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Review zu Voodooshock - Marie's Sister's Garden - 691 Hits
disc Band: Voodooshock
Album: Marie's Sister's Garden
Genre: Doom Metal
Rls. Datum: 09.03.2007
Label: Exile On Mainstream
Laufzeit: 57:40
Wertung: 5.0 / 10.0
 
Was auch immer in unser Mariechen ihre Schwester sein klein’ Gärtchen abgehen mag, es passiert langsam. Sehr langsam. Doom Metal ist angesagt. VOODOOSHOCK kann man wohl als Nachfolge-Combo der verblichenen deutschen Doom-Heroen NAEVUS bezeichnen, von mir aus auch einfach nur als die neue Kapelle des Sängers / Gitarristen Uwe Groebel.

Was sich die drei Jungs hier zurecht klimpern, weiß durchaus zu gefallen, Doom-Metal mit verdammt viel Feeling in den Fingern, der sich durchaus mit Genre-Größen wie SAINT VITUS oder CATHEDRAL messen lassen kann. Oder sagen wir lieber: Könnte.

Denn leider wird hier nicht nur geklimpert, sondern auch gesungen. Aber wie?! So haben wir früher zu Hause geweint! Ich weiß nicht, ob das Absicht ist... aber für meinen Geschmack versaut dieses uninspirierte Genösel die komplette Scheibe. Für mich klinkt das so, als ob her Groebel krampfhaft versucht, die Coolness von Wino mit der Dramatik von Robert Lowe zu verbinden, bzw. die klare Stimme von Tom Phillips mit dem Charisma von Ozzy....
Gute Idee eigentlich. Nur leider hat der gute Mann ein papierdünnes, kraftloses Stimmchen ohne das gewisse Etwas. Und vor allem liegt er ständig neben der Spur und singt so schief, dass sich mir die Fußnägel hochrollen. Vielleicht muss man ja Kiffer sein, um so was zu mögen...

Kurz: Wenn sich VOODOOSHOCK einen der Mucke angemessenen Sänger zulegen, der die Platte noch mal neu einträllert, wird’s sicherlich ein amtlicher Kracher – aber so kann man die Platte wohl nur absolut schmerzfreien Doom-Junkies ans Herz legen, die Tonleitern prinzipiell dekadent und spießig finden...


// Korgüll the Exterminator

 ec

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