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Review zu Graveyard Ghoul / Cryptic Brood - The Graveyard Brood - 1240 Hits
disc Band: Graveyard Ghoul / Cryptic Brood
Album: The Graveyard Brood
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 31.10.2014
Label: Final Gate Record
Laufzeit: 26:12
Wertung: 10.0 / 10.0
 
Ich rieche Verwesung! Sie müssen hier irgendwo sein! Mmmmh... doch keiner hier, aber ich rieche es doch! Ha! Von dort her kommt der ranzige Gestank... er quillt aus meinen Musikboxen, dieser stinkende Death Metal-Schleim! Yes, sie sind wieder da :). Wolfsburgs rottiger Auswurf genannt Cryptic Brood! Nach dem absolut grandiosen Demo und einer Latte von Konzerten haben sie sich mit ihren Brüdern, den berüchtigten Corpsemolestern von Graveyard Ghoul, zusammengerauft und kredenzen uns nun, genau wie Graveyard Ghoul, drei neue, stinkige Leichenteile :). Das Ganze firmiert unter dem Titel Graveyard Brood :). Und es ist ein ganz schöner Hammer geworden, was beide Bands hier so losreißen! Die Totenmesse beginnen Graveyard Ghoul mit ihrem alten, stinkigen Death Metal, der so richtig schön rottig nach 80er Jahre und den frühen 90ern stinkt und dich einfach nur abgehen lässt. Also wer auf Autopsy steht und Deathstrike/Master, Nihilist, good ol´ Death oder Repulsion, bei Graveyard Ghoul bezogen auf die Ranzigkeit, für eine piekfeine Sache hält, kann hier nur durchdrehen :)! Ridden with diseeeease!!!!!! Total geil :). Und es klingt echt! Das halte ich ja für besonders wichtig! Kein -Old School ist in, also machen wir das jetzt auch-Ding, sondern reine Hingabe :).
Passend dazu gibt es eine geile, wuchtige Old School-Produktion, die ordentlich walzt. Ich finde den Drumsound total Killer. Bei Castle Freak kommt das so richtig fett, weil das Schlagzeug so geil nach vorne hämmert :). Den Gesang teilen sich der Drummer und der Gitarrist, wobei den Hauptteil der Drummer übernimmt und sich grandios durch die Gegend reifert ;-). Fett, fett, fett :)!
Und das Unheil geht weiter und zwar mit den drei neuen Cryptic Brood-Songs. Ich war ja nach dem geilen Demo und ein paar grandiosen Konzerten, denen ich beiwohnen konnte, ja wirklich auf neues Futter gespannt und mein Harren hat sich wirklich gelohnt. Es gibt wieder dieses richtig geile, ranzige Doom/Death-Brett, welches immer wieder durch feines, primitives Uptempo aufgelockert wird. Und das ist auch das Geile daran, denn Cryptic Brood schaffen, es dies zu einem zusammenpassenden und spannenden Todesgebräu zu vermischen, das ordentlich Laune macht, schön mental funeralig ist und nach mehr schreit! Diese, wie von Bands wie z.B. Autopsy, Coffins, Anatomia oder Cianide, ihre langsamen Songs, erschaffene Atmosphäre der Songs ist echt grandios :)! Das geile an den ganz langsamen Riffs ist auch, dass sie ein cooles Black Sabbath-/Saint Vitus-Flair haben! Jedenfalls höre ich das so :).
War das Demo schon geil, finde ich, dass Cryptic Brood hier noch einen drauf setzen konnten. Mein Favorit ist übrigens Basement Funeral. Ein richtig zäher, düsterer und schleimiger Brocken, garniert mit kurzer, aber sich intensiv auftürmender Raserei und klagenden Schreien, die der Stimmung von Hellhammers Triumph Of Death alle Ehre machen! Hammer! Morbid Sickness :).
Grunzen, Geifern und Schreien teilen sich die drei Herren wieder untereinander auf, was richtig cool kommt, wenn mehrere Gesänge gleichzeitig die Todeshymnen untermalen :). Vor allem Butzkes Gekotze ist mal wieder fett :).
Für manches Ohr wird sicherlich die DIY-Produktion im eigenen Proberaum (!) mehr als unzeitgemäß und unterproduziert klingen, aber ich finde, dass sie perfekt zur morbiden Atmosphäre der Songs passt, so richtig schön kratzig und ein wunderbares Fuck you! an all die sterilen Produktionen ist :)!
Ein richtiger Hammer ist auch das Cover, welches von niemand geringerem als dem Meister Mark Riddick stammt! Ich liebe ja seine Werke und das hiesige ist auch mal wieder grandios geworden. Das Cover passt echt perfekt zur Musick, was die Vorfreude auf die Vinylversion nur noch größer werden lässt :)!
Also wer auf geilen und morbiden Metal ov Death steht, kommt um diese Scheibe eigentlich nicht herum!

10 Punkte! It´s slimy Doom/Death-time fukkers :)!

Songs:

1. Graveyard Ghoul - Distasteful Hunger 04:51
2. Graveyard Ghoul - Castle Freak 02:51
3. Graveyard Ghoul - Unconscious Void 05:37
4. Cryptic Brood - Rancid Sorcery 04:17
5. Cryptic Brood - Basement Funeral 04:57
6. Cryptic Brood - Infected with Death 03:39

Spielzeit: 26:12

// Rudi

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