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Review zu Deny The Urge - Subsequent Confrontation - 1270 Hits
disc Band: Deny The Urge
Album: Subsequent Confrontation
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 04
Label: G.U.C.
Laufzeit: ca. 39 min
Wertung: 9.0 / 10.0
 
Deny The Urge - Subsequent Confrontation

Frischer Wind geht durch den Untergrund!

‘Subsequent Confrontation’ ist der Titel des ersten vollwertigen Albums der Kapelle aus dem Raum BS/GS. Und es wird bewiesen, dass sich die Herren durchaus darauf verstehen guten Deathmetal zu spielen und dem ganzen auch noch einen ganz eigenen Charakter zu verleihen!

Es wird einem praktisch eine doomige Death Metal Packung verabreicht, die eine Vollbehandlung zwischen düsteren Midtempopassagen und verdammt rockenden Blastparts beinhaltet. Starkes Songwriting und eine gute praktische Umsetzung tun den Rest, wobei diese Walze eher durch Groove anstelle übermäßigen Gefrickels glänzt!

Das gut zweiminütige Cello/Contrabass Intro vermittelt zunächst einmal einen düsteren Einstieg in das Album, zugleich bildet es eine gelungene Einleitung in den ersten Track.

In ‚THE AWAKENING’ wird die eingängige Melodie des Intros wieder aufgegriffen und begleitet einen stellenweise durch die erste Hälfte des Tracks. Dieser steigert sich in seinem Verlauf allerdings stetig und zeigt sich von mehr als nur einer Seite, dennoch wirkt das Stück in sich sehr schlüssig!

‚DYING WORLD’ folgt und lässt einen guten Einstieg mit Vollgas hinter sich, meine Befürchtung des ersten qualitativen Absackers verfliegen dann allerdings auch sehr schnell dank guter Einsätze des „Dampfwalzen-Effekts“, welcher sich konstant Platz in diesem Album schafft und eine gelungene Symbiose mit den schnelleren Parts und den wirklich überzeugenden Passagen der Vokalisten eingeht.

Track Vier läuft an, „REDEMPTION“ begeistert auf Anhieb, wieder dieses Wippen in den Beinen. Zunächst gibt es einen recht pfefferigen Einstieg der mit einem kurz und knapp gehaltenem „Go!“ zur Bestform aufläuft. Ein guter Track bei dem es mir schwer fällt, ihn in ein Geschwindigkeitsschema zu rücken, als sei es selbstverständlich scheint der Titel die Brücke zwischen Tempo und Groove schlagen zu wollen. Ein guter Nackenbrecher, ohne Frage!

„GROUND ZERO“ ist wirklich wörtlich zu nehmen! Erstmal alles plattriffen was geht und keine Rücksicht auf Verluste nehmen. Der Titel bewegt sich diesmal natürlich wieder mal mit Ausnahme, im niedrigeren (Achtung Wortspiel) Anschlagbereich.

Ich denke das Händchen für die gelungenen Stil- und Geschwindigkeitswechsel sowie für passend eingebrachte Breaks hat die Band auf diesem Album schon zu genüge unter Beweis gestellt. Doch „MONSTER INSIDE“ ist ein Glanzstück in diesen Belangen. Wobei ich an dieser Stelle die ebenso gelungene Arbeit des Schlagzeugers erwähnen muss, der immer wieder mit einem unglaublichen Drive überzeugt.

Und auf zur nächsten Anspielstation! Es ist ja in der Vergangenheit öfter dazu gekommen, dass sich Bands unter Begriffen wie „Thrash’n’Roll“ oder „Death’n’Roll“ etablieren wollen!

Um dieses Thema mal wieder auf (Achtung Wortspiel) zu rollen, „LAMBS TO THE SLAUGHTER“ kann man dann wohl getrost als „Death’n’Roll“ betiteln. Mir erscheint es so als klängen bei diesem Titel dann und wann sogar ein paar Hardcore oder Punk Anleihen auf. Aber gefällt!

„SANCTUARY DENIED“ schlägt dann schon wieder die Bahnen ein, die diese Aufnahme auszeichnen. Satter Deathmetal!

Letztere Aussage kann man genau so gut auf „FOR ALL THESE…“ beziehen, der sich als guter Abgang einer guten Scheibe erweist. Ein letztes Mal wird eine unglaubliche Energie freigesetzt die sich in einer, wie schon im Intro gehörten, sachten Cello Melodie ergießt.

Fazit:

Wie konnte mir DAS nur passieren? Dieses Album ist mit Abstand eine der gelungensten Underground Produktionen die mir in der letzten Zeit untergekommen ist! Aber warum erst jetzt? Ich meine das gute Stück hat ja inzwischen schon knapp 2 Lenze auf der Hülle!

Wem es ähnlich ergangen ist wie mir, dem rate ich sich diese Platte mal zu Gemüht zu führen.
Wer auf guten Deathmetal steht sollte hier in keiner Weise enttäuscht werden.


Line Up:

Jens Fricke – Vocals
Henrik Osterloh – Guitars/Vokals
Sven Nothdurft – Bass
Olaf Dannenberg – Guitars
Kai Ludwig – Drums

Tracklist:

1.- Prelude
2.- The Awakening
3.- Dying World
4.- Redemption
5.- Ground Zero
6.- Monster Inside
7.- Lambs To The Slaughter
8.- Sanctuary Denied
9.- For All These…


// C'mon sing!

 ec
Rudi
26.04.06, 20:58
"Wie konnte mir DAS nur passieren?" Monsing,Monsing,Monsing.... :rolleyes:
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