: Community

: Verein

: Action

: Schlachtbank

: Bandsuche

: Sonstiges

Review zu Epicedium - Anthropogenic - 906 Hits
disc Band: Epicedium
Album: Anthropogenic
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 01.01.2012
Label: Nemesis Rising Records
Laufzeit: 42:28
Wertung: 8.0 / 10.0
 
Zählt man das Demo aus dem Jahr 1999 dazu, stellt das Anfang des Jahres auf die Menschheit losgelassene „Anthropogenic“ die 5. Full-Length-Veröffentlichung des seit 1996 aktiven Frankfurter Quintetts EPICEDIUM dar.
Und Freunden des brutalen Death Metals in der Schnittmenge von DYING FETUS / MISERY INDEX, SUFFOCATION und MALEVOLENT CREATION sei dieses feine Scheibchen durchaus ans Herz gelegt, denn gekonnt verbinden die Hessen wüstes Gehacke inklusive Hasenfickdrums mit schädelspaltenden und ins abgetrennte Tanzbein gehenden Groove, während Sänger Tommy eine souveräne Leistung als angepisster Schweinebärmann abliefert.
Besonders erwähnenswert ist das veritable Gespür für gutes Songwriting, mit dem EPICEDIUM Riffs zaubern, die nicht nur zum reinen Selbstzweck die Songs stumpf nach vorne treiben, sondern richtige Klasse haben und aufhorchen lassen. Dass die Songs dabei so gut im Gedächtnis haften bleiben, liegt zudem an der Experimentierfreude des Fünfers: So finden sich diverse hochmelodische Leads, markante Soli und des Genres Tellerrand überblickende Instrumentalpassagen, die zusammen mit den geschickt gesetzten und sehr tight vorgetragenen Tempovariationen jeden Song für sich allein bestehen lassen. Aber auch Genrepuristen können beruhigt zugreifen, da die brutalen Passsagen klar überwiegen und sich die ruhigeren Momente auch fern jeder Core- oder Schmalzigkeit gepflegt ins Ohr bequemen.
Als überwiegend positiv muss auch die Produktion bezeichnet werden, die für diese Art des Death Metals sehr organisch und schmutzig daher kommt. Einzig die Drums sind mir ein wenig zu pappig. Dies ist aber neben dem Konzept des Albums (Unglaublich aber wahr, es geht um Serienkiller! Das ist ja mal innovativ wie Butter auf Brot, ey!) der einzige Wehmutstropfen, der den sehr guten Eindruck des Albums nur ein wenig schmälert.

// Wile E. Coyote

 ec

: Rezeption Collapse

© hotel666 2006-2018 - All rights reserved
designed by EyeSeeRed.com
top