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Review zu Revel in Flesh - Manifested Darkness - 2227 Hits
disc Band: Revel in Flesh
Album: Manifested Darkness
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 12.04.2013
Label: F.D.A. Rekotz
Laufzeit: 42:43
Wertung: 10.0 / 10.0
 
Sehr geil, eine neue Revel In Flesh-Scheibe :). War das Debüt schon sehr cool, hat mich der Song von der Split mit Revolting wirklich umgehauen und ließ auf eine saugeile Attacke der Marke Svenska Döds Metall in Form eines neuen Longplayers hoffen. Jetzt liegt mir Manifested Darkness vor und meine Erwartungen werden zu absolut keiner Sekunde enttäuscht :).
Ich beginne mal mit dem wirklich gelungenen Äußeren. Das Cover und das Layout stammen wie beim Debüt und der Split wieder von Juanjo Castellano und fangen perfekt die morbide Atmosphäre dieses Death Metal-Klumpens ein. Cool :).
Mix und Mastering hat wieder Dan Swanö übernommen, also kann soundtechnisch schon mal nichts schief gehen.
Zur Musik muss ich zuerst sagen, dass Revel In Flesh ihr bisheriges Niveau nicht nur halten, sondern um einiges steigern konnten, was sich in qualitativ hochwertigen und abwechslungsreichen Kompositionen zeigt, die zu keinem Zeitpunkt den vom schwedischen Death Metal abhängigen Zuhörer langweilen. So muss das sein, denn in Zeiten der neuen Flut des Old School Death Metals kommen nur die Bands voran, die nicht nur plump abkupfern, sondern ihr ganzes Herzblut investieren, um die Einflüsse der alten Helden für die Erschaffung neuer Death Metal-Hymnen zu nutzen und genau zu dieser Kategorie gehören auch Revel In Flesh.
Und diese Helden heißen hier u.a. Nihilist/Entombed, Grave, Carnage, Dismember, God Macabre, Nirvana 2002, Interment, Gorement, Edge Of Sanity oder Unanimated plus etwas Bolt Thrower und Autopsy. Geile Mischung, oder? Viel geiler ist aber noch was Revel In Flesh daraus erschaffen. Absolut phänomenal und mitreißend :). Kein Lied gleicht dem anderen und die Intensität ist permanent gleich hoch, egal ob Revel In Flesh ordentlich das Gaspedal quälen, eine Midtempowalze lostreten oder doomig schlürfend eine wirklich bedrückende Atmosphäre aufbauen. Wunderbar sind die auch immer wieder auftauchenden Melodien, die mich häufig an Bands, wie z.B. Unanimated oder Edge Of Sanity erinnern.
Ein Gesamtpaket, das keine Wünsche übrig lässt :).
Gebettet werden diese Todeshymnen in einen absolut obergeilen, brutalen, fetten, kratzigen, natürlich produzierten und selbstverständlich hammermäßig schwedisch klingenden Sound, der alles was ihm in den Weg kommt zermalmt! Phänomenal :).
Garniert wird das Ganze durch äußerst brutale und tiefe Death Metal-Vokillz. Hat ein bißchen etwas von dem alten Demigod-Gegrunze :). Dazu gesellt sich immer wieder mal sehr fieses Gekeife. Fett, fett, fett!

Als Bonus gibt es auf der CD übrigens ein ziemlich geiles Cover der absoluten Obergötter Autopsy und zwar Twisted Mass Of Burnt Decay. Die LP-Version wird von einem Death-Cover, nämlich dem Klassiker Mutilation, gekrönt. Ich hoffe diese Coverversion kommt mir irgendwann mal zu Ohren. Erstens ist der Song Gott und mit dem fetten Revel In Flesh-Sound walzt er sicherlich alles nieder!

10 ranzige Punkte für eine absolut gelungene Fortsetzung des schwedischen Death Metal-Geistes und mal wieder ein großer Dank an F.D.A.-Rekotz für eine weitere Death Metal-Granate!

Songs:
1. Revel In Flesh 04:04
2. Dominate The Rotten 04:26
3. Deathmarch 06:01
4. Manifested Darkness 03:36
5. Torment In Fire 05:10
6. The Maggot Colony 02:44
7. Operation Citadel 06:44
8. Warmaster 03:56
9. Rotting In The Void 06:02
10. Twisted Mass Of Burnt Decay (Autopsy) CD-Bonus
10. Mutilation (Death) Vinyl-Bonus

Spielzeit: 42:43

Flesh Bloody Flesh:
http://revelinflesh.jimdo.com/
http://www.facebook.com/pages/Revel-in-Flesh/304228902958414
http://www.myspace.com/revel_in_flesh
http://www.reverbnation.com/revelinflesh

// Rudi

 ec

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