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Review zu XIV Dark Centuries - Jul (MCD) - 654 Hits
disc Band: XIV Dark Centuries
Album: Jul (MCD)
Genre: Pagan Metal
Rls. Datum: 27.06.2005
Label: CCP Records
Laufzeit: 17 min
Wertung: 9.5 / 10.0
 
Mitten im Sommer gibt es einen ersten Vorgeschmack auf das demnächst anstehende neue Album der Thüringer von XIV Dark Centuries. Dieses behandelt textlich die Zeit rund um das Julfest, welches am 21. Dezember gefeiert wird und Neuheiden sicher ein Begriff ist. Der Alternative Begriff "Wintersonnenwende" sollte jedoch jeden etwas sagen. XIV DC möchten auf dieser Mini-CD noch mehr klaren Gesang und heidnische Instrumentalpassagen in ihren Pagan Metal integrieren, als es auf "...den Ahnen zum Gruße" sowieso schon der Fall war.
Mit dem Ruf "Auf zur Schlacht" eröffnen die Thüringer die MCD und setzen dieses Thema sehr gekonnt um. Schnell und grob, wie in einer richtigen Schlacht eben, und nur von kurzen ruhigen Passagen im Refrain unterbrochen, gehen die Heiden ans Werk. Der perfekte Einstieg für eine "Brücken-EP", knüpft der Titel doch noch stärker an "den Ahnen zum Gruße" an und macht Lust auf mehr.
Nun kreist das Horn, der Met sich leert // Gleich brennt das Sonnenrad das Freyr ehrt... XIV Dark Centuries wissen, wie man Heiden glücklich macht. Mit Met, dem Asensegen und Titeln wie "Bragarful". Eine wundervolle, sanfte Melodie und dazu ein exzellenter klarer Gesang der von den Opfergaben an Wotan erzählt leiten den zweiten Titel ein. Nach gut einer Minute weichen die Flöten e-Gitarre und Co. Unglaublich melodisch, jedoch mit ungeheuerer Kraft, sowie wirklich mitreißenden Wechseln zwischen klaren und gekreischten Gesang machen den Titel wirklich außergewöhnlich. Außergewöhnlich gut.
"Julenzeit" ist ähnlich aufgebaut, jedoch wird diesesmal für den ruhigen Anfang eine akustische Gitarre, anstatt einer Flötenmelodie eingesetzt. Auch diesesmal strotzt der Gesang voll Pathos, dass es einem nur ehrfurchtig staunen lässt. Die alte Melodie bleibt zwar erhalten, jedoch wird der Gitarre mit Strom mehr Leben eingehaucht ;-). Auch der Gesang bleibt klar. Insgesamt klingt das Lied etwas ruhiger als die beiden vorherigen, was auch sehr gut zum Text passt; schließlich ist Jul ja eher die Zeit der Besinnung am Ende des Jahres.
Im Anschluss von Jul folgenden wie auf der Mini-CD die 12 "Rauhnächte", die mit einer sphärischen Keyboardmelodie eingeläutet werden. Das Lied an sich klingt wiederum hervorragend - sehr tragende Melodie und schöner klarer Gesang, es passt einfach alles und ich freue mich schon jetzt sie aufm Rangarök 3 Festival im April 2006 wieder live zu sehen.
Abgeschlossen wird diese kleine Kostprobe mit dem Outro "Liodhahattr", einem auf alt-isländisch vorgetragenen Ausschnitt der Völuspa (Der Seherin Weissagung), der von träumerischer frühmittelalterlich anmutenden Instrumenten untermalt wird.
XIV DarkCenturies' Kurs geht in die richtige Richtung! Somit kann man nur gespannt auf das neue Album warten.

// apO^-

 ec

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