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Review zu Deep Dirty - Brutal Silence - 692 Hits
disc Band: Deep Dirty
Album: Brutal Silence
Genre: Grindcore
Rls. Datum: 28.02.2018
Label: 666 Records
Laufzeit: 40:29
Wertung: 8.5 / 10.0
 
Mit “Brutal Silence” veröffentlicht Stefan (Labelchef bei 666 Records, Gitarrenbauer bei 666strings und Mastermind hinter Rapemachine) das Debutalbum seines Soloprojektes “Deep Dirty”. Dabei ist eine musikalische Nähe zu Rapemachine durchaus zu bemerken, dennoch findet der geneigte Grindhörer diverse Unterschiede, vor allem was die Gitarrenarbeit und die Knackigkeit der Songs angeht. Das Album wird auf einem feinen USB-Stick veröffentlicht, enthält neben den 15 Songs auch noch das Musikvideo zu “Warmachine” und einiges an Bildmaterial.

Kommen wir aber zur Musik an sich. Fast jeder Song wird von stimmungsvollen Intros eingeleitet welche dann sofort in den groovigen Goregrind übergehen. Hierbei gelingt Deep Dirty eine exzellente Mischung von treibenden Gitarren im Zusammenspiel mit krachenden Drums und einer wummernden Basslastigkeit, die man so selten zu hören bekommt. Dazu gesellen sich die blubbernden (und gepitchten) Growls, die stellenweise an einen kräftigen V8-Motor erinnern.

Man merkt sofort, dass hier jahrelange Erfahrung im Genre vorhanden ist, denn das Ganze vereint die Feiertauglichkeit diverser Partygrindbands mit technischer Finesse, ohne dabei ins Lachhafte abzudriften oder zu frickelig zu wirken. Dabei wird auch Wert auf Abwechslung in der Songstruktur gelegt, sodass nie Langeweile aufkommt. Aber ehrlich gesagt ballert “Brutal Silence” einfach nur kräftig auf die Mütze und es macht unglaublich viel Spaß, sich die kranken Auswüchse ins Ohr flutschen zu lassen. Ab und an glüht definitiv das Verlangen auf, im Sitztanzstuhlkreis das Bein bis zum ausrenken wippen zu lassen. Vor dem geistigen Auge erscheint dabei der Flossenmoshpit auf den Livegigs.. Herrlich.

Dazu kommt noch das Cover, das auf ausuferndes Gemetzel verzichtet, dafür aber mit feudalen Räumlichkeiten und Cat-Content punktet.

Also alles in allem ein gelungener Einstieg in die Welt der Soloprojekte. Es hört sich in dem Metier ja immer etwas seltsam an, aber wer auf brutalen aber dennoch “tanzbaren” Goregrind steht, für den ist dieses Album eigentlich ein Pflichtkauf.

Tracklist:
01. Warmachine
02. Grind-Phobia
03. Victory
04. Tick Tack
05. Dirty Night
06. Godzilla
07. Moon Child
08. Deamon King
09. The Swarm
10. My Baby Doll
11. The Hunt
12. Brutal Silence
13. Hellsound
14. Das Wesen Der Sünde
15. Powerfull Meat
16. Catalepsy

// ZILLA

 ec

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