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Originaltitel: À l'intérieur
Herstellungsjahr: 2007
Regisseur: Alexandre Bustillo, Julien Maury
Schauspieler: Hyam Zeytoun Tahar Rahim Claude Lulé Dominique Frot Jean-Baptiste Tabourin Nathalie Roussel Alysson Paradis Béatrice Dalle
FSK: 18
Alternative Fassungen: In Deutschland stark gekürzt auf ca 73 Minuten!
Laufzeit: 79
Wertung: 7.0 / 10
Links: IMDb OFDb
Blut, Blut, Blut! Handlung?
Nun hab ich es gesehen, das neue französische Meisterwerk in Sachen Splatterkunst. Nach dem Hit 'High Tension' erwartete man wieder feinste Kost der perversen Sorte aus den französischen Landen. Geschätzte 85% des Films sind auf die Gewaltdarstellungen fixiert, was man schon daran merkt, dass er ohne großes Vorgeplänkel mit dem Hauptthema beginnt, bei einer Spielzeit von knapp 77 Minuten auch kein Wunder. Eine schwangere Frau sitzt zu hause und wird von einer unbekannten Frau an der Tür bedroht, was sich bald als extrem gefährliche Situation her raus stellt und in einem Blutbad endet.

Sinn und Zweck des Films waren für mich nicht recht ersichtlich, denn das worum es eigentlich ging konnte man schon erraten als die mysteriöse Unbekannte das erste mal an der Tür klopfte, wodurch ein 'Aha - Effekt' natürlich frühzeitig abgetötet wurde. Daher beschränkte sich der Film eigens auf die explizite visuelle Gewaltdarstellung, was ihm meiner Meinung nach auch sehr gelungen ist. Schon wie 'High Tension' ist auch dieser Film in der deutschen Version geschnitten. Dies steht zwar nicht auf der Hülle, aber mit genauerem Blick sehr unschwer zu erkennen.

Ich bin zwar bekannter Maßen ein großer Fan brutaler Horrorfilme, aber dieser hier hatte etwas was mir doch ein wenig unangenehm aufstieß. Meiner Meinung etwas zu sehr auf die Gewalt reduziert wirkte das Machwerk bei all der realistischen Darstellung eher pervers als unterhaltend. Geschockt wurde man nicht durch äußerst spannende Szenen (alà The Descent) sondern einzig und allein durch rohe Brutalität. Zwar wurde ein wirklich guter und passender Soundtrack gewählt, sowie auch einige toll eingefangene Bilder, wodurch es jedoch nicht gelang über die, durch die fehlende Handlung, aufkommende Banalität hin weg zu blenden.

Für Splatterfans definitiv ein Leckerbissen, jedoch hoffe ich und ich glaube sowas sage ich zum ersten mal, dass jener auch nur Leute erreicht die es auch verkraften können.

// Menschenfeind

 ec
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