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Review zu HellLight - Funeral Doom - 685 Hits
disc Band: HellLight
Album: Funeral Doom
Genre: Doom Metal
Rls. Datum: 09.05.2008
Label: Ancient Dreams Records
Laufzeit: 79:43
Wertung: 6.0 / 10.0
 
Mit grimmigen Mienen grüßen vier nicht mehr ganz junge Männer aus der Mitte eines schwarzen Booklets – schon der Anblick der seit 1998 aktiven Brasilianer HELLLIGHT lässt vermuten, dass lateinamerikanische Leichtigkeit woanders als auf dieser CD gesucht werden sollte.

Und ohne lange zu schwafeln kann man getrost behaupten, dass HELLLIGHT auf ihrem Zweitwerk „Funeral Doom“ den Namen zum Programm machen. Sieben Stücke füllen knapp 80 Minuten Spielzeit mit bleischwerer Langsamkeit und depressiver Stimmung – HELLLIGHT spielen ihren Funeral Doom mit einigen Keyboardflächen, gelegentlichen akustischen Einsprengseln und leisten sich wenig Extravagantes. Sänger Fabio widmet sich seinen lebensfeindlichen Ergüssen sowohl in grunzenden als auch in kreischenden Tonlagen und schreckt auch vor klarem, traurigen Gesang nicht zurück, welcher ihm leider nicht durchweg überzeugend gelingt.

Anders als man es vielleicht bei einer Doomband aus Brasiliens Untergrund vermuten könnte, ist der Sound der auf 666 Exemplare limitierten Scheibe nicht das Hauptproblem. Der schwerwiegendste Vorwurf, den sich die Doomster werden anhören müssen, ist der der Durchschnittlichkeit. Viel zu viele Riffs und Arrangements auf „Funeral Doom“ gibt es tausendfach, und oftmals auch in besserer Ausführung. So ist „Funeral Doom“ ein nicht wirklich mieses, aber doch unspektakuläres Album geworden, von welchem man wohl kaum ruhigen Gewissens behaupten kann, dass es einen Pflichtkauf darstellt. Für absolute Genrefreaks und Sammler sicherlich einen Versuch wert, wer sich dem Doom ohnehin nicht mit jeder Faser seines Seins verbunden fühlt, wird sich aber vermutlich ziemlich langweilen.

// untergangsmelder

 ec

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