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Review zu Wombbath - The Great Desolation - 344 Hits
disc Band: Wombbath
Album: The Great Desolation
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 01.06.2018
Label: Soulseller Records
Laufzeit: 37:28
Wertung: 9.5 / 10.0
 
Los geht es in die nächste HM2-Runde! Dieses Mal auch mit original Svenska Dödsmetall, denn Wombbath sind zurück :). Mit "Internal Caustic Torments" hatte die Band Anfang der 90er ja schon eine coole Scheibe am Start, aber das seit der Reunion veröffentlichte Material ist meinen Ohren nach eindeutig besser und so ist es auch mit ihrem mittlerweile dritten Longplayer "The Great Desolation". Die Scheibe ist echt ein Fest für Svenska-Goremets geworden, das ist schon nach den ersten Tönen sofort klar ov Death :). Die Schweden servieren uns wirklich schön abgehangenes und rottiges Todesblei, an dem ihr wie die Maden an einem Leichnam eure helle Freude haben werdet.
Das Material klingt wunderbar frisch, heavy und intensiv. Hier wird nicht auf Teufel komm raus die alte Schule wiedergekäut, denn diese Jungs sind Old School und der HM2-Sound vibriert in jedem Atom ihrer Körper. Genau deshalb sind ihre Songs so brachial, mitreißend und voller Überzeugungskraft! Es wird euch also ein Album voller Herzblut um eure Ohren geballert, während ihr vom Druck des famosen Todesbleis an die Wand gepresst werdet :). Wombbath bieten euch die komplette Svenska-Palette und verzichten auf irgendwelche unnötigen Experimente. Die Jungs wissen halt, wo ihre Stärken liegen und sind auch zu keinem einzigen Moment gewillt, ihren heißgeliebten und gelebten Sound zu verwässern. Als Ergebnis hämmern euch wirklich geile, mitreißende, brutale und überzeugende Old Skull Death Metal-Knaller voller Spielfreude auf musikalisch hohem Niveau entgegen :). Solange Dödsmetall so geil klingt, brauchen wir uns um die Zukunft dieser Musikrichtung keine Sorgen machen. Mich weiß "The Great Desolation" auf alle Fälle sehr zu begeistern und mein kleines, rottiges Herz hüpft vor Freude in meinem gammelnden Brustkorb hin und her :). So muss das sein! Wenn ihr geilen und qualitativ hochwertigen Stahl des Todes wollt, kommt ihr an Wombbaths neuestem Streich nicht vorbei.
Gesanglich werden hier natürlich auch keine Kompromisse oder Zugeständnisse an modernere Strömungen gemacht und das ist auch gut so. Der Kerl hat echt Power in seiner Stimme und die braucht er auch, um die Massen an Verwesungsschleim und gammeligem Blut aus seiner Kehle heraus zu speien :). Jonny grunzt sich schön tief, derbe und differenziert durch die Songs, dass es echt eine Freude ist. Schön sind auch seine garstigen Schreie, die er gerne nutzt. Es freut mich auch sehr, dass der Gesang die gleiche Intensität wie die Songs hat, sich beide Parteien hervorragend ergänzen und dadurch wie ein Faustschlag auf eure Brust wirken.
Dann komme ich mal fix zur hammergeilen Produktion, von der ich leider nicht sagen kann, wo und von wem sie gemacht wurde. Wer auch immer hierfür verantwortlich ist, hat es auf alle Fälle absolut drauf! Der Sound des Vorgängers "Downfall Rising" war ja schon nicht von schlechten Eltern, aber "The Great Desolation" schreddert noch mehr :). Totales HM2-Kettensägenmassaker voll brachialer Kraft und Brutalität, das euer Hörzentrum im Hirn zum Kochen und Anschwellen bringen wird :). Ich weiß, dass ich es schon öfter erwähnte, aber ich bin wirklich jedes Mal elektrisiert, wenn ich diesen klassischen Schwedensound höre :). Der klare, natürliche und wunderbar kratzige Sound presst sich wuchtig und gnadenlos aus den Boxen und verpasst Wombbaths neuen Songs den perfekten Feinschliff :). So muss das sein.
Ungewöhnlich finde ich das Artwork, welches inhaltlich natürlich Death Metal pur ist, aber die Umsetzung ist für mich nicht ganz so standardmäßig. Das meiner Meinung nach von Lovecraft inspirierte Motiv wirkt durch seine farbliche Gestaltung und vor allem durch den schrofferen Malstil sehr intensiv und bringt die Anspannung, Wut und Verzweiflung des Protagonisten gut rüber. Das Ganze hat ein schönes chaotisches Flair, passt top zur Musick und ist auf alle Fälle ein Hingucker :). Bedauerlicherweise ist mir nicht bekannt, wer das Bild erschaffen hat.
Ich denke mal, dass hier echt niemand was zu meckern haben dürfte, da die Scheibe ein grandioser Todeshammer geworden ist. Wombbath hauen also mit "The Great Desolation" wirklich einen oberfetten HM2-Kracher voller Energie, Vitalität und Brutalität in die Menge, die anschließend ihre Körperteile zusammensammeln muss, denn die Songs schießen wie messerscharfe Klingen aus den Boxen :).


9,5 Punkte

Songs:

1. Embrace Death 4:23
2. The Great Desolation 3:21
3. Footsteps Of Armageddon 3:56
4. Born Of Filth 4:15
5. Punisher Of Broken Oaths 4:12
6. The Weakest Flesh 4:16
7. Cold Steel Salvation 3:51
8. Hail The Obscene 6:03
9. Harvester Of Sin 3:11

Spielzeit: 37:28

// Rudi

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