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Review zu Metal Church - The Weight Of The World - 725 Hits
disc Band: Metal Church
Album: The Weight Of The World
Genre: Heavy Metal
Rls. Datum: 2004
Label: SPV / Steamhammer
Laufzeit: ca. 56 min
Wertung: 4.0 / 10.0
 
Metal Church - The Weight Of The World
Ist mit Sicherheit ein Album zu dem es viel zu sagen gibt, leider nicht viel gutes!

2004, eine Reunion-Welle zieht durch die Lande.
Exodus legen einen guten Neustart hin, Death Angel mit einer einigermaßen gelungenen Rückmeldung und dann Metal Church und dann DAS!

Zunächst gibt es zu der Besetzung einiges zu sagen.
Erstmal die beiden Ur-Mitglieder Kurdt Vanderhoof und Kirk Arrington,
dazu gestoßen sind Ex-Malice Klampfer Jay Reynolds, Sänger Ronny Munroe (Ex-Rottweiler), plus dem Bassmann Steve Unger.

Da sich die letzte Reunion schnell als Flop heraus gestellt hat, versuchen es die Jungs aus Seattle mit dieser Platte einfach noch einmal und anstatt sich um einen Sänger vom Format eines Mike Howe (der unter Anderem Scheiben wie "Hanging In The Balance" eingesungen hatte) zu kümmern, holen sie sich mit Ronny Munroe noch einen schwächeren Abklatsch von David Wayne, der zugegebener Weise schon nicht wirklich an die Leistungen Howe's anknüpfen konnte!

Wenn man dann aber noch anfängt sich selbst zu covern?!? Als Beispiel möchte ich nur das Eingangsriff vom Titelsong nennen, das schon bei "Hypnotized" auf der "Hanging In The Balance" Verwendung fand und "Madmans Overture", das auf dem "Blessing In Disguise" Album auch schonmal besser zu hören war!
Desweiteren fragt man sich irgendwann ernsthaft, warum teilweise wirklich gute Riffs und Melodien durch den Gesang und Defizite im Songwriting einfach in eine Wirkungslosigkeit fallen?!?

Im Großen und Ganzen wird mit der Scheibe zwar solider HeavyMetal geboten, der sich aber fern ab von lieb gewonnener Metal Church Manier abspielt.
Das Album hat zu dem NICHT EINEN überragenden Song!
Diese Scheibe könnte man sich höchstens schöntrinken, aber in so einem Zustand bestände dann auch die Gefahr am nächsten Morgen im Strassengraben umgeben von seinem Erbrochenem wieder aufzuwachen!

Fazit:
Guter Standart Heavy, wenn man ihm nicht bewusst zuhört kann sich sogar ein leichtes Kopf oder Fußwippen einstellen!
Aber in Anbetracht der Tatsachen, ich meine wir reden hier immer noch von Metal Church(!), kann ich diesem Album nicht viel abgewinnen!
Es fehlen einfach Ideen, gesangliches Können und kompositorische Leistungen die an alte Zeiten anknüpfen können. Schade!

Tracklist:
1.: Leave Them Behind
2.: Weight Of The World
3.: Hero's Soul
4.: Madman's Soul
5.: Sunless Sky
6.: Cradle To Grave
7.: Wings Of Tomorrow
8.: Time Will Tell
9.: Bomb To Drop
10.: Blood Money


// C'mon sing!

 ec

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