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Review zu Legion Of The Damned - Malevolent Rapture - 647 Hits
disc Band: Legion Of The Damned
Album: Malevolent Rapture
Genre: Thrash Metal
Rls. Datum: 2006
Label: Massacre Records
Laufzeit: ca. 39 min
Wertung: 9.0 / 10.0
 
Inzwischen ist es wohl zu den meisten vorgedrungen, dass es da eine neue Combo namens LEGION OF THE DAMNED aus Holland gibt.
Einigen wird es auch nicht unbedingt neu sein, dass es sich bei dieser um eine Neuordnung im Hause OCCULT handelt. Aber hätte im voraus jeder erwartet, dass die erste Scheibe des Quartetts gleich so ein „Kracher“, ich beziehe mich nicht unbewusst auf diese Bezeichnung, wird?!?

Es scheint so, als versuchen die Jungs gleich mit dem ersten Riff des Openers „Legion of the Damned“ alle Bedenken und Zweifel wegzublasen. Was davon dann übrig bleibt, ist pure Power!

Dieser Eindruck weicht auch nicht. Souverän wird der energiegeladene Death/Thrash-Angriff ausgeführt und bis zur letzten Rotation der Scheibe bleibt wirklich kein Auge trocken!
Dicke Riffs, welche zwischen düsterem Midtempo-Deathmetal-Geschrammel und wirklich gekonnten, schnellen Thrash-Attacken, eine gut getroffene Balance finden.

Das Drumming fügt sich schnell, energiegeladen und rhythmisch ein. Es wird sich auf ein gutes Level beschränkt, was nicht heißen soll, dass das Drumming auf der Platte nichts taugt!
Das kann man beim besten Willen nicht behaupten, es wird halt nicht mehr geleistet als nötig.
Auf dicke Doublebase-Gewitter muss natürlich keiner verzichten, ansonsten ist es halt eher thrashig ausgefallen, straight!

Maurice Swinkles Organ fügt sich quasi optimal in den Sound der Scheibe ein.
Es erinnert gelegentlich an ein buntes Pottpourri aus den guten alten deutschen Thrashgrößen, nur ein wenig deathiger! Um diese Theorie noch ein wenig zu erläutern: Es hört sich an, wie die Gesangskünste von Mille (Kreator), allerdings ein deutliches Stück dreckiger, was einen dann wieder ein wenig an Tom Angelripper (Sodom) erinnert. Das ganze gespickt mit diesen Kieksern alá Schmier (Destruction) und das ganze dann in ein hässliches Death-Kleid verpackt.

Fazit:
Diese Scheibe lohnt sich praktisch für jeden!
Ob man Death oder doch eher Thrash favorisiert spielt hier eigentlich keine wirkliche Rolle.
Die Malevolent Rapture steht hoffentlich nur am Anfang einer gelungenen neu Strukturierung, wenn auf diesem Niveau aufgebaut wird, wird uns in Zukunft noch so einiges blühen wie ich glaube.

Wirklich eine sehr gute Scheibe die immer wieder Spaß macht und echtes Potenzial zum Evergreen besitzt!




Tracklist:
1.: Legion of the damned
2.: Death´s Head March
3.: Werewolf Corpse
4.: Into the Eyes of the Storm
5.: Malevolent Rapture
6.: Demonist
7.: Taste of the Whip
8.: Bleed for Me
9.: Scourging the Crowned King
10.: Killing for Recreation

Line-Up:
Maurice Swinkles - vocals
Richard Ebisch - guitars
Twan Fleuren - bass
Erik Fleuren - drums

// C'mon sing!

 ec

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