Endseeker - Global Worming
Endseekers vierter Longplayer "Global Worming", und nicht wie ich zuerst las "Warning" oder "Warming" :), ist ja nun schon ein paar Tage draußen und es gab für die Hamburger Jungs und ihre neue Scheibe ja schon viele wohlwollende Worte. Das auch zu Recht, wie ich finde, und nun bin ich dann auch mal an der Reihe, Lenny (Vokillz), Jury (Gitarre), Ben (Gitarre), Eggert (Bass) und Kummer an den Drums ordentlich Labskaus um ihre Mäulchen zu schmieren. "Mount Carcass" war und ist immer noch ein Killeralbum, also war ich natürlich sehr gespannt, ob mich diese zwielichtigen Gestalten mit neuem Material abermals überzeugen würden - und das kann ich wirklich mit einem fetten Ja beantworten :).
Mit dem Titelsong beginnend, zeigen uns Endseeker auch sofort wo der Hammer schwingt und wo dieser voller Inbrunst geschmiedet wurde! Natürlich sollte allen von euch klar sein, welcher Sound hier regiert oder soll es unter euch Death Metal-Maniacs etwa noch Leute geben, die von dieser Band bisher noch nichts gehört haben? Falls ja, Schande über euer Haupt und diesen Fehler fix ausgebügelt :). Vor allem, wenn ihr Fans des mächtigen HM2-geschwängerten Svenska Dödsmetalls seid, denn dann führt für euch kein Weg an dieser Band und ihrem neuen heißen Eisen "Global Worming" vorbei, jawoll! Jedenfalls sehe ich das so und wenn ich mich so in meinem Freundeskreis umhöre, bin ich mit dieser Meinung auch nicht alleine unterwegs. Was macht Endseeker so geil? Bands, die sich dieser von uns so sehr geliebten Variante des Death Metals hingeben, gibt es ja doch so einige. Ich denke, es ist die Art und Weise, wie sie es schaffen, das was traditionellen schwedischen Death Metal der frühen 90er so ausmacht, gekonnt zu extrahieren und zu einem in sich absolut stimmigen Gebräu zu machen, welches weder nach uninspiriertem Riffklau noch zwanghaft konstruiert klingt :). Hier sind halt Menschen am Werk, die die Werke von Bands wie Entombed, Carnage, Dismember, Grave, At The Gates, Unanimated oder Desultory verehren, mit ihnen aufgewachsen sind, viele tolle Erinnerungen damit verbinden und einfach nur den Sound selber erschaffen wollen, den sie so sehr lieben :). Halt Songs schreiben und auf eine Scheibe packen, die sie als Teenager sofort gekauft und tierisch abgefeiert hätten :). Ein Konzept, was total zündet, nicht nur weil hier eine Menge Herzblut regiert, sondern auch kompositorisches Können und tolle Ideen mit dieser Hingabe Hand in Hand gehen. Das Ergebnis ist fetter, packender und mitreißender, absolut vitaler und total frisch klingender Svenska Dödsmetall, der mich vom ersten bis zum letzten Ton einfach total begeistert und mir eine Menge Freude und eine gute Zeit bereitet - und das ist ja das Wichtigste :). Egal ob ob heftig groovend, geil rockend, straighter Abriss, melodisch, D-Beat oder fett walzend, hier passt alles zusammen, wirkt wie aus einem Guss und wirkt vor allem in euren muffigen Hirnen sehr schnell, welches sofort nach dem Hören der ersten Tönen den Befehl zum Ausrasten losschickt! Bei den tollen Songs, wird dem natürlich ohne mit der Wimper zu zucken Folge geleistet. Ihr seht, Endseeker haben nichts von ihrer Kraft verloren und natürlich ist das alles wieder top eingespielt. Jury und Ben hämmern jedes Riff exakt aus ihren Gitarren heraus, während Andre mit seinem dynamischen und kraftvollen Drumming und Eggert mit seinen wummernden Basslinien zusammen fette Fundament dazu liefern.
Bei so einer geilen Vorlage lässt sich MC Onkel Fester natürlich nicht zweimal bitten und schmeißt sein mächtiges Gesangsorgan auch sofort an. Derbe, kraftvoll und wuchtig röhrt, grunzt und schreit er die sehr gelungenen Texte aus sich heraus, die nicht nur, teils mit einem Augenzwinkern, deathmetallischen Horror präsentieren, sondern auch kritische und nachdenkliche Gedanken beinhalten. Ich finde es auf alle Fälle sehr gelungen. Dazu passt es auch sehr gut, dass die Texte, trotz aller Heftigkeit in Lennys Stimme sehr gut zu verstehen sind, denn er schafft es, uns seine matschigen Innereien wohl akzentuiert entgegenzuspeien. Und dass er dabei eine Menge Spaß hat, ist wirklich nicht zu überhören :). Natürlich steckt in seiner Stimme immer noch eine fette Portion Wut und Aggression, wir haben es hier ja immerhin mit Death Metal zu tun. Deshalb gehört es zu seinem täglichen Ritual seine Stimmbänder nach der Behandlung mit einem Reibeisen in Gift und Galle einzulegen, auf dass Endseeker auch mit einem passenden und der Musik an Kraft und Intensität ebenbürtigen Gesangsorgan unterstützt wird. Im Studio schlichen dann noch für den fünften Song Ben und der Metal Blade-Manager Markus Grasseck kurz am Mikro vorbei und beim zweiten Song konnte Ben auch nicht die Finger davon lassen :).
So richtig angetan bin ich ja von der Produktion, die angenehm natürlich und furztrocken aus den Boxen ballert :). Dafür eingekehrt ist der Shanty-Chor des Todes abermals in die Chameleon Recording Studios, auf dass sich Eike Freese liebevoll um die Aufnahme, den Mix und das Mastering kümmert und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. So richtig schön kratzig, kompakt, ausgewogen, heavy und lebendig röhrt der friedhofserdige Sound vor sich hin, und es wieder gelungen, den Spirit der frühen 90er-Schwedenknaller super einzufangen und ihn in die Moderne zu übertragen, ohne zu seelenlosem Plastiksound zu verkommen. Fetten Dank dafür :). Die wuchtige Dynamik und das packende Feuer der Songs an sich wurden natürlich auch zu 100% eingefangen, auf dass eure Ohren auch ordentlich zu glühen anfangen :). Ich liebe ja diesen HM2-Knarz und natürlich haben die Gitarren bei Endseeker diesen massiv in sich aufgesogen. Ich liebe es :). Dazu gibt es einen schön wummernden und gut herauszuhörenden Bass und top in das Geschredder integrierte Vokillz. Dazu gibt es einen wirklich sehr tollen und lebendigen Drumsound, der mich sehr zu begeistern weiß.
Optisch geht es dieses Mal zurück zur Tradition der ersten beiden Artworks, wobei hier weder auf Riddick noch auf Albert Che zurückgegriffen wurde. Dieses Mal hat Ben den Stift selber geschwungen und ein sehr cooles, kultiges und sehr old schooliges S/W-Cover gezeichnet. Passend zum Titel und zugehörigen Text des Songs präsentiert sich uns eine apokalyptische Szenerie, in der mutierte Würmer die Herrschaft übernommen haben und von uns Menschen nur Knochen und Siff übrig lassen :). Ich finde Bens dynamischen Zeichenstil echt ansprechend und dank einer Liebe zum Detail gibt es in viel zu entdecken. Quasi ein Wimmelbild des Todes :). Der Herr scheint mir echt ein Händchen für Grafik zu haben, denn neben dem saugeilen Cover hat er auch noch das Layout übernommen und serviert uns optisch sehr ansprechend die Texte, die Credits und die coolen, von Anabell Ganske geschossenen Bandphotos. Im Booklet und unterhalb der CD befindet sich auch noch ein amüsantes Warnschild. Alles echt top. Gleiches gilt für das Digipack und das Booklet an sich, da hierfür eine Pappe mit angenehmer Haptik gewählt wurde :). Gatefold-Vinyl, inklusive Downloadoce, gibt es auch, was das geile Cover sicher noch besser präsentiert, und sehr cool aussehen dürfte. Die Rundlinge an sich sind limitiert und es gibt/gab sie in Schwarz, in einer sehr cool aussehenden grün-schwarzen Marmorierung, weiß-schwarzem Splatter. Zusätzlich gab es noch eine Sonderedtion als Box mit allerlei Gimmicks und rötlichen Vinyl. Müsst ihr mal schauen, was ihr davon noch bekommt, denn die Scheibe ist zu recht arg begehrt.
Endseeker machen mit ihrem vierten Longplayer "Global Worming" mal wieder alles richtig und servieren uns feurigen, mitreißenden und herrlich geilen Svenska Dödsmetall voller Herzblut und Spielfreude, der sofort zündet und eure HM2-hörigen Leiber in die Ekstase treiben wird!
H(a)M2(burg) is the law... 10 Punkte!!!
Spielzeit: 40:23
Mit dem Titelsong beginnend, zeigen uns Endseeker auch sofort wo der Hammer schwingt und wo dieser voller Inbrunst geschmiedet wurde! Natürlich sollte allen von euch klar sein, welcher Sound hier regiert oder soll es unter euch Death Metal-Maniacs etwa noch Leute geben, die von dieser Band bisher noch nichts gehört haben? Falls ja, Schande über euer Haupt und diesen Fehler fix ausgebügelt :). Vor allem, wenn ihr Fans des mächtigen HM2-geschwängerten Svenska Dödsmetalls seid, denn dann führt für euch kein Weg an dieser Band und ihrem neuen heißen Eisen "Global Worming" vorbei, jawoll! Jedenfalls sehe ich das so und wenn ich mich so in meinem Freundeskreis umhöre, bin ich mit dieser Meinung auch nicht alleine unterwegs. Was macht Endseeker so geil? Bands, die sich dieser von uns so sehr geliebten Variante des Death Metals hingeben, gibt es ja doch so einige. Ich denke, es ist die Art und Weise, wie sie es schaffen, das was traditionellen schwedischen Death Metal der frühen 90er so ausmacht, gekonnt zu extrahieren und zu einem in sich absolut stimmigen Gebräu zu machen, welches weder nach uninspiriertem Riffklau noch zwanghaft konstruiert klingt :). Hier sind halt Menschen am Werk, die die Werke von Bands wie Entombed, Carnage, Dismember, Grave, At The Gates, Unanimated oder Desultory verehren, mit ihnen aufgewachsen sind, viele tolle Erinnerungen damit verbinden und einfach nur den Sound selber erschaffen wollen, den sie so sehr lieben :). Halt Songs schreiben und auf eine Scheibe packen, die sie als Teenager sofort gekauft und tierisch abgefeiert hätten :). Ein Konzept, was total zündet, nicht nur weil hier eine Menge Herzblut regiert, sondern auch kompositorisches Können und tolle Ideen mit dieser Hingabe Hand in Hand gehen. Das Ergebnis ist fetter, packender und mitreißender, absolut vitaler und total frisch klingender Svenska Dödsmetall, der mich vom ersten bis zum letzten Ton einfach total begeistert und mir eine Menge Freude und eine gute Zeit bereitet - und das ist ja das Wichtigste :). Egal ob ob heftig groovend, geil rockend, straighter Abriss, melodisch, D-Beat oder fett walzend, hier passt alles zusammen, wirkt wie aus einem Guss und wirkt vor allem in euren muffigen Hirnen sehr schnell, welches sofort nach dem Hören der ersten Tönen den Befehl zum Ausrasten losschickt! Bei den tollen Songs, wird dem natürlich ohne mit der Wimper zu zucken Folge geleistet. Ihr seht, Endseeker haben nichts von ihrer Kraft verloren und natürlich ist das alles wieder top eingespielt. Jury und Ben hämmern jedes Riff exakt aus ihren Gitarren heraus, während Andre mit seinem dynamischen und kraftvollen Drumming und Eggert mit seinen wummernden Basslinien zusammen fette Fundament dazu liefern.
Bei so einer geilen Vorlage lässt sich MC Onkel Fester natürlich nicht zweimal bitten und schmeißt sein mächtiges Gesangsorgan auch sofort an. Derbe, kraftvoll und wuchtig röhrt, grunzt und schreit er die sehr gelungenen Texte aus sich heraus, die nicht nur, teils mit einem Augenzwinkern, deathmetallischen Horror präsentieren, sondern auch kritische und nachdenkliche Gedanken beinhalten. Ich finde es auf alle Fälle sehr gelungen. Dazu passt es auch sehr gut, dass die Texte, trotz aller Heftigkeit in Lennys Stimme sehr gut zu verstehen sind, denn er schafft es, uns seine matschigen Innereien wohl akzentuiert entgegenzuspeien. Und dass er dabei eine Menge Spaß hat, ist wirklich nicht zu überhören :). Natürlich steckt in seiner Stimme immer noch eine fette Portion Wut und Aggression, wir haben es hier ja immerhin mit Death Metal zu tun. Deshalb gehört es zu seinem täglichen Ritual seine Stimmbänder nach der Behandlung mit einem Reibeisen in Gift und Galle einzulegen, auf dass Endseeker auch mit einem passenden und der Musik an Kraft und Intensität ebenbürtigen Gesangsorgan unterstützt wird. Im Studio schlichen dann noch für den fünften Song Ben und der Metal Blade-Manager Markus Grasseck kurz am Mikro vorbei und beim zweiten Song konnte Ben auch nicht die Finger davon lassen :).
So richtig angetan bin ich ja von der Produktion, die angenehm natürlich und furztrocken aus den Boxen ballert :). Dafür eingekehrt ist der Shanty-Chor des Todes abermals in die Chameleon Recording Studios, auf dass sich Eike Freese liebevoll um die Aufnahme, den Mix und das Mastering kümmert und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. So richtig schön kratzig, kompakt, ausgewogen, heavy und lebendig röhrt der friedhofserdige Sound vor sich hin, und es wieder gelungen, den Spirit der frühen 90er-Schwedenknaller super einzufangen und ihn in die Moderne zu übertragen, ohne zu seelenlosem Plastiksound zu verkommen. Fetten Dank dafür :). Die wuchtige Dynamik und das packende Feuer der Songs an sich wurden natürlich auch zu 100% eingefangen, auf dass eure Ohren auch ordentlich zu glühen anfangen :). Ich liebe ja diesen HM2-Knarz und natürlich haben die Gitarren bei Endseeker diesen massiv in sich aufgesogen. Ich liebe es :). Dazu gibt es einen schön wummernden und gut herauszuhörenden Bass und top in das Geschredder integrierte Vokillz. Dazu gibt es einen wirklich sehr tollen und lebendigen Drumsound, der mich sehr zu begeistern weiß.
Optisch geht es dieses Mal zurück zur Tradition der ersten beiden Artworks, wobei hier weder auf Riddick noch auf Albert Che zurückgegriffen wurde. Dieses Mal hat Ben den Stift selber geschwungen und ein sehr cooles, kultiges und sehr old schooliges S/W-Cover gezeichnet. Passend zum Titel und zugehörigen Text des Songs präsentiert sich uns eine apokalyptische Szenerie, in der mutierte Würmer die Herrschaft übernommen haben und von uns Menschen nur Knochen und Siff übrig lassen :). Ich finde Bens dynamischen Zeichenstil echt ansprechend und dank einer Liebe zum Detail gibt es in viel zu entdecken. Quasi ein Wimmelbild des Todes :). Der Herr scheint mir echt ein Händchen für Grafik zu haben, denn neben dem saugeilen Cover hat er auch noch das Layout übernommen und serviert uns optisch sehr ansprechend die Texte, die Credits und die coolen, von Anabell Ganske geschossenen Bandphotos. Im Booklet und unterhalb der CD befindet sich auch noch ein amüsantes Warnschild. Alles echt top. Gleiches gilt für das Digipack und das Booklet an sich, da hierfür eine Pappe mit angenehmer Haptik gewählt wurde :). Gatefold-Vinyl, inklusive Downloadoce, gibt es auch, was das geile Cover sicher noch besser präsentiert, und sehr cool aussehen dürfte. Die Rundlinge an sich sind limitiert und es gibt/gab sie in Schwarz, in einer sehr cool aussehenden grün-schwarzen Marmorierung, weiß-schwarzem Splatter. Zusätzlich gab es noch eine Sonderedtion als Box mit allerlei Gimmicks und rötlichen Vinyl. Müsst ihr mal schauen, was ihr davon noch bekommt, denn die Scheibe ist zu recht arg begehrt.
Endseeker machen mit ihrem vierten Longplayer "Global Worming" mal wieder alles richtig und servieren uns feurigen, mitreißenden und herrlich geilen Svenska Dödsmetall voller Herzblut und Spielfreude, der sofort zündet und eure HM2-hörigen Leiber in die Ekstase treiben wird!
H(a)M2(burg) is the law... 10 Punkte!!!
Spielzeit: 40:23
Endseekers vierter Longplayer "Global Worming", und nicht wie ich zuerst las "Warning" oder "Warming" :), ist ja nun schon ein paar Tage draußen und es gab für die Hamburger Jungs und ihre neue Scheibe ja schon viele wohlwollende Worte. Das auch zu Recht, wie ich finde, und nun bin ich dann auch mal an der Reihe, Lenny (Vokillz), Jury (Gitarre), Ben (Gitarre), Eggert (Bass) und Kummer an den Drums ordentlich Labskaus um ihre Mäulchen zu schmieren. "Mount Carcass" war und ist immer noch ein Killeralbum, also war ich natürlich sehr gespannt, ob mich diese zwielichtigen Gestalten mit neuem Material abermals überzeugen würden - und das kann ich wirklich mit einem fetten Ja beantworten :).
Mit dem Titelsong beginnend, zeigen uns Endseeker auch sofort wo der Hammer schwingt und wo dieser voller Inbrunst geschmiedet wurde! Natürlich sollte allen von euch klar sein, welcher Sound hier regiert oder soll es unter euch Death Metal-Maniacs etwa noch Leute geben, die von dieser Band bisher noch nichts gehört haben? Falls ja, Schande über euer Haupt und diesen Fehler fix ausgebügelt :). Vor allem, wenn ihr Fans des mächtigen HM2-geschwängerten Svenska Dödsmetalls seid, denn dann führt für euch kein Weg an dieser Band und ihrem neuen heißen Eisen "Global Worming" vorbei, jawoll! Jedenfalls sehe ich das so und wenn ich mich so in meinem Freundeskreis umhöre, bin ich mit dieser Meinung auch nicht alleine unterwegs. Was macht Endseeker so geil? Bands, die sich dieser von uns so sehr geliebten Variante des Death Metals hingeben, gibt es ja doch so einige. Ich denke, es ist die Art und Weise, wie sie es schaffen, das was traditionellen schwedischen Death Metal der frühen 90er so ausmacht, gekonnt zu extrahieren und zu einem in sich absolut stimmigen Gebräu zu machen, welches weder nach uninspiriertem Riffklau noch zwanghaft konstruiert klingt :). Hier sind halt Menschen am Werk, die die Werke von Bands wie Entombed, Carnage, Dismember, Grave, At The Gates, Unanimated oder Desultory verehren, mit ihnen aufgewachsen sind, viele tolle Erinnerungen damit verbinden und einfach nur den Sound selber erschaffen wollen, den sie so sehr lieben :). Halt Songs schreiben und auf eine Scheibe packen, die sie als Teenager sofort gekauft und tierisch abgefeiert hätten :). Ein Konzept, was total zündet, nicht nur weil hier eine Menge Herzblut regiert, sondern auch kompositorisches Können und tolle Ideen mit dieser Hingabe Hand in Hand gehen. Das Ergebnis ist fetter, packender und mitreißender, absolut vitaler und total frisch klingender Svenska Dödsmetall, der mich vom ersten bis zum letzten Ton einfach total begeistert und mir eine Menge Freude und eine gute Zeit bereitet - und das ist ja das Wichtigste :). Egal ob ob heftig groovend, geil rockend, straighter Abriss, melodisch, D-Beat oder fett walzend, hier passt alles zusammen, wirkt wie aus einem Guss und wirkt vor allem in euren muffigen Hirnen sehr schnell, welches sofort nach dem Hören der ersten Tönen den Befehl zum Ausrasten losschickt! Bei den tollen Songs, wird dem natürlich ohne mit der Wimper zu zucken Folge geleistet. Ihr seht, Endseeker haben nichts von ihrer Kraft verloren und natürlich ist das alles wieder top eingespielt. Jury und Ben hämmern jedes Riff exakt aus ihren Gitarren heraus, während Andre mit seinem dynamischen und kraftvollen Drumming und Eggert mit seinen wummernden Basslinien zusammen fette Fundament dazu liefern.
Bei so einer geilen Vorlage lässt sich MC Onkel Fester natürlich nicht zweimal bitten und schmeißt sein mächtiges Gesangsorgan auch sofort an. Derbe, kraftvoll und wuchtig röhrt, grunzt und schreit er die sehr gelungenen Texte aus sich heraus, die nicht nur, teils mit einem Augenzwinkern, deathmetallischen Horror präsentieren, sondern auch kritische und nachdenkliche Gedanken beinhalten. Ich finde es auf alle Fälle sehr gelungen. Dazu passt es auch sehr gut, dass die Texte, trotz aller Heftigkeit in Lennys Stimme sehr gut zu verstehen sind, denn er schafft es, uns seine matschigen Innereien wohl akzentuiert entgegenzuspeien. Und dass er dabei eine Menge Spaß hat, ist wirklich nicht zu überhören :). Natürlich steckt in seiner Stimme immer noch eine fette Portion Wut und Aggression, wir haben es hier ja immerhin mit Death Metal zu tun. Deshalb gehört es zu seinem täglichen Ritual seine Stimmbänder nach der Behandlung mit einem Reibeisen in Gift und Galle einzulegen, auf dass Endseeker auch mit einem passenden und der Musik an Kraft und Intensität ebenbürtigen Gesangsorgan unterstützt wird. Im Studio schlichen dann noch für den fünften Song Ben und der Metal Blade-Manager Markus Grasseck kurz am Mikro vorbei und beim zweiten Song konnte Ben auch nicht die Finger davon lassen :).
So richtig angetan bin ich ja von der Produktion, die angenehm natürlich und furztrocken aus den Boxen ballert :). Dafür eingekehrt ist der Shanty-Chor des Todes abermals in die Chameleon Recording Studios, auf dass sich Eike Freese liebevoll um die Aufnahme, den Mix und das Mastering kümmert und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. So richtig schön kratzig, kompakt, ausgewogen, heavy und lebendig röhrt der friedhofserdige Sound vor sich hin, und es wieder gelungen, den Spirit der frühen 90er-Schwedenknaller super einzufangen und ihn in die Moderne zu übertragen, ohne zu seelenlosem Plastiksound zu verkommen. Fetten Dank dafür :). Die wuchtige Dynamik und das packende Feuer der Songs an sich wurden natürlich auch zu 100% eingefangen, auf dass eure Ohren auch ordentlich zu glühen anfangen :). Ich liebe ja diesen HM2-Knarz und natürlich haben die Gitarren bei Endseeker diesen massiv in sich aufgesogen. Ich liebe es :). Dazu gibt es einen schön wummernden und gut herauszuhörenden Bass und top in das Geschredder integrierte Vokillz. Dazu gibt es einen wirklich sehr tollen und lebendigen Drumsound, der mich sehr zu begeistern weiß.
Optisch geht es dieses Mal zurück zur Tradition der ersten beiden Artworks, wobei hier weder auf Riddick noch auf Albert Che zurückgegriffen wurde. Dieses Mal hat Ben den Stift selber geschwungen und ein sehr cooles, kultiges und sehr old schooliges S/W-Cover gezeichnet. Passend zum Titel und zugehörigen Text des Songs präsentiert sich uns eine apokalyptische Szenerie, in der mutierte Würmer die Herrschaft übernommen haben und von uns Menschen nur Knochen und Siff übrig lassen :). Ich finde Bens dynamischen Zeichenstil echt ansprechend und dank einer Liebe zum Detail gibt es in viel zu entdecken. Quasi ein Wimmelbild des Todes :). Der Herr scheint mir echt ein Händchen für Grafik zu haben, denn neben dem saugeilen Cover hat er auch noch das Layout übernommen und serviert uns optisch sehr ansprechend die Texte, die Credits und die coolen, von Anabell Ganske geschossenen Bandphotos. Im Booklet und unterhalb der CD befindet sich auch noch ein amüsantes Warnschild. Alles echt top. Gleiches gilt für das Digipack und das Booklet an sich, da hierfür eine Pappe mit angenehmer Haptik gewählt wurde :). Gatefold-Vinyl, inklusive Downloadoce, gibt es auch, was das geile Cover sicher noch besser präsentiert, und sehr cool aussehen dürfte. Die Rundlinge an sich sind limitiert und es gibt/gab sie in Schwarz, in einer sehr cool aussehenden grün-schwarzen Marmorierung, weiß-schwarzem Splatter. Zusätzlich gab es noch eine Sonderedtion als Box mit allerlei Gimmicks und rötlichen Vinyl. Müsst ihr mal schauen, was ihr davon noch bekommt, denn die Scheibe ist zu recht arg begehrt.
Endseeker machen mit ihrem vierten Longplayer "Global Worming" mal wieder alles richtig und servieren uns feurigen, mitreißenden und herrlich geilen Svenska Dödsmetall voller Herzblut und Spielfreude, der sofort zündet und eure HM2-hörigen Leiber in die Ekstase treiben wird!
H(a)M2(burg) is the law... 10 Punkte!!!
Spielzeit: 40:23
Mit dem Titelsong beginnend, zeigen uns Endseeker auch sofort wo der Hammer schwingt und wo dieser voller Inbrunst geschmiedet wurde! Natürlich sollte allen von euch klar sein, welcher Sound hier regiert oder soll es unter euch Death Metal-Maniacs etwa noch Leute geben, die von dieser Band bisher noch nichts gehört haben? Falls ja, Schande über euer Haupt und diesen Fehler fix ausgebügelt :). Vor allem, wenn ihr Fans des mächtigen HM2-geschwängerten Svenska Dödsmetalls seid, denn dann führt für euch kein Weg an dieser Band und ihrem neuen heißen Eisen "Global Worming" vorbei, jawoll! Jedenfalls sehe ich das so und wenn ich mich so in meinem Freundeskreis umhöre, bin ich mit dieser Meinung auch nicht alleine unterwegs. Was macht Endseeker so geil? Bands, die sich dieser von uns so sehr geliebten Variante des Death Metals hingeben, gibt es ja doch so einige. Ich denke, es ist die Art und Weise, wie sie es schaffen, das was traditionellen schwedischen Death Metal der frühen 90er so ausmacht, gekonnt zu extrahieren und zu einem in sich absolut stimmigen Gebräu zu machen, welches weder nach uninspiriertem Riffklau noch zwanghaft konstruiert klingt :). Hier sind halt Menschen am Werk, die die Werke von Bands wie Entombed, Carnage, Dismember, Grave, At The Gates, Unanimated oder Desultory verehren, mit ihnen aufgewachsen sind, viele tolle Erinnerungen damit verbinden und einfach nur den Sound selber erschaffen wollen, den sie so sehr lieben :). Halt Songs schreiben und auf eine Scheibe packen, die sie als Teenager sofort gekauft und tierisch abgefeiert hätten :). Ein Konzept, was total zündet, nicht nur weil hier eine Menge Herzblut regiert, sondern auch kompositorisches Können und tolle Ideen mit dieser Hingabe Hand in Hand gehen. Das Ergebnis ist fetter, packender und mitreißender, absolut vitaler und total frisch klingender Svenska Dödsmetall, der mich vom ersten bis zum letzten Ton einfach total begeistert und mir eine Menge Freude und eine gute Zeit bereitet - und das ist ja das Wichtigste :). Egal ob ob heftig groovend, geil rockend, straighter Abriss, melodisch, D-Beat oder fett walzend, hier passt alles zusammen, wirkt wie aus einem Guss und wirkt vor allem in euren muffigen Hirnen sehr schnell, welches sofort nach dem Hören der ersten Tönen den Befehl zum Ausrasten losschickt! Bei den tollen Songs, wird dem natürlich ohne mit der Wimper zu zucken Folge geleistet. Ihr seht, Endseeker haben nichts von ihrer Kraft verloren und natürlich ist das alles wieder top eingespielt. Jury und Ben hämmern jedes Riff exakt aus ihren Gitarren heraus, während Andre mit seinem dynamischen und kraftvollen Drumming und Eggert mit seinen wummernden Basslinien zusammen fette Fundament dazu liefern.
Bei so einer geilen Vorlage lässt sich MC Onkel Fester natürlich nicht zweimal bitten und schmeißt sein mächtiges Gesangsorgan auch sofort an. Derbe, kraftvoll und wuchtig röhrt, grunzt und schreit er die sehr gelungenen Texte aus sich heraus, die nicht nur, teils mit einem Augenzwinkern, deathmetallischen Horror präsentieren, sondern auch kritische und nachdenkliche Gedanken beinhalten. Ich finde es auf alle Fälle sehr gelungen. Dazu passt es auch sehr gut, dass die Texte, trotz aller Heftigkeit in Lennys Stimme sehr gut zu verstehen sind, denn er schafft es, uns seine matschigen Innereien wohl akzentuiert entgegenzuspeien. Und dass er dabei eine Menge Spaß hat, ist wirklich nicht zu überhören :). Natürlich steckt in seiner Stimme immer noch eine fette Portion Wut und Aggression, wir haben es hier ja immerhin mit Death Metal zu tun. Deshalb gehört es zu seinem täglichen Ritual seine Stimmbänder nach der Behandlung mit einem Reibeisen in Gift und Galle einzulegen, auf dass Endseeker auch mit einem passenden und der Musik an Kraft und Intensität ebenbürtigen Gesangsorgan unterstützt wird. Im Studio schlichen dann noch für den fünften Song Ben und der Metal Blade-Manager Markus Grasseck kurz am Mikro vorbei und beim zweiten Song konnte Ben auch nicht die Finger davon lassen :).
So richtig angetan bin ich ja von der Produktion, die angenehm natürlich und furztrocken aus den Boxen ballert :). Dafür eingekehrt ist der Shanty-Chor des Todes abermals in die Chameleon Recording Studios, auf dass sich Eike Freese liebevoll um die Aufnahme, den Mix und das Mastering kümmert und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. So richtig schön kratzig, kompakt, ausgewogen, heavy und lebendig röhrt der friedhofserdige Sound vor sich hin, und es wieder gelungen, den Spirit der frühen 90er-Schwedenknaller super einzufangen und ihn in die Moderne zu übertragen, ohne zu seelenlosem Plastiksound zu verkommen. Fetten Dank dafür :). Die wuchtige Dynamik und das packende Feuer der Songs an sich wurden natürlich auch zu 100% eingefangen, auf dass eure Ohren auch ordentlich zu glühen anfangen :). Ich liebe ja diesen HM2-Knarz und natürlich haben die Gitarren bei Endseeker diesen massiv in sich aufgesogen. Ich liebe es :). Dazu gibt es einen schön wummernden und gut herauszuhörenden Bass und top in das Geschredder integrierte Vokillz. Dazu gibt es einen wirklich sehr tollen und lebendigen Drumsound, der mich sehr zu begeistern weiß.
Optisch geht es dieses Mal zurück zur Tradition der ersten beiden Artworks, wobei hier weder auf Riddick noch auf Albert Che zurückgegriffen wurde. Dieses Mal hat Ben den Stift selber geschwungen und ein sehr cooles, kultiges und sehr old schooliges S/W-Cover gezeichnet. Passend zum Titel und zugehörigen Text des Songs präsentiert sich uns eine apokalyptische Szenerie, in der mutierte Würmer die Herrschaft übernommen haben und von uns Menschen nur Knochen und Siff übrig lassen :). Ich finde Bens dynamischen Zeichenstil echt ansprechend und dank einer Liebe zum Detail gibt es in viel zu entdecken. Quasi ein Wimmelbild des Todes :). Der Herr scheint mir echt ein Händchen für Grafik zu haben, denn neben dem saugeilen Cover hat er auch noch das Layout übernommen und serviert uns optisch sehr ansprechend die Texte, die Credits und die coolen, von Anabell Ganske geschossenen Bandphotos. Im Booklet und unterhalb der CD befindet sich auch noch ein amüsantes Warnschild. Alles echt top. Gleiches gilt für das Digipack und das Booklet an sich, da hierfür eine Pappe mit angenehmer Haptik gewählt wurde :). Gatefold-Vinyl, inklusive Downloadoce, gibt es auch, was das geile Cover sicher noch besser präsentiert, und sehr cool aussehen dürfte. Die Rundlinge an sich sind limitiert und es gibt/gab sie in Schwarz, in einer sehr cool aussehenden grün-schwarzen Marmorierung, weiß-schwarzem Splatter. Zusätzlich gab es noch eine Sonderedtion als Box mit allerlei Gimmicks und rötlichen Vinyl. Müsst ihr mal schauen, was ihr davon noch bekommt, denn die Scheibe ist zu recht arg begehrt.
Endseeker machen mit ihrem vierten Longplayer "Global Worming" mal wieder alles richtig und servieren uns feurigen, mitreißenden und herrlich geilen Svenska Dödsmetall voller Herzblut und Spielfreude, der sofort zündet und eure HM2-hörigen Leiber in die Ekstase treiben wird!
H(a)M2(burg) is the law... 10 Punkte!!!
Spielzeit: 40:23
Label
V.Ö.
27. Oktober 2023
Laufzeit
40:23
Tracklist
Global Worming 4:09
Hell Is Here 5:36
Violence Is Gold 4:12
Wheel Of Torture 5:40
C.B.V. 3:59
Terror 3:49
Hanging Gardens 4:15
Our Only Life 2:54
Nemesis 5:49
Hell Is Here 5:36
Violence Is Gold 4:12
Wheel Of Torture 5:40
C.B.V. 3:59
Terror 3:49
Hanging Gardens 4:15
Our Only Life 2:54
Nemesis 5:49
10
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