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Review zu Satyricon - Now, Diabolical - 794 Hits
disc Band: Satyricon
Album: Now, Diabolical
Genre: Black Metal
Rls. Datum: 24.04.2006
Label: Roadrunner Records
Laufzeit: 44:49 min
Wertung: 9.0 / 10.0
 
Viele Blackmetaller haben sich bereits gründlich das Pandamaul zerrissen über SATYRICONs aktuelles Album „Now, Diabolical“. Dabei war eigentlich schon von Anfang an klar, das Satyr Wongraven ein weiteres mal keinerlei Rücksicht auf irgendjemanden nehmen würde. Das hat er auch dieses Mal nicht getan. Das Konzept war strikt: einfache, aber packende Riffs, viele Wiederholungen, kaum Geschwindigkeitswechsel. Die bei weitem meisten Songs spielen im Midtempo, Blasts gibt es nahezu keine. Die Lieder sind einfach gehalten und doch kleine Kunstwerke, alles sitzt, alles passt, kein Riff, keine Melodie zu viel oder zu wenig. Stärker reduzieren kann man wohl kaum, und genau darin liegt der Reiz von „Now, Diabolical“. Jeder der Songs hat seinen eigenen Charakter und einen unbarmherzigen Drive, Lieder wie „The Pentagram Burns“ oder auch „Delirium“ setzen sich auf immer fest. Spätestens wenn die bereits vorher dezent eingesetzten Bläser in „To The Mountains“ richtig zur Geltung kommen, ist klar: Mit Black Metal der konservativen und schlecht geschminkten Sorte hat das alles nicht das Geringste mehr zu tun.
Wenn man dieses Meisterwerk kategorisieren kann, dann als böse, pechschwarze Rockmusik. Vor der Höchstwertung bewahren sich SATYRICON nur durch das in diesem Kontext leider absolut langweilige „A New Enemy“, das sie ebenso gut hätten weglassen können. Einen Punkt Abzug für unnötige Belastung der Skiptaste. Ansonsten gilt: Auflösen, besser wird’s wohl kaum mehr!

// untergangsmelder

 ec

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