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Review zu Sirocco - The March Through Crimson Frost - 1280 Hits
disc Band: Sirocco
Album: The March Through Crimson Frost
Genre: Pagan Metal
Rls. Datum: 05.10.2007
Label: Eigenproduktion
Laufzeit: 48:10
Wertung: 7.0 / 10.0
 
Irischer Metal mit keltischen Einflüssen – wer denkt da nicht sofort an die Breitwand- Epiker PRIMORDIAL? Doch das keltisch-irische Erzeugnisse auch ganz anderer Art sein können, zeigen die 2003 im Süden Irlands gegründeten SIROCCO.

Deren zweites selbstproduziertes Album hört auf den Namen „The March Through Crimson Frost“ und erinnert zunächst einmal wohltuend an die Tatsache, dass gemalte Cover in frostigen Blautönen auch heute noch gut aussehen können. Die Musik des Quartetts lässt dann ebenfalls aufhorchen, denn SIROCCO klingen in etwa so, als hätten die ganz ganz frühen METALLICA sich in einen Sack voll traditioneller Folkmelodien einschnüren lassen – Celtic Thrash eben. Das mag sicherlich manchem seltsam vorkommen, aber es funktioniert erstaunlich gut, auch ohne, dass der Metal darunter leidet. Denn nahezu alles wird auf „The March Through Crimson Frost“ durch die klassischen Metalinstrumente Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang umgesetzt, sodass hier ausnahmsweise kein Schunkelalarm besteht.

Schade ist in Anbetracht dessen jedoch, dass der Klang der Scheibe relativ rumpelig und drucklos ist. Dazu kommen ein paar Ungereimtheiten in den Kompositionen selber. Beides sollte sich jedoch mit mehr Erfahrung beheben lassen. Aufgrund der eigenwilligsten Interpretation keltischen Kulturguts, die mir seit langem untergekommen ist, gibt’s dafür knappe sieben Punkte mit der begründeten Hoffnung, das nächste mal mehr verteilen zu können.

// untergangsmelder

 ec

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