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Review zu Incinerator - Concept Of Cruelty - 341 Hits
disc Band: Incinerator
Album: Concept Of Cruelty
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 30.11.2018
Label: Raw Skull Recordz
Laufzeit: 38:05
Wertung: 9.5 / 10.0
 
"Make way for the Incinerator..."! Bei dem Bandnamen blieb mir gar nichts anderes übrig, als mit einem Slaughter-Zitat mein Review zu starten, hehehe :). Natürlich stieg in mir dann auch gleich die Hoffnung, dass die Holländer Incinerator einen entsprechenden Einfluss haben. Als ein Kumpel, der bereits das Debüt "Stench Of Distress" besitzt, mir das Trio wärmstens empfahl, und ich dann auch noch sah, dass die Promo aus dem Hause Raw Skull Recordz ("Dedicated to OSDM!") kommt, war ich sofort Feuer und Flamme und voll freudiger Neugier bezüglich des zweiten Longplayers "Concept Of Cruelty"! Bei Mitgliederpseudonymen wie Bonesaw (Gesang), Jackhammer (Gitarre/Drums) und The Necromancer (Bass) kann übrigens eh nichts schief gehen.

Schon vom ersten Ton an war ich sofort der Überzeugung, dass das, was mir die kommenden 38 Minuten entgegen schallen wird, genau mein Stoff ist! Warum? Incinerator starten tatsächlich mit einem knallermäßigen Slaughter-Riff, um kurz darauf in bester Tradition von Carnage und Dismember durch die Gegend zu ballern :). Total geil! Dass das Trio total auf HM2-Stoff wie die eben genannten Bands oder das Entombed-Debüt steht, ist wirklich nicht zu überhören, was mir alleine schon ein breites Grinsen ins Gesicht zimmert, aber das war noch nicht alles. Ihre Landsleute Asphyx und vor allem Pestilence mit ihren ersten beiden Scheiben stehen hoch im Kurs, genauso wie straighte Autopsy-Songs. Wunderbar :). Es geht aber noch weiter :). Neben dem fetten Slaughter-Einschlag gesellen sich noch von ganz alten Kreator und Slayer inspirierte Riffattacken dazu, bei denen ihr echt in Deckung gehen solltet. Über all dem thront aber eine Band: Possessed! Ihr Einfluss ist hier, neben Slaughter, absolut nicht zu überhören :)! Absoluter Wahnsinn, was die Band aus all diesen Einflüssen zaubert, nämlich killermäßigen Anfang 90er Death Metal mit fettem 80er Thrash/Death Metal-Einschlag :)! Das ist Musick, die mich austicken lässt :). Dieser Glutofen, angefeuert von 666% Herzblut, erweckt ein Metal zum Leben, an dem ihr euch gerne eure stinkigen Finger verbrennen wollt, da ihr nicht davon ablassen könnt, danach zu greifen, denn es ist zu verlockend :). Es macht auch wirklich einfach nur eine Menge Spaß, dem Trio dabei zuzuhören, wie es sich dem hingibt, was es liebt :). Diese Hingabe ist wahrlich ansteckend und wird auch das Feuer eurer Herzen entflammen :).

Garniert wird dieser Spaß durch leckeres Gekotze und Geschreie, das die Tugenden von Chris Reifert und Matti Kärki aufs Beste mit dem überdrehten Wahnsinn von van Drunen kombiniert :). Passt also perfekt zum Sound und der Sänger kniet sich wahrlich tief in vergammelnden Eingeweide und Madenströme, um alles aus seinen verätzten Stimmbändern rauszuholen und uns voll röhriger Brutlität niederzubrüllen :). Die Musick hat also den perfekten Gesangspartner am Start :). Yeah!

Dazu gibt es eine absolut geile und wirklich sehr passende Produktion, die wie eine aktuelle Mixtur aus "Strappado", "Dark Recollections", "Like An Everflowing Stream", "On The Wings Of Inferno" und "Seven Churches" klingt :)! Ich hoffe, dass euch ein weiteres Mal der Speichel in euren Mündern so heftig fließt, dass ein Sturzbach aus euren Mündern rauscht :). Was anderes bleibt euch bei diesem Sound auch gar nicht übrig, denn es klingt wirklich so famos wie eben beschrieben. Die wuchtige, kratzige, natürliche und brutale Produktion rundet Incinerators Tribut an die alte Schule grandios ab, knallt wie Sau, lässt eure Ohren ordentlich glühen und überträgt die Energie der Songs in einen mitreißenden Klangstrom :). So will ich das bei solcher Musick haben :)! Hier kann niemand ruhig sitzen bleiben :). Verantwortlich dafür ist übrigens der allseits bekannte Jonny Pettersson, der für diese Attacke das Studio Unbound besetzte.

Dann auf zur äußeren Erscheinung! Labelchef Rai und die Band, die für das Booklet ein sehr ansprechendes Layout kreierten, mischten auch beim Artwork mit, indem sie Raúl Fuentes von Mörtuss-Art die Konzeptidee lieferten, aus der er ein astreines Cover schuf. Das herrliche Stelldichein von allerlei schmerz- und todbringenden Aktivitäten sieht wirklich sehr cool aus, ist astrein gezeichnet worden und visualisiert den Albumtitel genauso, wie es sich für Old School Death Metal gehört :). Mir gefällt es auch sehr gut, dass hier mal nicht S/W gearbeitet wurde, denn der bräunliche, leicht beige Ton macht auch so einiges her. Das geile Motiv und der lecker-siffig präsentierte Albumtitel finden sich auch auf der CD und im Booklet wieder. Unsere rottigen Augen werden also nichts zu meckern haben :).

Wir haben es hier echt mit saugeilem, intensivem und mitreißendem Death Metal zu tun, der euch Old Skull Lunatics total munden und zu fetten Headbangsessions zwingen wird. Diese Herzblutscheibe ist genau der richtige Stoff, um eure "Twisted Minds" in Ekstase zu versetzen! Wer bei diesem famosen Gesamtpaket nicht zuschlägt, ist selber schuld. Also Leute, ihr wisst, was zu tun ist :)!

Now we take over and rule by Dutch Metal... 9,5 Punkte!

Songs:

1. Waiting To Rot 03:40
2. Morbid Lust 02:52
3. My Darkest Needs 02:17
4. Dead 03:21
5. Quarterdismembered 02:30
6. The Concept Of Cruelty 04:41
7. Pigs 02:40
8. Covered In Red 05:23
9. Tjustere Tinzen... Spjalte Read Fleis 03:38
10. A Grotesque Way To Die 03:46
11. Burn In Agony 03:17

Spielzeit: 38:05

// Rudi

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