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Review zu Endseeker - Corrosive Revelation - 1584 Hits
disc Band: Endseeker
Album: Corrosive Revelation
Genre: Death/Thrash
Rls. Datum: 13.11.2015
Label: F.D.A. Rekotz
Laufzeit: 20:08
Wertung: 9.0 / 10.0
 
Now we take over and rule by Svenska Döds Metall! Heute liegt es in der Hand einer 2014 gegründeten und aus Hamburch stammenden Formation namens Endseeker uns zu zeigen, ob sie in der Lage sind diesen in den letzten Jahren doch recht häufig gehörten Sound auf überzeugende Art und Weise zu präsentieren und meine Antwort laut: Yeaaaah! Soll heißen, dass uns F.D.A.-Rico aufs Neue mal wieder eine grandiose Old School Schwedenkelle kredenzt, welche, wie kann es anders sein, natürlich feinsten Stoff bietet :). Endseekers EP Corrosive Revelation ist also ein wirklich gelungener Todeseinstand und ich finde es echt beeindruckend, dass es diese Band erst ein Jahr gibt und solche fetten Kracher dabei herauskamen. Hier versteht jemand sein technisches und spielerisches Handwerk und kombiniert das Ganze mit einer grooooßen Portion Herzblut und Hingabe zu dem von uns allen doch so heiß geliebten Schwedensound, der mich auch schon seit mehr als zwanzig Jahren zur Verzückung und Raserei bringt :).
Sei es der straighte Drive oder der fette Groove von Nihilist/alten Entombed, Carnage/Dismember, Grave, Nirvana2002, God Macabre oder Darkified, Endseeker atmen diese Musick der alten Schwedenhelden bei jedem einzelnen Ton. Innovativ ist es natürlich nicht, aber Endseeker setzen in ihren Songs eine Menge Brutalität und Energie frei, was ihren Songs, neben den geilen Songideen, den nötigen überzeugenden Kick geben. Endseeker wissen, dass es im Death Metal mehr als nur die Übernahme eines bestimmten Sounds bedarf, um die werte Hörerschaft auf sich aufmerksam zu machen und überzeugen lieber mit spannendem Riffing, mitreißender Energie und dem bereits erwähnten Herzblut. Dieses Rezept ergibt einen ordentlich krachenden Cocktail alter Todesmörtelkunst! Death Metal von Fans für Fans :)! Dazu gesellt sich ein famoses Cover des Schwedenoberkrachers Supposed to rot :).
Interessant am Gesang finde ich, dass Lenny nicht nur, wie es sich gehört, ordentlich grunzt, sondern seinen Gesang auch ab und zu mal durch fieses, eher schweinisch klingendes Gekeife auflockert und etwas Variation in die Sache bringt. Das klingt in Kombination mit dem kratzigen Gegrunze recht cool und steht der Heftigkeit des Materials in nichts nach :).
Soundtechnisch, wer würde es anders erwarten, bretzeln uns Endseeker eine oberamtliche Svenska Döds-HM2-Produktion um die Ohren. Diesen fetten, kratzigen und brutalen Sound hat übrigens Alexander Dietz von Heaven Shall Burn im Chemical Burn Studio gezaubert und mit seinem Kollegen Eiko O. Freese vollendet. Und der Sound ist echt der Hammer! Volle Schwedenkelle :)! Geil ist auch, dass der Gesamtsound angenehm basslastig ist. Das wummert ordentlich!
Absolut obergeil ist ja auch mal das Artwork, welches von niemand anderem als dem Großmeister der Death Metal-Kunst Mark Riddick stammt. Und er hat mal wieder einen richtigen Hammer kreiert! An dieser Stelle möchte ich dann auch Marc Niederhagemann (ArtWars-Mediadesign/Lifeless) erwähnen, der mal wieder ein feines Layout erstellt hat. Dazu gesellt sich ein schmuckes Szpajdel-Logo. Optisch werdet ihr dementsprechend auch ordentlich bedient :).
Also ihr Svenska-Lunatics, ihr müsst Corrosive Revelation unbedingt mal abchecken, denn diese EP ist ein wirklich geiler Start für diesen Newcomer und macht wirklich Hunger auf mehr Todesmaterial der Hamburger Jungs!

9 Punkte :)

I AM DEAD...DIED IN HELL!!!

Songs:

1. Corrosive Revelation
2. Attention War
3. Consumed By Fire
4. Deployment Of The Aroused
5. Supposed To Rot (Nihilist-/Entombed-Cover)

Spielzeit: 20:08

Endseeker:
Lenny-Vocals
Jury-Guitars
Ben-Guitars
Eggert-Bass
Kummer-Drums

// Rudi

 ec

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