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Review zu Demonical - Chaos Manifesto - 334 Hits
disc Band: Demonical
Album: Chaos Manifesto
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 23.03.2018
Label: Agonia Records
Laufzeit: 34:49
Wertung: 9.5 / 10.0
 
Da steht auch schon die nächste Runde Todesblei ins Haus :). Ich komme echt nicht mehr aus dem Grinsen heraus, da uns eine Death Metal-Granate nach der anderen serviert wird :). Demonical sind ja nun wirklich keine Unbekannten, weshalb ich auch fix zu Sache kommen will. Drei Jahre nach der letzten EP "Black Flesh Redemption" und fünf Jahre nach dem letzten Longplayer "Darkness Unbound" zimmern die Jungs nun ihren fünften Longplayer "Chaos Manifesto" heraus. Das Warten hat sich gelohnt, denn die Truppe tritt von Anfang an einen fetten Flächenbrand los, der keine Fragen offen lässt, ob die Band nach so langer Veröffentlichungspause nicht ihr Feuer verloren haben könnte. Nach den ersten Tönen ist sofort klar, dass die Herren nichts verlernt haben und auch in Anbetracht der stark angewachsenen Konkurrenz der letzten Jahre immer noch eine super Figur machen :). Das Geheimnis liegt meiner Meinung nach darin, dass sich die Bandmitglieder trotz ihrer jahrelangen musikalischen Karriere und einer damit einhergehenden Professionalität immer noch ihren Heißhunger und ihre Passion nicht verloren haben :). Deshalb regiert hier auch zu jederzeit das Herzblut und das bekommt der Musick wirklich sehr gut. Natürlich servieren uns Demonical Old School Schwedentod in Reinkultur, bei dem wir aufpassen müssen, dass unser Kopf nicht abgesäbelt wird. Die Songs sind so richtig schön brutal, straight, dynamisch, kraftvoll und mitreißend :). Also genau wie wir es wollen :). Das Salz in der Suppe sind die geilen Melodien, die den Songs noch zusätzliche Kraft verleihen und wirklich geil klingen. So lasse ich mir Death Metal gerne munden. Den Höhepunkt der Scheibe haben sich Demonical wahrlich für den Schluss aufgehoben! "Death Unfaithful" ist echt der absolute Wahnsinn geworden! Diese Melodie, die das Lied trägt ist, einfach nur betörend und lässt mir vor Freude die Haare hochstehen :). Ich bin hin und weg von diesem Song! Beim nächsten Mal ein komplettes Album in diesem Stil bitte, hehehe :). Das soll nicht heißen, dass die Scheibe an sich schlecht ist, denn das ist sie absolut nicht. "Death Unfaithful" ist halt noch geiler als der Rest :). So ist dieser Song das krönende Sahnehäubchen eines grandiosen Albums in bester Svenska Dödsmetall-Manier :).
"Chaos Manifesto" ist übrigens Demonicals erstes Album mit ihrem neuen Sänger Alexander Högbom, der bereits stimmlich bei Moondark, October Tide und auch Centinex (die letzten beiden Alben) in Erscheinung trat. Die Centinex-Collection bleibt also weiterhin bestehen ;-). Stimmlich geht es in eine ähnliche Richtung, nur dass Alexanders Stimme meiner Meinung nach mehr Volumen und Kraft hat und dadurch noch etwas brutaler klingt als Sverkers Gesang. Ihr werdet also nicht enttäuscht sein :). Das Gegrunze fräst sich so richtig schön in eure Ohren rein und verwandelt durch seine verwesende Ausstrahlung eure Rübe in einen leckeren Splatternachtisch :). Hier gehen also Musick und Gesang Zombiehand in Zombiehand auf die HM2-süchtigen Freaks los :).
Soundtechnisch gibt es dann auch noch so richtig schön eine fette HM2-Breitseite um unsere Ohren geballert. Ich weiß jetzt nicht, wo das Album aufgenommen wurde, aber Mix und Mastering wurden von Karl Daniel Lidén (Terra Tenebrosa, Cult of Luna, Katatonia) übernommen. Das Ergebnis kann sich wirklich mehr als hören lassen. Die Power, die mir aus den Boxen entgegenschießt, wirft mich echt um :). Die Produktion ist richtig schön fett, brutal und heavy ausgefallen, so dass die HM2-Kreissägen gnadenlos und perfekt geölt unsere Leiber in Stücke schreddern können. Der Fleischklumpen, der von uns übrig bleibt, wird entzückt sein :). Hier regiert also das Todesblei auch vom Sound her mit aller Macht und lässt einen up to date-Svenska Dödsmetall-Kracher auf uns los.
Ein richtiger Hingucker ist auf alle Fälle das Artwork geworden, denn die coole S/W-Zeichnung von Karmazid (Urfaust, Wolfbrigade, Blaze of Perdition) macht einiges her :). Diese Anhäufung an Skeletten, welche aus diesem scharfkantigen Gebilde herauskriechen, das etwas insektenähnlich aussieht, wirkt echt bedrohlich und unheimlich. So muss das sein. Das Ganze ist an sich einfach gehalten. Detailreich, aber nicht überladen und sehr effektiv. Der Hintergrund dieses coolen Motivs sieht aus, als würde es sich um eine Marmorplatte handeln, wodurch für mich der Eindruck entsteht, es handele sich um einen Grabstein, in den das Bild und das feine Logo gemeißelt wurden. Wirklich sehr geil :). "Chaos Manifesto" gibt es auch auf Vinyl, was für dieses Artwork meiner Meinung nach auch das perfekte Format ist.
Wir haben es hier also mit einem Svenska Dödsmetall-Werk zu tun, das niemanden von uns enttäuschen sollte, denn Demonical klatschen uns mit "Chaos Manifesto" einen richtig schön rottigen und madenzerfressenen Fleischklumpen vor den Latz! Hier zu widerstehen, sollte echt schwerfallen, aber wer will bei HM2 schon widerstehen? Ich nicht :).

9,5 Punkte

Songs:

1. A Void Most Obscure 3:53
2. Towards Greater Gods 4:27
3. Sung To Possess 3:15
4. Välkommen Undergång 5:49
5. Torture Parade 3:23
6. From Nothing 6:00
7. Unfold Thy Darkness 4:05
8. Death Unfaithful 3:57
9. Nightbringer (*Digipack CD exclusive*)

Spielzeit (ohne Bonustrack): 34:49

// Rudi

 ec

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