Depression - Das Monument
Jubel, Trubel, Eiterkeit hieß es Ende letzten Jahres im Lager der grandiosen Groovy Death/Grind-Haudegen von Depression, denn zum 35.(!) Geburtstag hat das Trio ihren siebten Longplayer „Das Monument“ - und was für ein Titel könnte zu diesem Anlass passender sein - über Defying Danger Records (CD) und Gurgling Gore Records (Tape) auf uns gierige Maniacs losgelassen. Dann will ich die Einleitung mal kurz halten, das Review wird sicherlich schon lang genug werden :), und euch mal kundtun, was Kai Sattelkau (Drums/Guitars/Bass/Piano and Screams), Ron Sanders (Guttural Grunts and Weird Screams) und Marc Miekeley (Bass/Grunts and Cabin Fever) sich selber und vor allem uns zu diesem Anlass geschenkt haben.
Eingeleitet werden wir mal wieder von einem wunderschön besinnlich-melancholisch klingenden Klavier, zu dem sich sehr schnell die Gitarre und das Schlagzeug dazugesellen, und sich alles langsam und dann immer schneller wie ein sich in der Ferne aufbauender Sturm an einem warmen Sommerabend aufbaut und kurz vor dem Ausbruch nochmal die Stille einkehrt. Der Sturm bricht dann direkt danach los, denn die Herren sind auch nach Jahrzehnten nicht bereit, auch nur einen Hauch von Ermüdung zu zeigen! Und so legen sie einen fetten Abriss aufs friedhöfliche Tanzparkett, welches anschließend einem Trümmerhaufen auf zerschredderten Särgen und Kadavern und zersplitterten Grabsteinen gleicht, denn Altersschwäche überlassen sie lieber anderen. Hier regiert immer noch gnadenlos und voll intensiver Heftigkeit ihre herrliche groovy Mischung aus Old School Death Metal, altem Grind, rockigen Parts und fetten Crust-Attacken! Bei Depression, ihrer bisherigen veröffentlichten Songmenge und ihrem eher eng gefassten musikalischen Korsett fasziniert mich ja immer wieder, dass ihnen nie die feurige Intensität und die Ideen beim Komponieren verloren gegangen sind - und das ist auf diesem Release natürlich auch wieder der Fall. Wirklich beeindruckend. Das geht wahrlich nur mit inniger Passion zur muSICK und rottigem Herzblut, das noch genauso heftig kocht wie am Anfang. Sehr gutes kompositorisches Geschick gehört auch eindeutig dazu, denn ich als Laie stelle es mir auf alle Fälle sehr schwierig vor, bei diesem Sound über Jahrzehnte spannende, intensive und abwechslungsreiche Songs zu erschaffen. Die meisten sind übrigens von Kai, nur „Come Vermin, Come Slaughter“ stammt aus Marcs Feder und „To Those Who Love the Void“ wurde von ihrem Livegitarristen geschrieben. So einfach das Songmaterial generell sein mag, das Ganze ist doch sehr gekonnt, professionell, sehr fokussiert und effektiv komponiert, ohne dass dabei das Feuer der Frische und Spontanität verloren geht oder es zu konstruiert und gewollt klingt. Da können und werden alle Manicas, die so einem Sound wohlgesonnen sind, definitiv nicht ruhig sitzen bleiben, dafür ist das Songwriting einfach zu griffig, packend und dynamisch. Das vor Spielfreude nur so strotzende und von Kai und Marc perfekt eingespielte Material knallt wirklich ohne Ende und ist so richtig schön rottig, brutal und dreckig, da passt das sehr gelungene Hellhammer-Cover optimal hinein, wie ich finde. Dass Depression auch über Tellerrand blicken, zeigen sie ja schon mit dem eher untypischen Intro, aber auch ein Track wie „Depression III“ mit seinem eher doomig-rockigen Flair, das einem Hörbuch ähnliche „Das Monument“ inklusive leisem Klavier oder das reine Klavierinstrumental „The Monument“ als Outro zeigen dies auf. Das sind auch Elemente, die ich an der Band sehr schätze und sie meiner Meinung nach auch etwas aus der Masse an Ballercombos herausstechen lässt. Diese Kombination aus heftigem Soundcocktail der Vernichtung und dem gewissen Etwas ist schon wirklich famos und so könnt ihr euch mal wieder auf einen Longplayer allerbester muSICK freuen.
Natürlich lässt auch das Goreburtstagskind für die Party etwas über die Klinge springen und in diesem Fall gibt es noch zusätzlich zur Neuaufnahme ihrer „Die Zeiten ändern sich“-Songs von der Split mit Maggot Shoes von 1998(!) eine zweite CD namens „Eine Rückbesinnung II“. Da wird es bei vielen von euch sicherlich erfreut klingeln und ihr habt Recht, denn es gibt eine Fortsetzung zu ihrer gelungenen Compilation von 2009. Seitdem ist ja auch schon wieder einiges an Zeit vergangen und es gab diverse neue Splits von denen sich nun ihre 7“-Tracks gesammelt hier wiederfinden, falls ihr keinen Plattenspieler haben solltet, plus, da die CD sehr limitiert war, noch die „Nebeldämmerung“-Tracks. Und dazu gibt es dann noch ein Paar Leckerlis in Form von Bonustracks, Coversongs und Livetracks. Geile Sache! Beim Tape ist „Eine Rückbesinnung II“ aus Platzgründen auf dem Magnetband natürlich nicht dabei.
Unsere bezaubernden Sirenen haben sich und ihre Stimmenbänder selbstverständlich vorab wieder mit Schwefelsäure einbalsamieren lassen, auf dass ihr zärtlicher Gesang uns massenweise auf den nächtlichen Friedhof locken wird. Deshalb geben die Drei von der Krankstelle auch wirklich alles, damit das Ergebnis genauso heftig und intensiv klingt, wie die muSICK an sich und das ist mal wieder optimal gelungen. Und so sorgt dieses Bandtrademark für weitere wohlige Momente der Fäulnis und einen hohen Wiedererkennungswert, wie ich finde. Neben der Einbalsamierung hat Ron auch noch eine schimmelige Stulle, bestrichen mit ranzigem Leichenfett und stinkendem Kadaverschleim, vor dem Einsingen gefuttert, mit dem Ergebnis, dass sein kotziges Gegrunze und Gegurgel besonders dolle nach Friedhof stinkt! Das ist schon heftig, was er hier vom Stapel lässt und man möchte ihn in ein Korsett zwingen, aus Angst davor, dass sein Brutkorb beim wahrlich kraftvollen Singen platzen könnte. Nur geil und Marc klingt mal wieder so, als würden sich unter starkem Druck stehende Verwesungsgase durch seinen rottigen Kadaver hocharbeiten und sich aus dem, was mal sein Mund war, heftig rülpsend entlassen! Das Vernehmen seines wirklich sehr kehlig-siffigen Gegrunzes ist mir immer wieder ein Vergnügen, da es so herrlich dem Wahnsinn nahe klingt. Die Trommel-Banshee Kai sorgt mit seinen Schreien, die zwar nicht mehr so überdreht daher kommen wie früher, aber nicht minder geil sind, und ihrer so herrlich kratzig-angepissten und leicht crustig-schwarzmetallischen Klangfarbe für ein zusätzliches Aggro-Level, was mein Bregen mit Freude wahrnimmt. Aber nicht nur so kann der Knabenchor überzeugen, denn mit dem Straßenköterpunkgesang beim Hellhammer-Cover, dem von Nico Steckelberg (Elane) gesprochenen Text von „Das Monument“, der die kultige Aneinanderreihung von Songtexten zu einem Gedicht um neue Passagen erweitert, oder dem wieder genutzten, wirklich coolen, leicht melancholischen Gothic-mäßigen Gesang bei „Depressionen III“ werden hier weitere Akzente gesetzt, die in Erinnerung bleiben werden. Für die Songs „Seelenstille“ und „Bloodsuckers“ wurde übrigens Dany von den Kult-Sickos Dead unter der Androhung lebendig begraben zu werden, vor das Mikro gezwungen und so verfeinert dieser mit seiner rottigen Stimme die Songs noch zusätzlich.
Damit die Happy Re-Birthday-Sause auch so richtig schön knallt und ordentlich in Szene gesetzt wird, ging es, nachdem die Drums wieder im Swinger Of The Axe Studio aufgenommen wurden, natürlich wieder zu Depressions Leichenhaus- und Friedhofproduzenten Skaldir (Ash Of Ashes/Abscession) und seinen Kalthallen Studios. Jener feine Herr, früher auch mal Livegitarrist der Band, hat auf „Das Monument“ übrigens nicht nur die Soli eingespielt und den Song „Bloodsuckers“ komponiert, sondern mit Kai zusammen auch noch ein sehr cooles Projekt namens Trees At Night am Start, bei dem die beiden sich sehr gekonnt in der atmosphärisch-melancholischen Musik, bestehend aus Klavier (Kai) und orchestraler Untermalung (Skaldir), ausleben. Unbedingt mal reinhören, es lohnt sich wirklich. Aber zurück zur Produktion, inklusive Mix und Mastering, denn diese ist mal wieder absolut gelungen, hat genau die richtige Lautstärke und konnte die Energie, das Feuer, die Brutalität und die Frische der Songs hervorragend einfangen und aufs digitale Band bannen. Was mich hier auch absolut erfreut, ist dieser herrlich ungekünstelte, druckvolle und ehrliche Sound, welcher roh, dreckig und wuchtig und dabei aber auch gleichzeitig angenehm klar und differenziert klingt. Das hat schon was, wenn die Songs durch diese röhrende, fett sägende und wuchtige Gitarre, die Death Metal- und Crust-Flair in sich vereint, den geil kompakt wummernden Bass, das schön natürlich klingende und knallende Schlagzeug und die Gesänge zusammen als Einheit und trotzdem einzeln immer gut vernehmbar ihr volles Potential entfalten können und eure Ohren beginnen zu brennen und euer Bregen zu einem Glutofen wird. Das auf diesem Album genutzte Piano und ein Soundeffekt wie die Glocke klingen natürlich auch perfekt, Skaldir weiß halt absolut, was er macht. „Eine Rückbesinnung II“ als Compilation umfasst natürlich verschiedene Aufnahmesessions, auch eine ohne seine Beteiligung, aber auch hier gibt es absolut nichts zu meckern.
Bei so famoser muSICK, so einem Grund zu Feiern und bei dem Albumtitel wird natürlich geklotzt und nicht gekleckert und so wurde Juanjo Castellano Rosado engagiert, um wahrlich Imposantes zu erschaffen und das ist ihm auch absolut gelungen. Das Cover hatte alleine schon wegen der umwerfenden Palette an intensiven Blau- und vor allem Grüntönen bei mir gewonnen. Was für ein herrlicher Anblick, der sich noch steigert, wenn ihr dieses prachtvolle Bild mit allen seinen Details genauer anschaut. Ein sich nach hinten weit öffnendes Tal, welches von reißenden Flüssen, die aus den höheren Ebenen herabschießen und eine urig-wilde steinerne Welt erschaffen haben, über der ein wolkenbehangener Himmel die Szenerie nach oben hin abschließt, bilden das Fundament für das sich im Vordergrund abspielende okkulte Spektakel. Inmitten dieser zerklüfteten Welt zeigt sich nämlich eine Nekropole, auf der es nicht mit rechten Dingen zugeht. Denn zwischen den Grabsteinen und Sarkophagen tummeln sich nicht nur herumliegende Schädel, abgestorbene Bäume und Geisterwesen, sondern auch mönchsartige Kreaturen, welche ganz in ihr blasphemisches Ritual vertieft sind. Was wollen sie erwecken? Wir sollten, es glaube, ich lieber nicht erfahren. An sich schon im Gesamten der Knaller, aber so richtig vom Hocker hauen mich diese vielen mit Liebe und Hingabe erschaffenen, beeindruckenden Einzelheiten in diesem Bild - der absolute Wahnsinn. Und wenn ihr richtig genau hinguckt, erkennt ihr auch, dass sich der Friedhof nicht nur im Vordergrund befindet, sondern sich weit nach hinten heraus zieht. Der Wahnsinn! Dazu noch das famose Bandlogo und fertig ist dieser Augenschmaus. Echt schade beim dem Cover, dass es keine Vinylversion von „Das Monument“ gibt. Aber ihr habt Glück, denn bei der CD werden einzelne Bildfragmente vergrößert als Untergrund benutzt. Sei es auf der Hüllenrückseite, inklusive Songtitel, als CD-Aufdruck oder als Hülleninlay auf dem die bisherige Diskographie der Band aufgelistet ist. Richtig cool ist es im Bookletinneren, wenn die Ausschnitte weiß umrandet als Hintergrund für die ebenfalls weiß gehaltenen Texte und Credits dienen. Für mich optisch auf alle Fälle sehr ansprechend. Neben den kultigen „Wir posen vor der CD-Sammlung“-Photos der einzelnen Mitglieder (coole Shirt-Auswahl), gibt es in der Bookletmitte noch ein fettes in grün gehaltenes Bandphoto, welches sich quasi wie ein Cut verhält, denn auf den folgenden Seiten schließt sich nun das Booklet für „Eine Rückbesinnung II“ an. Als Cover dient, wie beim ersten Teil, wieder eine gemalte, romantische Heimatkulisse aus alten Zeiten, die dann auch auf der zugehörigen CD zu sehen ist. Auf den nun kommenden Seiten habt ihr dann, auch wieder weiß umrandet, die Möglichkeit zu jedem Release nicht nur das Cover anzuschauen, denn es gibt jeweils alle Information zum Release dazu. Wirklich sehr cool. Sowas mag ich ja, wenn es nicht nur hingeklatscht, sondern sich auch Mühe dabei gegeben wird, den Fans einiges zu bieten. Famos ist auch die Idee, das jeweilige Artwork in Grautönen als Untergrund zu nutzen. Das macht echt was her und zeigt für mich auch, wie wichtig es der Band ist, dass ihr Jubiläum auch optisch astrein rüberkommt. Zur Bestellung bekommt ihr übrigens auch noch zwei große Poster dazu, nämlich das Artwork und eine coole Livecollage. Beim streng limitierten Tape sind bedingt durch die Größe des Inserts im Vergleich zur CD, was das Artwork angeht, vielleicht ein paar Abstriche zu machen. Aber wenn ich mir das fünfseitige Insert im Netz so angucke, sieht das schon sehr cool und gelungen aus. Außerdem ist das Tape an sich komplett in einem ansprechenden maritimen Grünton gehalten. Edel, edel, das Ganze.
Groovy Death/Grind und kein Ende, denn mit ihrem 7. Longplayer „Das Monument“ haben sich Depression Ende letzten Jahres nicht nur sich selbst, sondern vor allem uns zu ihrem 35. Geburtstag ein fettes Geschenk gemacht, mit dem sie absolut beweisen, dass sie noch lange nicht aufs altersschwächebedingte Abstellgleis gehören. Saugeiles, intensives und mitreißendes Geschredder mit dem gewissen Extra, das absolut zu begeistern weiß! Die CD-Version kommt übrigens mit massig Bonusmaterial daher! Also Leute, ran an den ranzigen Speck, falls ihr diesen Knaller noch nicht zuhause stehen habt!
Eingeleitet werden wir mal wieder von einem wunderschön besinnlich-melancholisch klingenden Klavier, zu dem sich sehr schnell die Gitarre und das Schlagzeug dazugesellen, und sich alles langsam und dann immer schneller wie ein sich in der Ferne aufbauender Sturm an einem warmen Sommerabend aufbaut und kurz vor dem Ausbruch nochmal die Stille einkehrt. Der Sturm bricht dann direkt danach los, denn die Herren sind auch nach Jahrzehnten nicht bereit, auch nur einen Hauch von Ermüdung zu zeigen! Und so legen sie einen fetten Abriss aufs friedhöfliche Tanzparkett, welches anschließend einem Trümmerhaufen auf zerschredderten Särgen und Kadavern und zersplitterten Grabsteinen gleicht, denn Altersschwäche überlassen sie lieber anderen. Hier regiert immer noch gnadenlos und voll intensiver Heftigkeit ihre herrliche groovy Mischung aus Old School Death Metal, altem Grind, rockigen Parts und fetten Crust-Attacken! Bei Depression, ihrer bisherigen veröffentlichten Songmenge und ihrem eher eng gefassten musikalischen Korsett fasziniert mich ja immer wieder, dass ihnen nie die feurige Intensität und die Ideen beim Komponieren verloren gegangen sind - und das ist auf diesem Release natürlich auch wieder der Fall. Wirklich beeindruckend. Das geht wahrlich nur mit inniger Passion zur muSICK und rottigem Herzblut, das noch genauso heftig kocht wie am Anfang. Sehr gutes kompositorisches Geschick gehört auch eindeutig dazu, denn ich als Laie stelle es mir auf alle Fälle sehr schwierig vor, bei diesem Sound über Jahrzehnte spannende, intensive und abwechslungsreiche Songs zu erschaffen. Die meisten sind übrigens von Kai, nur „Come Vermin, Come Slaughter“ stammt aus Marcs Feder und „To Those Who Love the Void“ wurde von ihrem Livegitarristen geschrieben. So einfach das Songmaterial generell sein mag, das Ganze ist doch sehr gekonnt, professionell, sehr fokussiert und effektiv komponiert, ohne dass dabei das Feuer der Frische und Spontanität verloren geht oder es zu konstruiert und gewollt klingt. Da können und werden alle Manicas, die so einem Sound wohlgesonnen sind, definitiv nicht ruhig sitzen bleiben, dafür ist das Songwriting einfach zu griffig, packend und dynamisch. Das vor Spielfreude nur so strotzende und von Kai und Marc perfekt eingespielte Material knallt wirklich ohne Ende und ist so richtig schön rottig, brutal und dreckig, da passt das sehr gelungene Hellhammer-Cover optimal hinein, wie ich finde. Dass Depression auch über Tellerrand blicken, zeigen sie ja schon mit dem eher untypischen Intro, aber auch ein Track wie „Depression III“ mit seinem eher doomig-rockigen Flair, das einem Hörbuch ähnliche „Das Monument“ inklusive leisem Klavier oder das reine Klavierinstrumental „The Monument“ als Outro zeigen dies auf. Das sind auch Elemente, die ich an der Band sehr schätze und sie meiner Meinung nach auch etwas aus der Masse an Ballercombos herausstechen lässt. Diese Kombination aus heftigem Soundcocktail der Vernichtung und dem gewissen Etwas ist schon wirklich famos und so könnt ihr euch mal wieder auf einen Longplayer allerbester muSICK freuen.
Natürlich lässt auch das Goreburtstagskind für die Party etwas über die Klinge springen und in diesem Fall gibt es noch zusätzlich zur Neuaufnahme ihrer „Die Zeiten ändern sich“-Songs von der Split mit Maggot Shoes von 1998(!) eine zweite CD namens „Eine Rückbesinnung II“. Da wird es bei vielen von euch sicherlich erfreut klingeln und ihr habt Recht, denn es gibt eine Fortsetzung zu ihrer gelungenen Compilation von 2009. Seitdem ist ja auch schon wieder einiges an Zeit vergangen und es gab diverse neue Splits von denen sich nun ihre 7“-Tracks gesammelt hier wiederfinden, falls ihr keinen Plattenspieler haben solltet, plus, da die CD sehr limitiert war, noch die „Nebeldämmerung“-Tracks. Und dazu gibt es dann noch ein Paar Leckerlis in Form von Bonustracks, Coversongs und Livetracks. Geile Sache! Beim Tape ist „Eine Rückbesinnung II“ aus Platzgründen auf dem Magnetband natürlich nicht dabei.
Unsere bezaubernden Sirenen haben sich und ihre Stimmenbänder selbstverständlich vorab wieder mit Schwefelsäure einbalsamieren lassen, auf dass ihr zärtlicher Gesang uns massenweise auf den nächtlichen Friedhof locken wird. Deshalb geben die Drei von der Krankstelle auch wirklich alles, damit das Ergebnis genauso heftig und intensiv klingt, wie die muSICK an sich und das ist mal wieder optimal gelungen. Und so sorgt dieses Bandtrademark für weitere wohlige Momente der Fäulnis und einen hohen Wiedererkennungswert, wie ich finde. Neben der Einbalsamierung hat Ron auch noch eine schimmelige Stulle, bestrichen mit ranzigem Leichenfett und stinkendem Kadaverschleim, vor dem Einsingen gefuttert, mit dem Ergebnis, dass sein kotziges Gegrunze und Gegurgel besonders dolle nach Friedhof stinkt! Das ist schon heftig, was er hier vom Stapel lässt und man möchte ihn in ein Korsett zwingen, aus Angst davor, dass sein Brutkorb beim wahrlich kraftvollen Singen platzen könnte. Nur geil und Marc klingt mal wieder so, als würden sich unter starkem Druck stehende Verwesungsgase durch seinen rottigen Kadaver hocharbeiten und sich aus dem, was mal sein Mund war, heftig rülpsend entlassen! Das Vernehmen seines wirklich sehr kehlig-siffigen Gegrunzes ist mir immer wieder ein Vergnügen, da es so herrlich dem Wahnsinn nahe klingt. Die Trommel-Banshee Kai sorgt mit seinen Schreien, die zwar nicht mehr so überdreht daher kommen wie früher, aber nicht minder geil sind, und ihrer so herrlich kratzig-angepissten und leicht crustig-schwarzmetallischen Klangfarbe für ein zusätzliches Aggro-Level, was mein Bregen mit Freude wahrnimmt. Aber nicht nur so kann der Knabenchor überzeugen, denn mit dem Straßenköterpunkgesang beim Hellhammer-Cover, dem von Nico Steckelberg (Elane) gesprochenen Text von „Das Monument“, der die kultige Aneinanderreihung von Songtexten zu einem Gedicht um neue Passagen erweitert, oder dem wieder genutzten, wirklich coolen, leicht melancholischen Gothic-mäßigen Gesang bei „Depressionen III“ werden hier weitere Akzente gesetzt, die in Erinnerung bleiben werden. Für die Songs „Seelenstille“ und „Bloodsuckers“ wurde übrigens Dany von den Kult-Sickos Dead unter der Androhung lebendig begraben zu werden, vor das Mikro gezwungen und so verfeinert dieser mit seiner rottigen Stimme die Songs noch zusätzlich.
Damit die Happy Re-Birthday-Sause auch so richtig schön knallt und ordentlich in Szene gesetzt wird, ging es, nachdem die Drums wieder im Swinger Of The Axe Studio aufgenommen wurden, natürlich wieder zu Depressions Leichenhaus- und Friedhofproduzenten Skaldir (Ash Of Ashes/Abscession) und seinen Kalthallen Studios. Jener feine Herr, früher auch mal Livegitarrist der Band, hat auf „Das Monument“ übrigens nicht nur die Soli eingespielt und den Song „Bloodsuckers“ komponiert, sondern mit Kai zusammen auch noch ein sehr cooles Projekt namens Trees At Night am Start, bei dem die beiden sich sehr gekonnt in der atmosphärisch-melancholischen Musik, bestehend aus Klavier (Kai) und orchestraler Untermalung (Skaldir), ausleben. Unbedingt mal reinhören, es lohnt sich wirklich. Aber zurück zur Produktion, inklusive Mix und Mastering, denn diese ist mal wieder absolut gelungen, hat genau die richtige Lautstärke und konnte die Energie, das Feuer, die Brutalität und die Frische der Songs hervorragend einfangen und aufs digitale Band bannen. Was mich hier auch absolut erfreut, ist dieser herrlich ungekünstelte, druckvolle und ehrliche Sound, welcher roh, dreckig und wuchtig und dabei aber auch gleichzeitig angenehm klar und differenziert klingt. Das hat schon was, wenn die Songs durch diese röhrende, fett sägende und wuchtige Gitarre, die Death Metal- und Crust-Flair in sich vereint, den geil kompakt wummernden Bass, das schön natürlich klingende und knallende Schlagzeug und die Gesänge zusammen als Einheit und trotzdem einzeln immer gut vernehmbar ihr volles Potential entfalten können und eure Ohren beginnen zu brennen und euer Bregen zu einem Glutofen wird. Das auf diesem Album genutzte Piano und ein Soundeffekt wie die Glocke klingen natürlich auch perfekt, Skaldir weiß halt absolut, was er macht. „Eine Rückbesinnung II“ als Compilation umfasst natürlich verschiedene Aufnahmesessions, auch eine ohne seine Beteiligung, aber auch hier gibt es absolut nichts zu meckern.
Bei so famoser muSICK, so einem Grund zu Feiern und bei dem Albumtitel wird natürlich geklotzt und nicht gekleckert und so wurde Juanjo Castellano Rosado engagiert, um wahrlich Imposantes zu erschaffen und das ist ihm auch absolut gelungen. Das Cover hatte alleine schon wegen der umwerfenden Palette an intensiven Blau- und vor allem Grüntönen bei mir gewonnen. Was für ein herrlicher Anblick, der sich noch steigert, wenn ihr dieses prachtvolle Bild mit allen seinen Details genauer anschaut. Ein sich nach hinten weit öffnendes Tal, welches von reißenden Flüssen, die aus den höheren Ebenen herabschießen und eine urig-wilde steinerne Welt erschaffen haben, über der ein wolkenbehangener Himmel die Szenerie nach oben hin abschließt, bilden das Fundament für das sich im Vordergrund abspielende okkulte Spektakel. Inmitten dieser zerklüfteten Welt zeigt sich nämlich eine Nekropole, auf der es nicht mit rechten Dingen zugeht. Denn zwischen den Grabsteinen und Sarkophagen tummeln sich nicht nur herumliegende Schädel, abgestorbene Bäume und Geisterwesen, sondern auch mönchsartige Kreaturen, welche ganz in ihr blasphemisches Ritual vertieft sind. Was wollen sie erwecken? Wir sollten, es glaube, ich lieber nicht erfahren. An sich schon im Gesamten der Knaller, aber so richtig vom Hocker hauen mich diese vielen mit Liebe und Hingabe erschaffenen, beeindruckenden Einzelheiten in diesem Bild - der absolute Wahnsinn. Und wenn ihr richtig genau hinguckt, erkennt ihr auch, dass sich der Friedhof nicht nur im Vordergrund befindet, sondern sich weit nach hinten heraus zieht. Der Wahnsinn! Dazu noch das famose Bandlogo und fertig ist dieser Augenschmaus. Echt schade beim dem Cover, dass es keine Vinylversion von „Das Monument“ gibt. Aber ihr habt Glück, denn bei der CD werden einzelne Bildfragmente vergrößert als Untergrund benutzt. Sei es auf der Hüllenrückseite, inklusive Songtitel, als CD-Aufdruck oder als Hülleninlay auf dem die bisherige Diskographie der Band aufgelistet ist. Richtig cool ist es im Bookletinneren, wenn die Ausschnitte weiß umrandet als Hintergrund für die ebenfalls weiß gehaltenen Texte und Credits dienen. Für mich optisch auf alle Fälle sehr ansprechend. Neben den kultigen „Wir posen vor der CD-Sammlung“-Photos der einzelnen Mitglieder (coole Shirt-Auswahl), gibt es in der Bookletmitte noch ein fettes in grün gehaltenes Bandphoto, welches sich quasi wie ein Cut verhält, denn auf den folgenden Seiten schließt sich nun das Booklet für „Eine Rückbesinnung II“ an. Als Cover dient, wie beim ersten Teil, wieder eine gemalte, romantische Heimatkulisse aus alten Zeiten, die dann auch auf der zugehörigen CD zu sehen ist. Auf den nun kommenden Seiten habt ihr dann, auch wieder weiß umrandet, die Möglichkeit zu jedem Release nicht nur das Cover anzuschauen, denn es gibt jeweils alle Information zum Release dazu. Wirklich sehr cool. Sowas mag ich ja, wenn es nicht nur hingeklatscht, sondern sich auch Mühe dabei gegeben wird, den Fans einiges zu bieten. Famos ist auch die Idee, das jeweilige Artwork in Grautönen als Untergrund zu nutzen. Das macht echt was her und zeigt für mich auch, wie wichtig es der Band ist, dass ihr Jubiläum auch optisch astrein rüberkommt. Zur Bestellung bekommt ihr übrigens auch noch zwei große Poster dazu, nämlich das Artwork und eine coole Livecollage. Beim streng limitierten Tape sind bedingt durch die Größe des Inserts im Vergleich zur CD, was das Artwork angeht, vielleicht ein paar Abstriche zu machen. Aber wenn ich mir das fünfseitige Insert im Netz so angucke, sieht das schon sehr cool und gelungen aus. Außerdem ist das Tape an sich komplett in einem ansprechenden maritimen Grünton gehalten. Edel, edel, das Ganze.
Groovy Death/Grind und kein Ende, denn mit ihrem 7. Longplayer „Das Monument“ haben sich Depression Ende letzten Jahres nicht nur sich selbst, sondern vor allem uns zu ihrem 35. Geburtstag ein fettes Geschenk gemacht, mit dem sie absolut beweisen, dass sie noch lange nicht aufs altersschwächebedingte Abstellgleis gehören. Saugeiles, intensives und mitreißendes Geschredder mit dem gewissen Extra, das absolut zu begeistern weiß! Die CD-Version kommt übrigens mit massig Bonusmaterial daher! Also Leute, ran an den ranzigen Speck, falls ihr diesen Knaller noch nicht zuhause stehen habt!
Jubel, Trubel, Eiterkeit hieß es Ende letzten Jahres im Lager der grandiosen Groovy Death/Grind-Haudegen von Depression, denn zum 35.(!) Geburtstag hat das Trio ihren siebten Longplayer „Das Monument“ - und was für ein Titel könnte zu diesem Anlass passender sein - über Defying Danger Records (CD) und Gurgling Gore Records (Tape) auf uns gierige Maniacs losgelassen. Dann will ich die Einleitung mal kurz halten, das Review wird sicherlich schon lang genug werden :), und euch mal kundtun, was Kai Sattelkau (Drums/Guitars/Bass/Piano and Screams), Ron Sanders (Guttural Grunts and Weird Screams) und Marc Miekeley (Bass/Grunts and Cabin Fever) sich selber und vor allem uns zu diesem Anlass geschenkt haben.
Eingeleitet werden wir mal wieder von einem wunderschön besinnlich-melancholisch klingenden Klavier, zu dem sich sehr schnell die Gitarre und das Schlagzeug dazugesellen, und sich alles langsam und dann immer schneller wie ein sich in der Ferne aufbauender Sturm an einem warmen Sommerabend aufbaut und kurz vor dem Ausbruch nochmal die Stille einkehrt. Der Sturm bricht dann direkt danach los, denn die Herren sind auch nach Jahrzehnten nicht bereit, auch nur einen Hauch von Ermüdung zu zeigen! Und so legen sie einen fetten Abriss aufs friedhöfliche Tanzparkett, welches anschließend einem Trümmerhaufen auf zerschredderten Särgen und Kadavern und zersplitterten Grabsteinen gleicht, denn Altersschwäche überlassen sie lieber anderen. Hier regiert immer noch gnadenlos und voll intensiver Heftigkeit ihre herrliche groovy Mischung aus Old School Death Metal, altem Grind, rockigen Parts und fetten Crust-Attacken! Bei Depression, ihrer bisherigen veröffentlichten Songmenge und ihrem eher eng gefassten musikalischen Korsett fasziniert mich ja immer wieder, dass ihnen nie die feurige Intensität und die Ideen beim Komponieren verloren gegangen sind - und das ist auf diesem Release natürlich auch wieder der Fall. Wirklich beeindruckend. Das geht wahrlich nur mit inniger Passion zur muSICK und rottigem Herzblut, das noch genauso heftig kocht wie am Anfang. Sehr gutes kompositorisches Geschick gehört auch eindeutig dazu, denn ich als Laie stelle es mir auf alle Fälle sehr schwierig vor, bei diesem Sound über Jahrzehnte spannende, intensive und abwechslungsreiche Songs zu erschaffen. Die meisten sind übrigens von Kai, nur „Come Vermin, Come Slaughter“ stammt aus Marcs Feder und „To Those Who Love the Void“ wurde von ihrem Livegitarristen geschrieben. So einfach das Songmaterial generell sein mag, das Ganze ist doch sehr gekonnt, professionell, sehr fokussiert und effektiv komponiert, ohne dass dabei das Feuer der Frische und Spontanität verloren geht oder es zu konstruiert und gewollt klingt. Da können und werden alle Manicas, die so einem Sound wohlgesonnen sind, definitiv nicht ruhig sitzen bleiben, dafür ist das Songwriting einfach zu griffig, packend und dynamisch. Das vor Spielfreude nur so strotzende und von Kai und Marc perfekt eingespielte Material knallt wirklich ohne Ende und ist so richtig schön rottig, brutal und dreckig, da passt das sehr gelungene Hellhammer-Cover optimal hinein, wie ich finde. Dass Depression auch über Tellerrand blicken, zeigen sie ja schon mit dem eher untypischen Intro, aber auch ein Track wie „Depression III“ mit seinem eher doomig-rockigen Flair, das einem Hörbuch ähnliche „Das Monument“ inklusive leisem Klavier oder das reine Klavierinstrumental „The Monument“ als Outro zeigen dies auf. Das sind auch Elemente, die ich an der Band sehr schätze und sie meiner Meinung nach auch etwas aus der Masse an Ballercombos herausstechen lässt. Diese Kombination aus heftigem Soundcocktail der Vernichtung und dem gewissen Etwas ist schon wirklich famos und so könnt ihr euch mal wieder auf einen Longplayer allerbester muSICK freuen.
Natürlich lässt auch das Goreburtstagskind für die Party etwas über die Klinge springen und in diesem Fall gibt es noch zusätzlich zur Neuaufnahme ihrer „Die Zeiten ändern sich“-Songs von der Split mit Maggot Shoes von 1998(!) eine zweite CD namens „Eine Rückbesinnung II“. Da wird es bei vielen von euch sicherlich erfreut klingeln und ihr habt Recht, denn es gibt eine Fortsetzung zu ihrer gelungenen Compilation von 2009. Seitdem ist ja auch schon wieder einiges an Zeit vergangen und es gab diverse neue Splits von denen sich nun ihre 7“-Tracks gesammelt hier wiederfinden, falls ihr keinen Plattenspieler haben solltet, plus, da die CD sehr limitiert war, noch die „Nebeldämmerung“-Tracks. Und dazu gibt es dann noch ein Paar Leckerlis in Form von Bonustracks, Coversongs und Livetracks. Geile Sache! Beim Tape ist „Eine Rückbesinnung II“ aus Platzgründen auf dem Magnetband natürlich nicht dabei.
Unsere bezaubernden Sirenen haben sich und ihre Stimmenbänder selbstverständlich vorab wieder mit Schwefelsäure einbalsamieren lassen, auf dass ihr zärtlicher Gesang uns massenweise auf den nächtlichen Friedhof locken wird. Deshalb geben die Drei von der Krankstelle auch wirklich alles, damit das Ergebnis genauso heftig und intensiv klingt, wie die muSICK an sich und das ist mal wieder optimal gelungen. Und so sorgt dieses Bandtrademark für weitere wohlige Momente der Fäulnis und einen hohen Wiedererkennungswert, wie ich finde. Neben der Einbalsamierung hat Ron auch noch eine schimmelige Stulle, bestrichen mit ranzigem Leichenfett und stinkendem Kadaverschleim, vor dem Einsingen gefuttert, mit dem Ergebnis, dass sein kotziges Gegrunze und Gegurgel besonders dolle nach Friedhof stinkt! Das ist schon heftig, was er hier vom Stapel lässt und man möchte ihn in ein Korsett zwingen, aus Angst davor, dass sein Brutkorb beim wahrlich kraftvollen Singen platzen könnte. Nur geil und Marc klingt mal wieder so, als würden sich unter starkem Druck stehende Verwesungsgase durch seinen rottigen Kadaver hocharbeiten und sich aus dem, was mal sein Mund war, heftig rülpsend entlassen! Das Vernehmen seines wirklich sehr kehlig-siffigen Gegrunzes ist mir immer wieder ein Vergnügen, da es so herrlich dem Wahnsinn nahe klingt. Die Trommel-Banshee Kai sorgt mit seinen Schreien, die zwar nicht mehr so überdreht daher kommen wie früher, aber nicht minder geil sind, und ihrer so herrlich kratzig-angepissten und leicht crustig-schwarzmetallischen Klangfarbe für ein zusätzliches Aggro-Level, was mein Bregen mit Freude wahrnimmt. Aber nicht nur so kann der Knabenchor überzeugen, denn mit dem Straßenköterpunkgesang beim Hellhammer-Cover, dem von Nico Steckelberg (Elane) gesprochenen Text von „Das Monument“, der die kultige Aneinanderreihung von Songtexten zu einem Gedicht um neue Passagen erweitert, oder dem wieder genutzten, wirklich coolen, leicht melancholischen Gothic-mäßigen Gesang bei „Depressionen III“ werden hier weitere Akzente gesetzt, die in Erinnerung bleiben werden. Für die Songs „Seelenstille“ und „Bloodsuckers“ wurde übrigens Dany von den Kult-Sickos Dead unter der Androhung lebendig begraben zu werden, vor das Mikro gezwungen und so verfeinert dieser mit seiner rottigen Stimme die Songs noch zusätzlich.
Damit die Happy Re-Birthday-Sause auch so richtig schön knallt und ordentlich in Szene gesetzt wird, ging es, nachdem die Drums wieder im Swinger Of The Axe Studio aufgenommen wurden, natürlich wieder zu Depressions Leichenhaus- und Friedhofproduzenten Skaldir (Ash Of Ashes/Abscession) und seinen Kalthallen Studios. Jener feine Herr, früher auch mal Livegitarrist der Band, hat auf „Das Monument“ übrigens nicht nur die Soli eingespielt und den Song „Bloodsuckers“ komponiert, sondern mit Kai zusammen auch noch ein sehr cooles Projekt namens Trees At Night am Start, bei dem die beiden sich sehr gekonnt in der atmosphärisch-melancholischen Musik, bestehend aus Klavier (Kai) und orchestraler Untermalung (Skaldir), ausleben. Unbedingt mal reinhören, es lohnt sich wirklich. Aber zurück zur Produktion, inklusive Mix und Mastering, denn diese ist mal wieder absolut gelungen, hat genau die richtige Lautstärke und konnte die Energie, das Feuer, die Brutalität und die Frische der Songs hervorragend einfangen und aufs digitale Band bannen. Was mich hier auch absolut erfreut, ist dieser herrlich ungekünstelte, druckvolle und ehrliche Sound, welcher roh, dreckig und wuchtig und dabei aber auch gleichzeitig angenehm klar und differenziert klingt. Das hat schon was, wenn die Songs durch diese röhrende, fett sägende und wuchtige Gitarre, die Death Metal- und Crust-Flair in sich vereint, den geil kompakt wummernden Bass, das schön natürlich klingende und knallende Schlagzeug und die Gesänge zusammen als Einheit und trotzdem einzeln immer gut vernehmbar ihr volles Potential entfalten können und eure Ohren beginnen zu brennen und euer Bregen zu einem Glutofen wird. Das auf diesem Album genutzte Piano und ein Soundeffekt wie die Glocke klingen natürlich auch perfekt, Skaldir weiß halt absolut, was er macht. „Eine Rückbesinnung II“ als Compilation umfasst natürlich verschiedene Aufnahmesessions, auch eine ohne seine Beteiligung, aber auch hier gibt es absolut nichts zu meckern.
Bei so famoser muSICK, so einem Grund zu Feiern und bei dem Albumtitel wird natürlich geklotzt und nicht gekleckert und so wurde Juanjo Castellano Rosado engagiert, um wahrlich Imposantes zu erschaffen und das ist ihm auch absolut gelungen. Das Cover hatte alleine schon wegen der umwerfenden Palette an intensiven Blau- und vor allem Grüntönen bei mir gewonnen. Was für ein herrlicher Anblick, der sich noch steigert, wenn ihr dieses prachtvolle Bild mit allen seinen Details genauer anschaut. Ein sich nach hinten weit öffnendes Tal, welches von reißenden Flüssen, die aus den höheren Ebenen herabschießen und eine urig-wilde steinerne Welt erschaffen haben, über der ein wolkenbehangener Himmel die Szenerie nach oben hin abschließt, bilden das Fundament für das sich im Vordergrund abspielende okkulte Spektakel. Inmitten dieser zerklüfteten Welt zeigt sich nämlich eine Nekropole, auf der es nicht mit rechten Dingen zugeht. Denn zwischen den Grabsteinen und Sarkophagen tummeln sich nicht nur herumliegende Schädel, abgestorbene Bäume und Geisterwesen, sondern auch mönchsartige Kreaturen, welche ganz in ihr blasphemisches Ritual vertieft sind. Was wollen sie erwecken? Wir sollten, es glaube, ich lieber nicht erfahren. An sich schon im Gesamten der Knaller, aber so richtig vom Hocker hauen mich diese vielen mit Liebe und Hingabe erschaffenen, beeindruckenden Einzelheiten in diesem Bild - der absolute Wahnsinn. Und wenn ihr richtig genau hinguckt, erkennt ihr auch, dass sich der Friedhof nicht nur im Vordergrund befindet, sondern sich weit nach hinten heraus zieht. Der Wahnsinn! Dazu noch das famose Bandlogo und fertig ist dieser Augenschmaus. Echt schade beim dem Cover, dass es keine Vinylversion von „Das Monument“ gibt. Aber ihr habt Glück, denn bei der CD werden einzelne Bildfragmente vergrößert als Untergrund benutzt. Sei es auf der Hüllenrückseite, inklusive Songtitel, als CD-Aufdruck oder als Hülleninlay auf dem die bisherige Diskographie der Band aufgelistet ist. Richtig cool ist es im Bookletinneren, wenn die Ausschnitte weiß umrandet als Hintergrund für die ebenfalls weiß gehaltenen Texte und Credits dienen. Für mich optisch auf alle Fälle sehr ansprechend. Neben den kultigen „Wir posen vor der CD-Sammlung“-Photos der einzelnen Mitglieder (coole Shirt-Auswahl), gibt es in der Bookletmitte noch ein fettes in grün gehaltenes Bandphoto, welches sich quasi wie ein Cut verhält, denn auf den folgenden Seiten schließt sich nun das Booklet für „Eine Rückbesinnung II“ an. Als Cover dient, wie beim ersten Teil, wieder eine gemalte, romantische Heimatkulisse aus alten Zeiten, die dann auch auf der zugehörigen CD zu sehen ist. Auf den nun kommenden Seiten habt ihr dann, auch wieder weiß umrandet, die Möglichkeit zu jedem Release nicht nur das Cover anzuschauen, denn es gibt jeweils alle Information zum Release dazu. Wirklich sehr cool. Sowas mag ich ja, wenn es nicht nur hingeklatscht, sondern sich auch Mühe dabei gegeben wird, den Fans einiges zu bieten. Famos ist auch die Idee, das jeweilige Artwork in Grautönen als Untergrund zu nutzen. Das macht echt was her und zeigt für mich auch, wie wichtig es der Band ist, dass ihr Jubiläum auch optisch astrein rüberkommt. Zur Bestellung bekommt ihr übrigens auch noch zwei große Poster dazu, nämlich das Artwork und eine coole Livecollage. Beim streng limitierten Tape sind bedingt durch die Größe des Inserts im Vergleich zur CD, was das Artwork angeht, vielleicht ein paar Abstriche zu machen. Aber wenn ich mir das fünfseitige Insert im Netz so angucke, sieht das schon sehr cool und gelungen aus. Außerdem ist das Tape an sich komplett in einem ansprechenden maritimen Grünton gehalten. Edel, edel, das Ganze.
Groovy Death/Grind und kein Ende, denn mit ihrem 7. Longplayer „Das Monument“ haben sich Depression Ende letzten Jahres nicht nur sich selbst, sondern vor allem uns zu ihrem 35. Geburtstag ein fettes Geschenk gemacht, mit dem sie absolut beweisen, dass sie noch lange nicht aufs altersschwächebedingte Abstellgleis gehören. Saugeiles, intensives und mitreißendes Geschredder mit dem gewissen Extra, das absolut zu begeistern weiß! Die CD-Version kommt übrigens mit massig Bonusmaterial daher! Also Leute, ran an den ranzigen Speck, falls ihr diesen Knaller noch nicht zuhause stehen habt!
Eingeleitet werden wir mal wieder von einem wunderschön besinnlich-melancholisch klingenden Klavier, zu dem sich sehr schnell die Gitarre und das Schlagzeug dazugesellen, und sich alles langsam und dann immer schneller wie ein sich in der Ferne aufbauender Sturm an einem warmen Sommerabend aufbaut und kurz vor dem Ausbruch nochmal die Stille einkehrt. Der Sturm bricht dann direkt danach los, denn die Herren sind auch nach Jahrzehnten nicht bereit, auch nur einen Hauch von Ermüdung zu zeigen! Und so legen sie einen fetten Abriss aufs friedhöfliche Tanzparkett, welches anschließend einem Trümmerhaufen auf zerschredderten Särgen und Kadavern und zersplitterten Grabsteinen gleicht, denn Altersschwäche überlassen sie lieber anderen. Hier regiert immer noch gnadenlos und voll intensiver Heftigkeit ihre herrliche groovy Mischung aus Old School Death Metal, altem Grind, rockigen Parts und fetten Crust-Attacken! Bei Depression, ihrer bisherigen veröffentlichten Songmenge und ihrem eher eng gefassten musikalischen Korsett fasziniert mich ja immer wieder, dass ihnen nie die feurige Intensität und die Ideen beim Komponieren verloren gegangen sind - und das ist auf diesem Release natürlich auch wieder der Fall. Wirklich beeindruckend. Das geht wahrlich nur mit inniger Passion zur muSICK und rottigem Herzblut, das noch genauso heftig kocht wie am Anfang. Sehr gutes kompositorisches Geschick gehört auch eindeutig dazu, denn ich als Laie stelle es mir auf alle Fälle sehr schwierig vor, bei diesem Sound über Jahrzehnte spannende, intensive und abwechslungsreiche Songs zu erschaffen. Die meisten sind übrigens von Kai, nur „Come Vermin, Come Slaughter“ stammt aus Marcs Feder und „To Those Who Love the Void“ wurde von ihrem Livegitarristen geschrieben. So einfach das Songmaterial generell sein mag, das Ganze ist doch sehr gekonnt, professionell, sehr fokussiert und effektiv komponiert, ohne dass dabei das Feuer der Frische und Spontanität verloren geht oder es zu konstruiert und gewollt klingt. Da können und werden alle Manicas, die so einem Sound wohlgesonnen sind, definitiv nicht ruhig sitzen bleiben, dafür ist das Songwriting einfach zu griffig, packend und dynamisch. Das vor Spielfreude nur so strotzende und von Kai und Marc perfekt eingespielte Material knallt wirklich ohne Ende und ist so richtig schön rottig, brutal und dreckig, da passt das sehr gelungene Hellhammer-Cover optimal hinein, wie ich finde. Dass Depression auch über Tellerrand blicken, zeigen sie ja schon mit dem eher untypischen Intro, aber auch ein Track wie „Depression III“ mit seinem eher doomig-rockigen Flair, das einem Hörbuch ähnliche „Das Monument“ inklusive leisem Klavier oder das reine Klavierinstrumental „The Monument“ als Outro zeigen dies auf. Das sind auch Elemente, die ich an der Band sehr schätze und sie meiner Meinung nach auch etwas aus der Masse an Ballercombos herausstechen lässt. Diese Kombination aus heftigem Soundcocktail der Vernichtung und dem gewissen Etwas ist schon wirklich famos und so könnt ihr euch mal wieder auf einen Longplayer allerbester muSICK freuen.
Natürlich lässt auch das Goreburtstagskind für die Party etwas über die Klinge springen und in diesem Fall gibt es noch zusätzlich zur Neuaufnahme ihrer „Die Zeiten ändern sich“-Songs von der Split mit Maggot Shoes von 1998(!) eine zweite CD namens „Eine Rückbesinnung II“. Da wird es bei vielen von euch sicherlich erfreut klingeln und ihr habt Recht, denn es gibt eine Fortsetzung zu ihrer gelungenen Compilation von 2009. Seitdem ist ja auch schon wieder einiges an Zeit vergangen und es gab diverse neue Splits von denen sich nun ihre 7“-Tracks gesammelt hier wiederfinden, falls ihr keinen Plattenspieler haben solltet, plus, da die CD sehr limitiert war, noch die „Nebeldämmerung“-Tracks. Und dazu gibt es dann noch ein Paar Leckerlis in Form von Bonustracks, Coversongs und Livetracks. Geile Sache! Beim Tape ist „Eine Rückbesinnung II“ aus Platzgründen auf dem Magnetband natürlich nicht dabei.
Unsere bezaubernden Sirenen haben sich und ihre Stimmenbänder selbstverständlich vorab wieder mit Schwefelsäure einbalsamieren lassen, auf dass ihr zärtlicher Gesang uns massenweise auf den nächtlichen Friedhof locken wird. Deshalb geben die Drei von der Krankstelle auch wirklich alles, damit das Ergebnis genauso heftig und intensiv klingt, wie die muSICK an sich und das ist mal wieder optimal gelungen. Und so sorgt dieses Bandtrademark für weitere wohlige Momente der Fäulnis und einen hohen Wiedererkennungswert, wie ich finde. Neben der Einbalsamierung hat Ron auch noch eine schimmelige Stulle, bestrichen mit ranzigem Leichenfett und stinkendem Kadaverschleim, vor dem Einsingen gefuttert, mit dem Ergebnis, dass sein kotziges Gegrunze und Gegurgel besonders dolle nach Friedhof stinkt! Das ist schon heftig, was er hier vom Stapel lässt und man möchte ihn in ein Korsett zwingen, aus Angst davor, dass sein Brutkorb beim wahrlich kraftvollen Singen platzen könnte. Nur geil und Marc klingt mal wieder so, als würden sich unter starkem Druck stehende Verwesungsgase durch seinen rottigen Kadaver hocharbeiten und sich aus dem, was mal sein Mund war, heftig rülpsend entlassen! Das Vernehmen seines wirklich sehr kehlig-siffigen Gegrunzes ist mir immer wieder ein Vergnügen, da es so herrlich dem Wahnsinn nahe klingt. Die Trommel-Banshee Kai sorgt mit seinen Schreien, die zwar nicht mehr so überdreht daher kommen wie früher, aber nicht minder geil sind, und ihrer so herrlich kratzig-angepissten und leicht crustig-schwarzmetallischen Klangfarbe für ein zusätzliches Aggro-Level, was mein Bregen mit Freude wahrnimmt. Aber nicht nur so kann der Knabenchor überzeugen, denn mit dem Straßenköterpunkgesang beim Hellhammer-Cover, dem von Nico Steckelberg (Elane) gesprochenen Text von „Das Monument“, der die kultige Aneinanderreihung von Songtexten zu einem Gedicht um neue Passagen erweitert, oder dem wieder genutzten, wirklich coolen, leicht melancholischen Gothic-mäßigen Gesang bei „Depressionen III“ werden hier weitere Akzente gesetzt, die in Erinnerung bleiben werden. Für die Songs „Seelenstille“ und „Bloodsuckers“ wurde übrigens Dany von den Kult-Sickos Dead unter der Androhung lebendig begraben zu werden, vor das Mikro gezwungen und so verfeinert dieser mit seiner rottigen Stimme die Songs noch zusätzlich.
Damit die Happy Re-Birthday-Sause auch so richtig schön knallt und ordentlich in Szene gesetzt wird, ging es, nachdem die Drums wieder im Swinger Of The Axe Studio aufgenommen wurden, natürlich wieder zu Depressions Leichenhaus- und Friedhofproduzenten Skaldir (Ash Of Ashes/Abscession) und seinen Kalthallen Studios. Jener feine Herr, früher auch mal Livegitarrist der Band, hat auf „Das Monument“ übrigens nicht nur die Soli eingespielt und den Song „Bloodsuckers“ komponiert, sondern mit Kai zusammen auch noch ein sehr cooles Projekt namens Trees At Night am Start, bei dem die beiden sich sehr gekonnt in der atmosphärisch-melancholischen Musik, bestehend aus Klavier (Kai) und orchestraler Untermalung (Skaldir), ausleben. Unbedingt mal reinhören, es lohnt sich wirklich. Aber zurück zur Produktion, inklusive Mix und Mastering, denn diese ist mal wieder absolut gelungen, hat genau die richtige Lautstärke und konnte die Energie, das Feuer, die Brutalität und die Frische der Songs hervorragend einfangen und aufs digitale Band bannen. Was mich hier auch absolut erfreut, ist dieser herrlich ungekünstelte, druckvolle und ehrliche Sound, welcher roh, dreckig und wuchtig und dabei aber auch gleichzeitig angenehm klar und differenziert klingt. Das hat schon was, wenn die Songs durch diese röhrende, fett sägende und wuchtige Gitarre, die Death Metal- und Crust-Flair in sich vereint, den geil kompakt wummernden Bass, das schön natürlich klingende und knallende Schlagzeug und die Gesänge zusammen als Einheit und trotzdem einzeln immer gut vernehmbar ihr volles Potential entfalten können und eure Ohren beginnen zu brennen und euer Bregen zu einem Glutofen wird. Das auf diesem Album genutzte Piano und ein Soundeffekt wie die Glocke klingen natürlich auch perfekt, Skaldir weiß halt absolut, was er macht. „Eine Rückbesinnung II“ als Compilation umfasst natürlich verschiedene Aufnahmesessions, auch eine ohne seine Beteiligung, aber auch hier gibt es absolut nichts zu meckern.
Bei so famoser muSICK, so einem Grund zu Feiern und bei dem Albumtitel wird natürlich geklotzt und nicht gekleckert und so wurde Juanjo Castellano Rosado engagiert, um wahrlich Imposantes zu erschaffen und das ist ihm auch absolut gelungen. Das Cover hatte alleine schon wegen der umwerfenden Palette an intensiven Blau- und vor allem Grüntönen bei mir gewonnen. Was für ein herrlicher Anblick, der sich noch steigert, wenn ihr dieses prachtvolle Bild mit allen seinen Details genauer anschaut. Ein sich nach hinten weit öffnendes Tal, welches von reißenden Flüssen, die aus den höheren Ebenen herabschießen und eine urig-wilde steinerne Welt erschaffen haben, über der ein wolkenbehangener Himmel die Szenerie nach oben hin abschließt, bilden das Fundament für das sich im Vordergrund abspielende okkulte Spektakel. Inmitten dieser zerklüfteten Welt zeigt sich nämlich eine Nekropole, auf der es nicht mit rechten Dingen zugeht. Denn zwischen den Grabsteinen und Sarkophagen tummeln sich nicht nur herumliegende Schädel, abgestorbene Bäume und Geisterwesen, sondern auch mönchsartige Kreaturen, welche ganz in ihr blasphemisches Ritual vertieft sind. Was wollen sie erwecken? Wir sollten, es glaube, ich lieber nicht erfahren. An sich schon im Gesamten der Knaller, aber so richtig vom Hocker hauen mich diese vielen mit Liebe und Hingabe erschaffenen, beeindruckenden Einzelheiten in diesem Bild - der absolute Wahnsinn. Und wenn ihr richtig genau hinguckt, erkennt ihr auch, dass sich der Friedhof nicht nur im Vordergrund befindet, sondern sich weit nach hinten heraus zieht. Der Wahnsinn! Dazu noch das famose Bandlogo und fertig ist dieser Augenschmaus. Echt schade beim dem Cover, dass es keine Vinylversion von „Das Monument“ gibt. Aber ihr habt Glück, denn bei der CD werden einzelne Bildfragmente vergrößert als Untergrund benutzt. Sei es auf der Hüllenrückseite, inklusive Songtitel, als CD-Aufdruck oder als Hülleninlay auf dem die bisherige Diskographie der Band aufgelistet ist. Richtig cool ist es im Bookletinneren, wenn die Ausschnitte weiß umrandet als Hintergrund für die ebenfalls weiß gehaltenen Texte und Credits dienen. Für mich optisch auf alle Fälle sehr ansprechend. Neben den kultigen „Wir posen vor der CD-Sammlung“-Photos der einzelnen Mitglieder (coole Shirt-Auswahl), gibt es in der Bookletmitte noch ein fettes in grün gehaltenes Bandphoto, welches sich quasi wie ein Cut verhält, denn auf den folgenden Seiten schließt sich nun das Booklet für „Eine Rückbesinnung II“ an. Als Cover dient, wie beim ersten Teil, wieder eine gemalte, romantische Heimatkulisse aus alten Zeiten, die dann auch auf der zugehörigen CD zu sehen ist. Auf den nun kommenden Seiten habt ihr dann, auch wieder weiß umrandet, die Möglichkeit zu jedem Release nicht nur das Cover anzuschauen, denn es gibt jeweils alle Information zum Release dazu. Wirklich sehr cool. Sowas mag ich ja, wenn es nicht nur hingeklatscht, sondern sich auch Mühe dabei gegeben wird, den Fans einiges zu bieten. Famos ist auch die Idee, das jeweilige Artwork in Grautönen als Untergrund zu nutzen. Das macht echt was her und zeigt für mich auch, wie wichtig es der Band ist, dass ihr Jubiläum auch optisch astrein rüberkommt. Zur Bestellung bekommt ihr übrigens auch noch zwei große Poster dazu, nämlich das Artwork und eine coole Livecollage. Beim streng limitierten Tape sind bedingt durch die Größe des Inserts im Vergleich zur CD, was das Artwork angeht, vielleicht ein paar Abstriche zu machen. Aber wenn ich mir das fünfseitige Insert im Netz so angucke, sieht das schon sehr cool und gelungen aus. Außerdem ist das Tape an sich komplett in einem ansprechenden maritimen Grünton gehalten. Edel, edel, das Ganze.
Groovy Death/Grind und kein Ende, denn mit ihrem 7. Longplayer „Das Monument“ haben sich Depression Ende letzten Jahres nicht nur sich selbst, sondern vor allem uns zu ihrem 35. Geburtstag ein fettes Geschenk gemacht, mit dem sie absolut beweisen, dass sie noch lange nicht aufs altersschwächebedingte Abstellgleis gehören. Saugeiles, intensives und mitreißendes Geschredder mit dem gewissen Extra, das absolut zu begeistern weiß! Die CD-Version kommt übrigens mit massig Bonusmaterial daher! Also Leute, ran an den ranzigen Speck, falls ihr diesen Knaller noch nicht zuhause stehen habt!
Label
V.Ö.
28. November 2025
Laufzeit
CD1: 50:30/CD2: 64:20 Gesamtspielzeit: 1:54:50
Tracklist
Disc 1 - Das Monument
1. Among Ravens
2. Abysswalker
3. Choke On Guts
4. Massive, Aggressive, Depressive
5. Come Vermin, Come Slaughter
6. Seelenstille
7. Industry Of Hypocrisy
8. Pariah Rising
9. Bloodsuckers
10. Horizon Ablaze
11. Mask Of Power
12. Messiah (Hellhammer Cover)
13. To Those Who Love the Void
14. Depressionen III
15. Das Monument
16. The Monument
17. Four-string Violin
18. Heart Of Illinois (Impetigo Cover)
19. Santanico Pandemonium
20. Howling At My Backdoor
Disc 2 - Eine Rückbesinnung II
1. Retrospection (unreleased)
2. Silence... Forevermore
3. (Fuck Off, You) Bastard
4. Mentally Murdered (Napalm Death Cover)
5. Deceived
6. The Rising
7. Crimson Harvest
8. Grotesquely Distorted
9. Spread The Lies
10. Torn To Pieces (Death Cover)
11. Meaninglessness
12. Cyber Christ Church (CCC)
13. Thanks For Nothing (Part I)
14. Just Flesh (Part II)
15. Sorrows Dale
16. Down To The Swamp (Blood Cover)
17. Putting the Last Nail
18. Nekrovore (Kadaverficker Cover)
19. Leichenduft
20. Nebeldämmerung
21. No Life Shall Remain
22. Spineless
23. Suspended Animation (Pungent Stench Cover)
24. Sigh
25. Canvas of Life
26. The Rite of Darkness (Bathory Cover)
27. Vortex of Pale Illusions (Unreleased)
28. Vinterblot (Unreleased, Bathory Cover)
29. Master (Unreleased, Demo-Recording, Master Cover)
30. DalaiDahmer (Bonustrack from "Ein kakophonischer Lebenshauch“)
31. Nuestro Futuro (Bonustrack from "Dekade(nz)“ Digipak)
32. Truth Lies Beyond (Bonustrack from "Unglaube“ LP)
33. Closure (Bonustrack from "Das Geisterhaus“ CD/MC)
34. The Mangler (Unreleased, live)
35. Putting the Last Nail (Unreleased, live)
1. Among Ravens
2. Abysswalker
3. Choke On Guts
4. Massive, Aggressive, Depressive
5. Come Vermin, Come Slaughter
6. Seelenstille
7. Industry Of Hypocrisy
8. Pariah Rising
9. Bloodsuckers
10. Horizon Ablaze
11. Mask Of Power
12. Messiah (Hellhammer Cover)
13. To Those Who Love the Void
14. Depressionen III
15. Das Monument
16. The Monument
17. Four-string Violin
18. Heart Of Illinois (Impetigo Cover)
19. Santanico Pandemonium
20. Howling At My Backdoor
Disc 2 - Eine Rückbesinnung II
1. Retrospection (unreleased)
2. Silence... Forevermore
3. (Fuck Off, You) Bastard
4. Mentally Murdered (Napalm Death Cover)
5. Deceived
6. The Rising
7. Crimson Harvest
8. Grotesquely Distorted
9. Spread The Lies
10. Torn To Pieces (Death Cover)
11. Meaninglessness
12. Cyber Christ Church (CCC)
13. Thanks For Nothing (Part I)
14. Just Flesh (Part II)
15. Sorrows Dale
16. Down To The Swamp (Blood Cover)
17. Putting the Last Nail
18. Nekrovore (Kadaverficker Cover)
19. Leichenduft
20. Nebeldämmerung
21. No Life Shall Remain
22. Spineless
23. Suspended Animation (Pungent Stench Cover)
24. Sigh
25. Canvas of Life
26. The Rite of Darkness (Bathory Cover)
27. Vortex of Pale Illusions (Unreleased)
28. Vinterblot (Unreleased, Bathory Cover)
29. Master (Unreleased, Demo-Recording, Master Cover)
30. DalaiDahmer (Bonustrack from "Ein kakophonischer Lebenshauch“)
31. Nuestro Futuro (Bonustrack from "Dekade(nz)“ Digipak)
32. Truth Lies Beyond (Bonustrack from "Unglaube“ LP)
33. Closure (Bonustrack from "Das Geisterhaus“ CD/MC)
34. The Mangler (Unreleased, live)
35. Putting the Last Nail (Unreleased, live)
Line Up
Kai Sattelkau (Drums/Guitars/Bass/Piano and Screams)
Ron Sanders (Guttural Grunts and Weird Screams)
Marc Miekeley (Bass/Grunts and Cabin Fever)
Ron Sanders (Guttural Grunts and Weird Screams)
Marc Miekeley (Bass/Grunts and Cabin Fever)
9.5
10
10


