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Review zu Municipal Waste - The Art Of Partying - 892 Hits
disc Band: Municipal Waste
Album: The Art Of Partying
Genre: Thrash Metal
Rls. Datum: 11.06.2007
Label: Earache
Laufzeit: 32 min
Wertung: 7.5 / 10.0
 
Die Amis von MUNICIPLE WASTE sitzen ja irgendwie zwischen allen Stühlen: Für die Verfechter der reinen Hardcore-Lehre zu metallisch, für die Anhänger moderner Thrash-Acts zu lustig und für das handelsübliche MetalCore-Kid schon deshalb nicht akzeptabel, weil die Musiker bereits alle über zwanzig sind... Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an die Zeiten, als der Begriff „Crossover“ noch nicht für irgendwelche Soundcollagen aus Dr. Frankensteins Wurlitzer stand, sondern für schnelle, kurze Songs mit aggressiven Vocals und thrashigen Gitarren. Und genau diesen Sound haben MUNICIPLE WASTE exhumiert: 15 Songs in 32 Minuten, die streckenweise verdammt nach alten D.R.I. klingen. Und so bringt’s der längste Song gerade mal auf 2:37 Minuten. Da bleibt natürlich keine Zeit für bombastische Intros, endlose Fills oder überflüssige Soli – keine Zeit also für Langeweile. Überwiegend im Uptempo-Bereich, ohne jedoch in stumpfes bzw. nicht mehr nachvollziehbares Gebolze zu verfallen und mit Riffs, die mehr als nur zwei verschiede Töne im möglichst vertrackten Rhythmus zu bieten haben – ohne jedoch unangemessen melodisch zu wirken. Allerdings muss ich zugeben, dass mir das 2006er Album „Hazardous Mutations“ noch besser gefallen hat - da fetter produziert und insgesamt etwas thrashiger. Trotzdem sei allen Thrashern, die sich auch für Kapellen wie GANG GREEN oder die CRO-MAGS – und vor allem die bereits erwähnten D.R.I. erwärmen können, diese Platte ans eiserne Herz gelegt. (Kostprobe unter http://www.myspace.com/municipalwaste)

// Korgüll the Exterminator

 ec

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