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Review zu Deathwitch - Violence Blasphemie Sodomy - 621 Hits
disc Band: Deathwitch
Album: Violence Blasphemie Sodomy
Genre: Brutal Death Metal
Rls. Datum: 2003
Label: Wicked World/Earache
Laufzeit: ca. 42 min
Wertung: 8.0 / 10.0
 
Deathwitch - Violence Blasphemie Sodomy

DeathMetal, ohne Spielerein und ohne Kompromisse!
Es gibt ja, unbestrittener Weise, eine ganze Menge Deathmetal-Kapellen die es sich auf die Fahne geschrieben haben die Musik auf ein maximum Gewalt und ein minimum Spielereien zu polen.
Unter anderem bilden Deathwitch bei der konsequenten Umsetzung dieser Mission die Spitze des Trends.

Während sich der Großteil der aktuellen Death Bands in technischen Kunststückchen und songwriterischer Komplexität übt, gehen Deathwitch „Back To The Primitive“ und wenden sich den Anfängen des DM zu. Als Einflüsse werden solche genrebegründenden Götterbands wie Death, Massacre, Autopsy und Repulsion genannt und es ist festzustellen, dass sich Deathwitch durchaus in deren Fahrwasser bewegen.
Es wird geschreddert und gerumpelt wie in den späten 80ern, als sich die o.g. Bands im Underground regten und die erste Welle des Death Metal lostraten. Die Produktion ist für heutige Verhältnisse natürlich altbacken und primitiv, was aber sicherlich völlig beabsichtigt war und anders auch garnicht sein sollte.
Vor allem das durchaus gelungene Trio „Witch Of Death“, „Necrosodomizer“ und „Bitchfinder“ ballern in bester Old-School Manier nach vorne los.
Das ist simpler, brutaler, mehr als räudiger Death!
So ist auch das Drumming meistens straight, schnörkellos und hin und wieder so herrlich eindimensional!
Und dazu kreischende Soli die mit ihren schiefen und schaurig-schönen Eskapaden in Mark und Bein gehen. Sicherlich ist die Mehrzahl der Riffs und Ideen jedoch nicht ganz so zeitlos wie die Bandinfo so vollmundig verkündet – und das macht die Sache über manche Strecken dann auch etwas ermüdend.
Aber das kann den Gesamteindruck, den die scheibe beim Hörer hinterlässt, nicht trüben!
Eine im Großen und Ganzen eine stimmige Scheibe, die auf jeden Fall potenzial zum Klassiker mitsich bringt!
Für die fanatischen Jünger des „Nach-Vorne-Death“ ist jedenfalls nachdrücklich eine Kaufempfehlung auszusprechen, allerdings werden, dank der schrammeligen Produktion und den eingängigen Riffs, auch Thrasher ihre helle Freude an dieser Scheibe haben... wer auf Schrammeligen-Agro-Metal steht wird diese Scheibe nicht missen wollen!

In diesem Sinne: FUCK OFF AND DIE!!!

Tracklist:
1.: introt
2.: flamethrower carnival
3.: total morbid
4.: blood sucking fuck
5.: abhorrent sadistic tormentor
6.: lord of ymodos
7.: witch of death
8.: necrosodomizer
9.: bitchfinder
10.: violence blaphemy
11.: coffin fornicator
12.: worthless scum
13.: fuck off and die
14.: death maniac

// C'mon sing!

 ec

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