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Review zu Aurora Borealis - Time Unveiled - 692 Hits
disc Band: Aurora Borealis
Album: Time Unveiled
Genre: Brutal Death Metal
Rls. Datum: 2003
Label: DIEHARD
Laufzeit: ca. 45 min
Wertung: 6.0 / 10.0
 
Oh, wie schön, Wikinger! Mag manch Einer denken der diese CD im Regal gefunden hat, doch der erste Eindruck, der durch den Namen der Band und das Coverdesign durchaus berechtigt sein mag, verfliegt beim hören recht schnell.
Hierbei handelt es sich nämlich weder um Viking oder Paganmetal noch um hochgewachsene Skandinavier.
Ja, Aurora Borealis sind Amis, um genau zu sein ein Mucker-Duo aus dem warmen Maryland!
Desweiteren bekennen Sie sich dazu, weder von der Einen, noch von der Anderen oben genannten Stilrichtung beinflusst zu sein. Das kann man bestätigen!
Eher hatten Sie, mit dieser scheibe, das Genre des Black-Metal ins Visier genommen.
Doch, wie soll es anders sein, lassen sich die Wurzeln nicht völlig vertuschen, starke Winflüsse des ansässigen Death-Metal sind einfach nicht von der Hand zu weisen und wirklich offensichtlich! Und so richtig schwarz mag das Album auch nicht rüberkommen...
Im Großen und Ganzen vermag diese Scheibe auch nicht wirklich zu überraschen, wenn man den Opener "Triumph Again" hinter sich gelassen hat, macht sich doch bei den folgenen Tracks immerwieder ein gewisses Dejavue-Erlebnis breit. Wenn dann mal aus dem angestammten Fahrwasser ausgbrochen wird, kehrt man in der Regel recht schnell wieder dorthin zurück. Was natürlich nicht bedeutet das man gänzlich auf gutes Songwriting, fette Riffs, oder auf ordentliche Blast-Parts verzichten müsse, irgendwo hat jedes der Stücke seine hellen Momente aber die Highlights fehlen halt irgendwie. Natürlich gibt es auch Ausnahmen wie zum Beispiel "searching" oder "slave to the grave" die sich zwar auch in dieses Grundschema einordnen lassen, aber mit mehr Überraschungen als die meisten anderen Tracks aufwarten können!

Ob man das dann als Black oder Death sehen will lass ich mal dahingestellt!
Das Fazit fällt daher auch ein bisschen durchwachsen aus... schnell, hart, innovationslos prügeln sich Ron Vento und Derik Roddy durch die Scheibe.
Allerdings kann man sagen, dass im nachhinein zwar der Eindruck der Abwechlunglosigkeit bestehen bleibt, aber sich auf anderer Seite der eigentümliche Sound der Band doch irgenwie festfrisst!
Ein gewisser musikalischer Umbruch würde der Band bestimmt gut tun! So ist der "Blackmetal" (wenn man es so nennen mag) made in USA einfach keine Alternative zu den einschlägigen grössen Europas!



Tracklist:

1.: Triumph Again
2.: Sky Burial
3.: Searching
4.: Transversing The Tides
5.: Berserker
6.: The Last Day
7.: Reign
8.: Sixteenth Chamber
9.: Slave To The Grave

// C'mon sing!

 ec

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