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Review zu Rebelhead - Fightback - 709 Hits
disc Band: Rebelhead
Album: Fightback
Genre: Metal Core
Rls. Datum: 09.11.2005
Label: Whirlwind
Laufzeit: 27:18
Wertung: 2.0 / 10.0
 
Bereits 2005 erschien das Debüt der Finnen REBELHEAD. Doch da uns die Plattenfirma erst kürzlich mit dieser Scheibe bemustert hat, gibt’s auch erst jetzt das Review.

Vom Cover her (das stilistisch etwas an SEPULTURAs „Nation“ erinnert) droht uns Rüpelkopf Aki passend zum Album-Titel schon mal eine Tracht Prügel an. Gut so. Und er hat sich sogar ein Palästinenser-Schal um die Rübe gewickelt. Schön, so eins habe ich auch, das gibt schon mal einen Punkt.
Wogegen die vier selbsternannten „Finnischen Rednecks“ rebellieren, weiß ich leider nicht – Texte liegen mir nicht vor. Aber da sie bei beim Cheminizer Label Whirlwind Records unter Vertrag sind, das ja ganz aktiv in der Vermarktung christlicher Rockmusik tätig ist, will ich nicht ausschließen, dass hier allem Unchristlichen der Kampf angesagt wird. Ach ja, und sie scheinen eine Abneigung gegen Bahnhöfe zu haben. Aber was letztlich zählt, ist ja die Musik. Laut Presse-Info orientiert man sich hierbei vor allem an Bands wie ENTOMBED oder PANTERA. Ich geb’s ja zu, die letzte PANTERA-Scheibe, die ich mir angeschafft habe, war die „Power Metal“ (1988) – danach hat mich die Kapelle einfach nicht mehr interessiert, aber dieser Vergleich scheint mir doch etwas zu hoch gegriffen. Also, machen wir’s kurz: Fightback ist schlichtweg scheiße! Tausendmal gehörte Neo-Thrash oder Groove-Core oder Pinkel-mich-drauf-Riffs, an den besten Stellen langweilig, meistens aber einfach nur unerträglich. Dazu kommt ein Sänger, der vielleicht gerne Phil Anselmo wäre... Mich erinnert sein Gegröle ein wenig an CROWBAR, nur mit dem Unterschied, das Kirk Windstein unter seinem voluminösen Körper mindestens zwei mächtig dicke Eier hat. Das Bürschchen hier kann damit nun leider überhaupt nicht dienen. Und das, obwohl die Vocals ohnehin viel zu stark in den Vordergrund gemischt wurden. Dieser Rebell klingt wie ein Fünfjähriger, dem man seine Bauklötze geklaut hat.

Fazit: einen Punkt für’s Pali und einen dafür, dass die Scheibe nach knapp 28 Minuten schon überstanden ist.

// Korgüll the Exterminator

 ec

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