonders schlimm wird es im letzten Lied, wenn uns mahnend eine Kinderstimme daran erinnert, wie schlimm doch alles geworden ist in unserer modernen Welt und wir das retten sollen was noch zu retten ist...wüüüürg.
Da höre ich doch lieber Bands wie Drautran, Hagal, Menhir oder Negura Bunget!
Ich wollte erst sechs Punkte geben, da ja ein paar nette Stellen vorhanden sind, aber die trashige Keyboardattacke im soeben gehörten Schlachtenbruder und Die Banner hoch der Nacht entgegen an sich zwingen mich eindeutig zu 5,5 Punkten.
PS: Feuert den Infoschreiber!
Ich höre jetzt Bathorys Hammerheart :-).
Spielzeit: 58:13
Fange ich mit der Produktion an. Fett ist sie zwar, aber was bringt es, wenn das sterile Schlagzeug und die Keyboards so laut abgemischt sind, dass die Gitarren in den Hintergrund gedrängt werden und der Gesang dabei auch untergeht. Gerade die Texte sind doch einer heidnisch-motivierten Band von höherer Wichtigkeit, da uns Hörern ja meist eine gewisse geistige Grundhaltung vermittelt werden soll. Aber bei den Textfragmenten, die ich vernehmen kann, ist es vielleicht auch besser so. Scheint doch sehr übertrieben pathetisch zu sein. Der Gesang pendelt übrigens genretypisch zwischen klarem, Kreisch-, Grunz-, und Sprechgesang.
Ich habe ja nichts gegen Keyboards, aber die hier vorgetragenen Keyboardteppiche und Klimmperstellen sind doch recht billig und kitschig. Menhir haben ja jetzt auch nicht die unkitschigsten Keyboards, aber bei denen klingt es doch wirklich tausend Mal besser.
Zu den Songs an sich. Sie können zwar einige wirklich gute Melodien aufweisen, aber im Großen und Ganzen rauscht das doch alles seeeehr an mir vorbei. Mitreißend ist wirklich etwas anderes.
Was ich mich auch stört ist dieser Kitsch, der irgendwie über dem Album wie eine graue Wolke hängt. Besonders schlimm wird es im letzten Lied, wenn uns mahnend eine Kinderstimme daran erinnert, wie schlimm doch alles geworden ist in unserer modernen Welt und wir das retten sollen was noch zu retten ist...wüüüürg.
Da höre ich doch lieber Bands wie Drautran, Hagal, Menhir oder Negura Bunget!
Ich wollte erst sechs Punkte geben, da ja ein paar nette Stellen vorhanden sind, aber die trashige Keyboardattacke im soeben gehörten Schlachtenbruder und Die Banner hoch der Nacht entgegen an sich zwingen mich eindeutig zu 5,5 Punkten.
PS: Feuert den Infoschreiber!
Ich höre jetzt Bathorys Hammerheart :-).
Spielzeit: 58:13
Label
V.Ö.
29. April 2011
Laufzeit
58:13
Tracklist
Offenbarung 03:36
Weltenbrand 08:32
Einsam 07:01
Blinde Wut 04:02
Thursenhain 07:16
Freyas Schoss 08:22
Sturmbringer 07:56
Schlachtenbruder 05:50
Die Banner hoch der Nacht entgegen 06:08
Weltenbrand 08:32
Einsam 07:01
Blinde Wut 04:02
Thursenhain 07:16
Freyas Schoss 08:22
Sturmbringer 07:56
Schlachtenbruder 05:50
Die Banner hoch der Nacht entgegen 06:08
5.5
10
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