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Review zu Altar - And God Created Satan To Blame For His Mistakes - 135 Hits
disc Band: Altar
Album: And God Created Satan To Blame For His Mistakes
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 07.09.2019
Label: Raw Skull Recordz
Laufzeit: 22:28
Wertung: 9.0 / 10.0
 
Ein neuer Release über Raw Skull Recordz ist bei mir immer gerne gesehen, denn Rai hat ein sehr gutes Händchen für geilen Stoff! Dieses Mal hat dieser verrückte Death Metal-Freak in der Schatzkiste seines Heimatlandes gekramt und was ganz feines für uns am Start. Holland ist ja nun wirklich ein Todesbleihotspot und dieser Tonträger beweist es mal wieder :). Bereits schon mal von Vic Records als CD und von Rai selber als Tape rereleased, gibt es dieses Mal eine Vinylversion dieses Death Metal-Goremethappens. Die Rede ist von Altar und ihrem Demo "And God Created Satan To Blame For His Mistakes". Mir ist die Band immer noch gut wegen ihres "Youth Against Christ"-Albums in Erinnerung, das mich nicht nur wegen der geilen Musick erfreute, sondern mir als damaliger Teenager der Albumtitel doch sehr imponierte :). Das Demo war mir bisher unbekannt, weshalb ich mich doch sehr freute, als die Promo bei mir ankam.

Nach einem Intro mit einem schönen Kirchenchor geht das Inferno auch sofort los :). Schon nach den ersten Momenten weiß ich warum die Band nach dem Demo einen Plattendeal bekam und warum es Rai so wichtig ist, dieses Relikt aus der Vergangenheit mehr Leuten zugänglich zu machen, denn die vier Songs auf diesem Demo sind einfach nur hammergeiler Metal of Death! Das was mir das aus meinen Boxen entgegen ballert ist wahrlich ein Todesgenuss :). Beeindruckend ist neben der kompositorischen auch die spielerische Leistung der Band, die es zum Zeitpunkt (1992) immerhin noch nicht so lange gab (gegründet 1990). Beste Voraussetzungen also für ein leckeres Massaker, dass mich von der Machart und Brutalität her an die damaligen Werke von Deicide, Massacre, Malevolent Creation oder Sinister erinnert :). Es geht hier also äußert heftig, präzise und bösartig zur Sache und Altar geben sich echt alle Mühe an entsprechende Bands anzuknüpfen, was sie mit diesem Demo auch hervorragend schaffen :). Das Songmaterial ist echt der Knaller, scheut sich nicht um Abwechslung und kennt nur ein Ziel, nämlich sich euren Kopf zu krallen und die kommenden knapp 22 Minuten mit aller Gewalt immer und immer wieder gegen eine Wand zu ballern! Während ihr diese Tortur mit Freuden über euch ergehen lasst, betet ihr fleißig zum Gehörnten dieses zu überstehen, um das herrlich intensive Teil gleich nochmal hören zu können. Das ist bei den Songs aber auch kein Wunder, denn es macht enormen Spaß sich dieses deathmetallische Höllenfeuer anzuhören :). So ein urwüchsiges, kraftvolles und alles platt walzendes Material ist bei mir immer gerne willkommen und sollte euch Old Skull-Freaks, die dieses Demo nicht besitzen, auch sofort in seinen blasphemischen Bann ziehen :). Die Energie dieser akustischen Gotteslästerung wird sofort auf euch überspringen und euren Hirnen den Befehl erteilen, heftigst dazu abzugehen :). Herrlicher Stoff, der eure Todesbleigier sehr befriedigen wird :).

Gesanglich wurden natürlich auch keine Kompromisse gemacht, um den Allmächtigen akkurat zu erzürnen und dass der Sänger eine Mordswut auf diesen hat, ist seiner Stimme wirklich anzuhören :). Einem Glen Benton ähnlich grunzt, keift und schreit er voller Inbrunst so brutal und intensiv in der Gegend herum, dass es mir eine wahre Freude ist. Der Herr hat echt Power in seiner Stimme und lässt hier seinem Hass schön freien Lauf, bleibt dabei aber akzentuiert, auf dass der liebe Gott auch alles richtig mitkriegt. Beste Old School-Sickness, die dem an sich schon geilen Songmaterial noch mehr Kraft und Feuer verleiht und dem Pfaffen von nebenan den Schädel zum Bersten bringen wird :).

Dass das Demo damals einen heftigen Eindruck hinterlassen hat, lag sicherlich auch zusätzlich an der Produktion, denn diese war im Originalsoundgewand schon ein Knaller. Remastered ist das Ganze dann richtig krass und das totale Inferno! Was für ein heftiges Brett, aber echt mal :)! Der Sound ist sowas von brutal, derbe und heavy, dass er euch gnadenlos ans rottige Kreuz nageln wird. Totale Death Metal-Power, die euch schön natürlich, kratzig und voller Wucht eure Boxen einäschert :). Ein absoluter Genuss, der mich vom ersten Ton an elektrisiert und wirklich perfekt zum, von den Songs verursachten Totalabriss passt :). Genial :).

Bezüglich des Covers hat sich Rai im Gegensatz zu Vic Records, wie schon bei seiner Tapeversion auch, für das Originalcover entschieden, was ich für eine gute Wahl halte. Das Originalbild, hier für eine bessere optische Qualität etwas überarbeitet, ist mit seinem diabolischen Motiv nämlich genau das richtige für diese gotteslästernde Musick. Dazu das plakative, wie auch provokative Logo und ihr wisst schon beim ersten Anblick, dass auf diesem Tonträger fetter und düsterer Death Metal sein muss :). Durch die Überarbeitung wirken der Ziegenbockschädel und das Unwetter um ihn herum noch plastischer und bedrohlicher und machen in Kombination mit dem geilen Rotton des Logos und des Titels echt was her. Auf der Hüllenrückseite gibt es dann noch das coole Bandphoto, welches bei den ersten 100 Exemplaren noch als Poster beilag. Dazu gibt es ein schönes Inlay mit allen Texten, den Credits und dem famosen "Youth Against Christ"-Motto. Layouttechnisch ist Dank Rai dabei natürlich auch wieder alles top :). Das Vinyl an sich gibt es einmal in rotem und einmal in goldenen Splattervinyl. Beides sieht echt mega aus und ist jeweils auf 150 Stück limitiert!

Falls ihr also "And God Created Satan To Blame For His Mistakes" noch nicht besitzt und die Möglichkeit habt, diesen saugeilen Rerelease noch zu ergaunern, solltet ihr es dringend tun! Denn sonst entgeht euch ein Stück holländischer Death Metal-Geschichte, voll extrem geiler, brutaler und mitreißender Musick, verpackt in einer geilen und dem Release würdigen Aufmachung, veröffentlicht von einem Death Metal-Freak für Death Metal-Freaks :).


9 Punkte :)!


Songs:

1. Throne Of Fire 04:56
2. Forced Imprudence 05:14
3. Psycho Damn 03:56
4. Cross The Bridge Of False Prophecies (Dismantling The God) 08:22

Spielzeit: 22:28

// Rudi

 ec

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