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Disparaged - The Wrath Of God


Hotel666 Redaktion

22. Januar 2010

Tja… irgendwie bin ich etwas ratlos, was ich vom aktuellen Output der Schweizer DISPARAGED halten soll. Klar ist: Es handelt sich hier um Death Metal.
Und die Jungs geben sich verdammt viel Mühe: Fette, tiefe Death-Grunts, die durch gelegentliches Krächzen konterkariert werden, ein paar Gitarren, die insbesondere während der Soli echt zu überzeugen, bisweilen gar zu begeistern wissen, eine Doublebass, die ausnahmsweise mal richtig fett knallt, und ein um Abwechslung redlich bemühtes Songwriting.
Soweit, so schön. Allerdings gibt’s da zwei Aspekte, die mir persönlich den Spaß an der Platte nehmen: Zum einen finde ich, dass man vor lauter Breaks und Bridges einfach den Faden verliert. Da wird jegliche Aggressivität kaputtgepfriemelt. Dabei gibt’s ein paar wirklich schön stumpfe Randale-Parts… und dann kommt wieder irgend so’n blödes Intermezzo mit tausendmal gehörtem SM-Gestöhnte… boah, wer brauch denn so was?
Zum zweiten ist die Platte für meinen Geschmack schlichtweg überproduziert. Klar, beim ersten Durchlauf freut einen schon der fette Sound, aber irgendwann wird das halt verdammt belanglos. Die Doublebass könnte auch zwischen den Songs einfach weiterrappeln und es würde noch nicht einmal auffallen. Und ein Break sollte auch mal etwas Spannung aufbauen. Das geht aber nicht, wenn im Hintergrund die komplette Kapelle dermaßen fett inszeniert wird, dass jegliche Dynamik flöten geht!

Aber vielleicht bin ich auch einfach zu alt für diese Mucke.
Tja… irgendwie bin ich etwas ratlos, was ich vom aktuellen Output der Schweizer DISPARAGED halten soll. Klar ist: Es handelt sich hier um Death Metal.
Und die Jungs geben sich verdammt viel Mühe: Fette, tiefe Death-Grunts, die durch gelegentliches Krächzen konterkariert werden, ein paar Gitarren, die insbesondere während der Soli echt zu überzeugen, bisweilen gar zu begeistern wissen, eine Doublebass, die ausnahmsweise mal richtig fett knallt, und ein um Abwechslung redlich bemühtes Songwriting.
Soweit, so schön. Allerdings gibt’s da zwei Aspekte, die mir persönlich den Spaß an der Platte nehmen: Zum einen finde ich, dass man vor lauter Breaks und Bridges einfach den Faden verliert. Da wird jegliche Aggressivität kaputtgepfriemelt. Dabei gibt’s ein paar wirklich schön stumpfe Randale-Parts… und dann kommt wieder irgend so’n blödes Intermezzo mit tausendmal gehörtem SM-Gestöhnte… boah, wer brauch denn so was?
Zum zweiten ist die Platte für meinen Geschmack schlichtweg überproduziert. Klar, beim ersten Durchlauf freut einen schon der fette Sound, aber irgendwann wird das halt verdammt belanglos. Die Doublebass könnte auch zwischen den Songs einfach weiterrappeln und es würde noch nicht einmal auffallen. Und ein Break sollte auch mal etwas Spannung aufbauen. Das geht aber nicht, wenn im Hintergrund die komplette Kapelle dermaßen fett inszeniert wird, dass jegliche Dynamik flöten geht!

Aber vielleicht bin ich auch einfach zu alt für diese Mucke.

V.Ö.
22. Mai 2009
Laufzeit
49

6.5
10

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