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Review zu Revel in Flesh - Emissary Of All Plagues - 1849 Hits
disc Band: Revel in Flesh
Album: Emissary Of All Plagues
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 02.12.2016
Label: Cyclone Empire Records
Laufzeit: 44:21
Wertung: 10.0 / 10.0
 
Death Metal und keine Ende :). In letzter Zeit kann sich eigentlich kein Maniac über einen Mangel an geilen Scheiben beklagen und die nächste Megabombe schlägt auch schon wieder ein :)! The true masters of swabian Svenska Dödsmetall are back! Die allmächtigen Revel In Flesh laden uns nämlich zu einem weiteren grandiosen Totentanz ein und ich geselle mich mehr als gerne dazu :). "Emissary Of All Plagues" heißt der neue Longplayer der überzeugten HM2-Worshipper und er ist, wie nicht anders zu erwarten, wieder mächtig gewaltig gelungen :)! Die Band ist echt ein Phänomen... gegründet 2011 und seitdem, mit dem neuen Album eingeschlossen, vier Longplayer und sage und schreibe acht (!) Split-7"es veröffentlicht... Hammer! Das soll erst einmal jemand nachmachen! Vor allem keinen einzigen schlechten Song dabei zu schreiben und nur Meisterware abzuliefern :)! Zwischen ihrem letzten Meisterwerk "Death Kult Legions" und "Emissary Of All Plagues" liegen fast exakt zwei Jahre. Eine Zeit die Revel In Flesh wie zwischen dem zweiten und dem dritten Album wieder nicht tatenlos verstreichen ließ und die letzten drei sehr geilen Split-7"es unter die todesmetallische Gemeinschaft schmetterte. Dieses Mal hat es im Gegensatz zum letzten Lomgplayer dann doch ein 7"-Song auf das Album geschafft und zwar "Casket Ride". So wird den Fans die nicht dem schwarzen Gold zugeneigt sind wenigstens ein Song von vielen geilen Songs zu teil :)!
Wie ihr sicherlich alle wisst, haben Revel In Flesh ihre Seelen an den allmächtigen Old School Svenska Dödsmetall-Teufel verkauft und mit ihrem Herzblut den Vertrag unterschrieben, um einfach nur megageile Killer schreiben zu können! Sie haben es aber auch geschafft dieses Mal noch ein paar Schaufeln Kohle extra ins Höllenfeuer zu schütten, denn ihre Songs sind noch etwas mehr auf den Punkt gebracht und alles wirkt dadurch noch intensiver wie ich finde :).
Der Death Metal-Wirbelwind erfasst euch sofort mit dem ersten Ton und lässt kein entkommen zu. Ihr werdet auch gar nicht entkommen wollen, denn das würde bedeuten, diese killermäßigen Töne nicht mehr vernehmen zu können und welcher Old School-Maniac will das schon :)!
Revel In Fleshs schwedischer Stahl ist glühend heiß und strahlt in all den Facetten, die uns Svenska Maniacs so ausrasten lassen. Das Ganze wirkt unwahrscheinlich authentisch, frisch, düster, brutal und heavy :)! Jawoll... so brauche ich meinen Stoff :)! Zu diesem an sich schon völlig überzeugenden und intensiven Gebräu des Todes gesellt sich auch eine leichte Bolt Thrower-Walzenprise, ein Schuss alten US-Death Metals und eine Kelle düsterer Suomi-Tod :). Im Gegensatz zum letzten Longplayer haben die Herren meiner Meinung nach den Anteil an Melodien und Harmonien etwas mehr erhöht und differenzierter ausgearbeitet. Von der Art und der Atmosphäre her hat das Ganze für mich ein sehr cooles 80er METAL-Flair! Vor allem die coolen Soli sind so richtig schön klassisch! Das macht echt Laune :).
So richtig geil wird es, wenn Revel In Flesh das Tempo anheben und dabei die Melodien förmlich mit sich reißen! Das klingt so genial und mitreißend, dass ihr vor Freude ob des geilen Momentes breit grinsend die Faust gen Himmel strecken wollt! True steel!!! Top sind auch die langsameren Parts in denen eine Menge Doom-Epik mitschwingt. Heavy und spooky zugleich :)! Und der dezente Einsatz von Samples und Keyboards im Geiste des alten Death Metals sorgt auch für reichlich Stimmung! All das wirkt im Gesamtsound der Band absolut homogen und zu keinem Moment deplaziert. Der Everflowing Stream strömt euch also wie aus einem Guss gnadenlos, intensiv und brutal entgegen. Die Band lässt sich also echt etwas einfallen, um ihre Musick spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Natürlich alles im Kontext des Old School Death Metals und das ist auch gut so :)! Und kein einziger Moment auf dieser Scheibe klingt nach einem Rip off! Hier wurde nichts gezockt um ein eventuelles Old School-Feeling vorzugaukeln! Hier regiert die Kreativität und der Anspruch an sich selber fette, düstere und brutale EIGENkompositionen zu schreiben :)! Ihr Geschick für geiles Songwriting ist also over the top und sie sind auch absolut in der Lage die Songs spieltechnisch einwandfrei umzusetzen und dadurch läuft die Band wie ein gut geölter Panzer, der alles plattwalzt! Die Intensität die Revel In Flesh dadurch zu entfachen in der Lage sind, ist wirklich mächtig! Hier sollte echt kein Todesbleimaniac still sitzen können, sondern wie besessen die rottige Rübe dazu so lange rotieren lassen, bis sie abfällt :)!
Gesanglich holt Ralf auch wieder alles aus sich heraus, um den kaiserlichen Death Metal perfekt zu unterstützen! Der aus den Tiefen seines verwesenden Gedärms entstammende Gesang ist auch wirklich wunderbar intensiv, brutal as fuck und erreicht meiner Meinung nach die Intensität eines Jörgen Sandström zu alten Grave-Tagen! Herrlich! Sein garstiges Gegrunze garniert er auch immer wieder gerne mit fiesen Schreien, die der Brutalität seines todesmetallischen Geröchels in nichts nachstehen und optimal unterstützend wirken. Death Metal Vokillz to the bone :)!
Aufgenommen hat die Band wieder im Vault Studio und den Mix und das Mastering hat abermals die Schwedenlegende Dan Swanö übernommen und laut Dan und der Band ist die aktuelle Zusammenarbeit ihre beste und sie sind dem Schwedensound noch nie so nahe gekommen! Ist dem auf irgendeine Art und Weise zu widersprechen?!? Diese Frage kann ich nur definitiv mit einem NEIN beantworten :)! Der Sound ist wirklich sowas von megageil :)! Die totale HM2-Keule... ich bin ganz entzückt und mein kleines todesbleiernes Herz schlägt wie verrückt vor lauter Freude ob dieser produktionstechnischen Offenbarung :)! Nicht nur, dass der Gesamtsound so wunderbar svenska-mäßig alles niedersägt und euch euer rottiges Fleisch von euren Knochen abschmirgeln wird... die Produktion ist richtig schön druckvoll und versprüht eine enorme Power!
"Emissary Of All Plagues" klingt wirklich wunderbar old school, aber zeitgleich zu keinem Moment altbacken. Der Spagat zwischen dem Einfangen des Charmes und der Seele der alten Produktionen ohne verstaubt zu klingen, sondern im Hier und Jetzt zu sein und dabei nicht nach modernem, seelenlosen Plastikmist zu klingen, ist absolut gelungen :)!!! Es ist auch alles wunderbar ausbalanciert und alles ist im Gleichgewicht... jedes Instrument und die Stimme. Alles ist im Einklang und peitscht und reißt sich gegenseitig zur Topform hoch. Ich persönlich habe hier jedenfalls absolut nicht das Gefühl, dass irgendwer in der Band soundtechnisch zu kurz kommt :)! Never change a winning team :)!
Auch visuell halten Revel In Flesh zum Glück weiterhin auch die Tradition hoch die eine oder andere ihrer 7"es und vor allem jeden ihrer Longplayer mit der mehr als grandiosen Todeskunst des Herren Juanjo Castellano zu krönen! Und ich kann euch echt sagen, dass das Artwork für "Emissary Of All Plagues" alles für die Band bisher erschaffene locker in den Schatten stellt! Locker!! Und das soll echt was heißen!!! Denn wer seine Werke kennt, weiß dass Castellano für die Band bisher nur meisterliches kreierte! Das Bild ist aber auch echt phänomenal :)! Man kann den aus seinem Sarg ausbrechenden und madenzerfressenden Untoten voller Stolz förmlich schreien hören: "I am a restless servant of the DEATHKULT!!!" :)! Und das auch zu Recht! Eingebettet ist diese Szenerie in eine höllisch-apokalyptischen Nekropole :)! Schaut euch nur mal die Details und diese absolut geile Farbgebung an. Total intensiv! Hier trifft die visuell umgesetzte Passion für Death Metal perfekt auf die musickalische :)! Was freue ich mich schon mir das Artwork auf meiner LP anschauen und das zugehörige Poster aufhängen zu können :)!
Nach dieser Komplettvollbedienung gibt es zum Schluss noch ein Schmankerl, denn wie wir alle wissen, sind Revel In Flesh große Freunde von Coversongs und dachte ich beim letzten Mal hätten sie mit Manilla Road schon den Kultvogel abgeschossen, wurde ich nun eines besseren belehrt, denn die Band hat doch tatsächlich den 74er Ultrakracher "Doctor Doctor" von UFO gecovert und damit mal ultratief in die Old School-Kiste gegriffen und sich einem wahren Klassiker angenommen! Grandios... ich habe den Song sowieso sehr oft als Ohrwurm. Ihr auch? Revel In Flesh anscheinend schon und was sie aus dem Song gemacht haben, kann sich wirklich hören lassen :). Der enorm druckvolle Sound gibt diesem Klassiker noch zusätzliche Power und durch den Kontrast des brutalen Death Metal-Sounds gewinnen die genialen Melodien noch zusätzlich an Intensität! Also ich bin von dieser Version wirklich arg begeistert und ich wette, dass dieser Song auch live absolut killen wird :)! Ein wirklich genialer Abschluss eines wirklich absolut genialen Old School Death Metal-Oberknallers, den ihr euch nicht entgehen lassen dürft ihr rottigen Todesbleizombies!!!
Für mich persönlich haben Revel In Flesh mit "Emissary Of All Plagues" abermals bewiesen, dass sie einer der besten deutschen Old School Death Metal-Bands ist und sich auch international mit ihrer HM2-Kunst nicht zu verstecken brauchen :)!

10 HM2-Punkte ov DEATH!!!


Songs:

01. Emissary Of All Plagues 03:42
02. Casket Ride 04:41
03. Fortress Of Gloom 04:56
04. Servants Of The Deathkult 03:22
05. Torture Throne 05:22
06. The Dead Lives On 03:29
07. Lord Of Flesh 05:03
08. Sepulchral Passage 03:36
09. Dead To This World 06:24
10. Doctor Doctor (UFO-Cover) 03:46

// Rudi

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