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Review zu Create A Kill - Summoned To Rise - 168 Hits
disc Band: Create A Kill
Album: Summoned To Rise
Genre: Death/Thrash
Rls. Datum: 21.12.2018
Label: Raw Skull Recordz
Laufzeit: 41:12
Wertung: 9.5 / 10.0
 
Yeeeeah Rai von Raw Skull Recordz lädt uns mal wieder auf eine grandiose Zeitreise ein :). Wer seine bisherigen Releases kennt, weiß natürlich sofort, dass nur geiler Stoff zu erwarten ist! Dieses Mal ist es eine Band namens Create A Kill, welche er für den europäischen Markt veröffentlicht. In den USA übernimmt Redefining Darkness den Job. Ist euch - wie mir bis zum Erhalt der Promo - der Name auch unbekannt? Die Mitglieder aber sicherlich nicht ;-). Das Ganze ist nämlich ein Projekt von Alex Marquez, bekannt durch seine Mitarbeit bei Bands wie Solstice, Malevolent Creation, Resurrection und Gus Rios, dem Gruesome-Drummer und ehemaligem Mitglied bei Krachern wie Malevolent Creation, Divine Empire oder Resurrection. Mmmh... zwei Drummer starten eine Band? Dann gleich die Info, dass Alex bei Create A Kill den Gesang übernommen hat und Gus bei dieser Kombo für die Gitarre, den Bass und das Schlagzeug zuständig ist. Lediglich bei einem Song musste Alex dann doch zu den Sticks greifen, hehehe. Etwas Unterstützung haben die beiden sich aber noch geholt. Es gibt ein paar Soli von Daniel Gonzales (Gruesome/Possessed) und Drumbeiträge von Dirk Verbueren (Megadeth/Soilwork) und Tobias Gustafsson (Cut Up/Vomitory). Nicht schlecht :).

Ich denke mal, bei Alex und Gus wissen wir alle, was uns musikalisch bevorsteht. Genau, Create A Kill servieren uns Anfang 90er US-Death/Thrash in Reinstform :)! Bei den Besetzung eigentlich kein Wunder, aber das, was uns die Jungs hier auf ihrem Debüt "Summoned To Rise" servieren, klingt so etwas von authentisch, dass ein Blick nach dem Veröffentlichungsjahr automatisch erfolgen muss! Dieser Knaller gibt einem das Gefühl, als wäre eine vergrabene Kapsel aus diesem Zeitraum geöffnet worden und diese Scheibe wäre ihr Inhalt gewesen. Meine Fresse, ist die Musick geil :). Wie nicht anders zu erwarten, beziehen Create A Kill ihre Inspirationen von Demolition Hammer, Solstice (US), Exhorder, Devastation (Texas), Epidemic, Dark Angel ("Darkness Descends"), Gammacide, Sadus, Vio-Lence ("Eternal Nightmare"), alte Kreator, alte Exodus, Malevolent Creation und Pestilence (die ersten beiden Scheiben) :). Der Bandname ist also Programm, denn der daraus resultierende Mix klingt mega angepisst und herrlich aggressiv! Ein Traum :). Ich stehe ja total auf diesen Sound und diese Scheibe bringt mich echt zum Ausrasten :). Also genau das Richtige, wenn ihr eure Bude zertrümmern wollt, um anschließend voller Ekstase eure Köpfe gegen die Wand zu zimmern :). Was anderes bleibt euch bei diesen energiegeladenen Knallersongs mit ihrem mitreißenden Songwriting auch gar nicht übrig, es sei denn, ihr seid taub oder kein Fan dieses Stils. Die geilen Songs, welche auch durch groovige Parts oder Blastbeats aufgelockert werden, gehen von der ersten bis zur letzen Sekunde einfach nur nach vorne los, was die Thrasher unter euch sicherlich arg freuen wird :). Verschnaufpausen gibt es auf "Summoned To Rise" selten, ihr solltet also in guter Kondition sein, um die Scheibe bangend und Air Guitar spielend durchzuziehen! Das sollte euch aber auch locker gelingen, denn das sehr hohe Energielevel wird euch permanent aufladen und euer Adrenalin in euren Adern zum Kochen bringen :)! Glaubt mir, ihr werdet definitiv eure Freude haben :). Der letzte Song ist übrigens ein Bonustrack, welcher dem leider im letzten Jahr verstorbenen Brett Hoffmann gewidmet ist. Hier gibt die Band dann auch noch mal alles, um dieser Szenegröße gerecht zu werden.

Ihr fragt euch sicherlich, wie sich denn Alex Marquez am Mikro so macht. Ich kann euch sagen, dass er nicht nur an den Drums ein echtes Tier ist. Meine Fresse, hat der Mann schlechte Laune! Aber das ist unser Glück, denn so gibt es geiles Aggrogekeife, welches sich wie ein endloser Ölstrom in den bereits vorhandenen Flächenbrand ergießt und einen herrlichen Feuersturm entfacht :). Irgendwo zwischen Steve Reynolds, Rob Barret, Kyle Thomas, Darren Travis und dem alten Mille Petrozza aus den 80ern fühlt sich Alex pudelwohl, foltert seine Stimmenbänder mit großer Freude und serviert uns den perfekten Gesang für diese Scheibe. Gegrunzte Unterstützung erhält er dann übrigens noch von Exhumed-Matt Harvey... yeah!

Wie steht es um den Sound? Ist er passend oder gibt es fiesen Plastikmist?!? Eine wichtige Frage, denn mit der Produktion steht oder fällt diese geile Hommage. Ich kann Entwarnung geben, denn die Jungs waren natürlich nicht verrückt und ließen "Summoned To Rise" eine Produktion zukommen, die die Scheibe verdient. Soll heißen, dass hier natürlich absolut geiler und kratzbürstiger Sound in bester Demolition Hammer-/Solstice-Manier aus den Boxen ballert! Die Scheibe knallt also ohne Ende :). Aufgenommen und gemixt wurde von Gus persönlich, weshalb das Ergebnis niemanden überraschen dürfte. Lediglich das Mastern überließ er einem Herren namens Robbert Kok.

In die gleiche Kerbe schlägt dann natürlich auch das Artwork von Cesar Eidrian (Soul Asphyx Arts). Ihm ist es wirklich astrein gelungen, das Feeling alter Cover einzufangen, so dass ihr beim Anblick des Bildes sofort das Gefühl haben werdet, eine geile Krachundergroundperle der frühen 90er entdeckt zu haben :). Das Logo tut sein übriges. So muss das sein, und wie ihr bereits gelesen habt, werden eure dadurch geweckten Erwartungen auf das Beste bedient :). Das höllische und düstere Inferno der Verdammnis passt wahrlich hervorragend zur wutenbrannten Musick... geil :). Für das schicke Layout hat dann Rai mal wieder selber Hand angelegt.

Wir haben es hier also mit einem sehr sehr geilen Rundumpaket für alle Old Skull Death/Thrash-Lunatics unter euch zu tun, von denen es sicherlich viele geben dürfte, und das ich euch wärmstens ans Herz legen möchte :). Wenn ihr also den totalen Abriss wollt, besorgt euch "Summoned To Rise" und holt euch damit einen geilen Tornado in eure Bude :).


9,5 Punkte :)


Songs:

1. Summoned To Rise 02:58
2. Cold Blooded 03:14
3. Crave The Blade 03:39
4. Decimate 04:57
5. Premeditated 03:18
6. Gauntlet Of Pain03:42
7. Praise The Beast 03:12
8. Reap The Whirlwind 04:27
9. The Sow Is Mine 04:13
10. Show Of Force 03:29
11. Flesh, Blood And Stone 04:03

Spielzeit: 41:12

// Rudi

 ec

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