: Community

: Verein

: Action

: Schlachtbank

: Bandsuche

: Sonstiges

Review zu Blood - Inferno - 149 Hits
disc Band: Blood
Album: Inferno
Genre: Death Grind
Rls. Datum: 12.10.2018
Label: F.D.A. Records
Laufzeit: 28:12
Wertung: 9.5 / 10.0
 
Eisen, Taki und Ventilator... na, wem von euch wird schon ganz warm im Schritt? Falls euch diese Namen nichts sagen, hierbei handelt es sich um das Kerntrio der grandiosen Kultkrachtruppe Blood aus Speyer. Seit 1986 ist diese Band aktiv und da möchte ich mal behaupten, dass nicht nur national in der Ballerszene ohne Blood einiges anders aussehen würde. Letztes Jahr kam dann endlich der Nachfolger zum 2003er-Release "Dysangelium" namens "Inferno" auf die Welt und wird nun dank Rico und F.D.A. Records auch als CD auf die Menschheit losgelassen. Unterstützung am Gesang fand der Kern der Band dieses Mal wieder bei einem alten Bekannten, früher als Martin "Chicken" Jäger und nun als Martin Witchskinner bei der Band aktiv. Seine Stimme lieh er den Klassickern "Impulse To Destroy", "O Agios Pethane" und diversen Splits :). Das klingt schon mal verlockend :). Ein zweiter Gitarrist ist auch wieder am Start und zwar ein Herr namens Chuck. Jener sang mal das 88er-Demo "No Regret" ein und quält jetzt die sechs Saiten für die Band. Ich bin gespannt.
Beim Thema Blood fällt mir gerade wieder ein, dass sie vor 23 Jahren in meiner Heimatstadt Goslar in unserem Jugendzentrum, 15-20 Fußminuten von der Wohnung meiner Eltern entfernt, ein Konzert gaben! Das Konzert fand am Samstag, den 04.03.1995 statt, zusammen mit Haggard und den Ilsenburgern Cor. Danke für die Info, Jens (Twilight Magazin) :). Ich war fast 16... warum zur Hölle war ich nicht dort?!? Unfassbar! Aber weiter mit Blood und ihrer Musick :).
Der erste Song, der als Intro zu sehen ist, fetzt mit seinem gewissen "Genital Grinder"-Flair schon sehr und nach seinem Ende gibt es einfach nur noch aufs Maul und auf die Glocke :). Was für ein göttliches Inferno die Jungs hier lostreten, ist echt unfassbar :). Die Sprengkraft dieser Scheibe ist wirklich enorm und lässt viele jüngere Truppen alt aussehen. Das Songwriting ist so unverkennbar Blood, dass die Fans dieser Trümmertruppe sich jetzt schon vor Freude in die Hose machen dürfen, nur um danach völlig durchzudrehen und sich von der Energie, der Dynamik und der Kraft der Songs dazu anstiften zu lassen, die Wohnungseinrichtung zu zerdeppern, hehehe :). Mit "Inferno" beweisen diese menschlichen Presslufthämmer abermals in Reinkultur, dass sie nicht umsonst legendärer Kult sind! Es macht echt eine so grandiose Laune, sich dieses Geballer anzuhören, dass das Grinsen in meiner Fresse immer breiter wird :). Herrlich, diese famose Musick :)! Ob straighter Old School Death, feinstes Gegrinde oder mitreißender Midtempogroove, zu jeder Zeit geben die Jungs einfach nur alles, was wir akustisch auch obersahnig hören können. Blood haben Bock darauf, affengeilen Old Skull Death/Grind zu zelebrieren, und das Herzblutresultat wird euch zersäbeln :). So muss das sein :). Ich bin gar entzückt! Zu den zwölf neuen Songs gesellen sich dann noch Neuaufnahmen von "Retrogression", "Christbait", "Dread" und "Mass Distortion", die euch, genau wie der neue Stoff, ins Brutalowunderland schicken werden :). Liebhaber und Liebhaberinnen des intensiven Premiumkrachs werden hier also absolut auf das Beste bedient :).
Dann huschen wir mal gleich weiter zum Gesang des Todes :). Wie schon erwähnt, würgte Martin Witchskinner bereits zu früheren Zeiten seine Gedärme bei Blood aus, weshalb ich sehr neugierig war, wie denn seine garstigen Stimmbänder nach so vielen Jahren so klingen mögen. Was soll ich sagen? Der Mann hat es immer noch absolut drauf und bringt mit seinem ultraderben Gekotze und seinem fanatischen und ekstatischen Geschrei und Gekeife mein kleines Herz arg zum Hüpfen und meine Wangen vor Freude zum Glühen :). Der perfekte Gesang für diesen krachigen Angriff :).
Aufgenommen wurde diese grandiose Knallerscheibe im Kohlestudio, wo diese Krachoffenbarung den perfekten Sound bekommen hat :). Mächtig gewaltig, Egon! Die Songs an sich sind ja schon Energie und Kraft pur, aber durch den Sound hat die Scheibe noch ein paar ordentliche und extrastarke Muskeln abbekommen :). Killer! Die Produktion ist so richtig herrlich fett, derbe, natürlich, roh und räumlich, so dass die mitreißende Dynamik der Songs perfekt wiedergegeben wird und mein Hörzentrum noch mehr grinsen muss :). Was ich persönlich an der Sache auch total top finde, ist dass der Sound ein gewisses Flair der Produktion der ersten beiden Carcass-Scheiben mitschwingen lässt, wie ich finde :). Das Kohlestudio hat "Inferno" wirklich das Sahnehäubchen aufgesetzt :).
Dem Sahnehäubchen fehlt dann aber noch das Topping und das wurde mit dem Erscheinungsbild der Scheibe einer leckeren Kirsche gleich serviert :). Für das kultige Artwork ließ sich kein Geringerer als Altmeister Chris Moyen in Ketten legen! Als Ergebnis legt er uns ein grandioses Artwork voller Perversion, Gewalt, satanischer Lust und Blasphemie in seinem typischen und genialen S/W-Zeichenstil vor :). Erste Sahne :). Genauso wie das von der Band entworfene Layout und die wirklich coolen Photos, die mitsamt des Artworks - Rico sei Dank - in einem feinen aufklappbaren Digipack serviert werden. Klasse :).
Mit dem aktuellen Lebenszeichen beweisen die Jungs wahrlich auf umwerfende Art und Weise, dass sie es immer noch total drauf haben :). Bitte lasst uns nur bei der nächsten Scheibe nicht wieder so lange warten! Bis dahin vergnügen wir uns ekstatisch an "Inferno", das nicht nur aufgrund der Spielzeit von knapp 28 Minuten nach der Repeattaste schreit :).


Der Dom zu Speyer liegt in Schutt und Asche, denn Blood sind mit "Inferno" mit aller Macht zurück und ballern uns supergeilen Old School Death/Grind de luxe um unsere Ohren, der euch zur Raserei bringen wird :)! Hellcome back :).


9,5 Punkte!!!


Songs:

1. Conjuration 01:32
2. The Summoning 02:12
3. Inquisitor Witchskinner 01:32
4. Hex Inferis 00:22
5. Retrogression 01:11
6. In Hell We Burn 01:45
7. The Devils Coronation 02:15
8. Christbait 01:14
9. Decimation 02:03
10. Breed Of The Jackal 02:13
11. Impulse To Destroy 02:31
12. Dread 01:32
13. Inferno 02:16
14. Nocturnal Ceremonies 00:36
15. Mass Distortion 03:39
16. Infidel 01:19

Spielzeit: 28:12

// Rudi

 ec

: Rezeption Collapse

© hotel666 2006-2018 - All rights reserved
designed by EyeSeeRed.com
top