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Interview mit Slaughterday
Band: Slaughterday
Homepage: http://www.facebook.com/slaughterdayofficial
Datum: 16.10.2018
 
band_logo

https://www.hotel666.de/img/bands/1643/1643.jpg


Welcome to the slaughterhouse! Nachdem mich das ostfriesische Todesduo Slaughterday abermals arg zu begeistern wusste, dieses Mal mit seiner EP "Abbatoir", war es natürlich meine todesbleierne Pflicht, den Jungs mal auf den eitrigen Zahn zu fühlen und ihre Leiber mit ein paar Fragen zu durchbohren. Rede und Antwort stand mir hierfür Bernd Reiners, seines Zeichens Sänger und Drummer der Band. Now follow his chants of blasphemous insanity...


H666: Moin moin, Glück auf und herzlich willkommen Bernd, in der Kadaververwertungsanstalt von Hotel666. Es ist ja schon einige Jahre her, dass wir schon mal das Vergnügen hatten. Ich hoffe du hast Bock auf das Interview und eine geile Scheibe dazu laufen! Bei mir rotiert gerade die Promo zur bald erscheinenden Weak Aside-Scheibe. Knallerteil :).

Bernd: Moin Dirk! Für dich als Kenner und die-hard Supporter der ostfriesischen Death Metal Szene mache ich das Interview natürlich sehr gerne. Das Weak Aside-Album habe ich natürlich auch schon gehört und ich muss sagen, die Jungs haben da wirklich ein hammerhartes Brett vorgelegt. Ich habe gerade „Metal Anarchy“ von Warfare eingelegt und bin bereit!


H666: Zu Beginn muss ich auch gleich mal leichenschleimen und euch wegen "Abbatoir" Verwesungsbrei um eure Schnuten schmieren, da diese Scheibe so hammergeil geworden ist und mich vom ersten Ton austicken lässt. "Abbatoir" ist ja schon seit einigen Monaten zu haben. Wie ist denn die bisherige Resonanz? Ich kann mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, dass Death Metal-Freaks hier was zu meckern haben. Hattet ihr denn persönliche Erwartungen an diesen Release und wurden diese erfüllt?

Bernd: Vielen Dank für die netten Worte! Es freut mich sehr, dass dir die neue EP so gut gefällt. Die Resonanz war bisher sehr positiv und die Kritiken waren, sowohl in den bekannten Metalgazetten als auch in den kleineren Webzines, insgesamt sehr gut. Natürlich haben wir immer sehr hohe Ansprüche an unsere Releases und ich kann auf jeden Fall behaupten, dass vom Sound bis zum Layout alles so klingt, wie wir uns das vorgestellt hatten. Natürlich kann man nie so richtig vorhersagen, wie das dann bei den Leuten ankommt. Das positive Feedback, besonders von den Leuten, die die Band schon von Beginn an verfolgen, bestätigt uns jedoch darin, vieles richtig gemacht zu haben.


H666: Euer bisheriger Stoff war ja schon immer phänomenal, aber dieses Mal ist alles noch mehr Uuuuaaarrrgh! geworden. Was ist euer Geheimnis für euren intensiven und herrlichen Todessound? So wie es aussieht, reicht euch immer noch eure vertraute Zweisamkeit im Proberaum aus, um geile Songs zu schreiben. Oder wollt ihr in Zukunft doch das dynamische Duo erweitern?

Bernd: Du hast Recht. Die Songs auf der EP sind sehr gemein, dreckig und finster ausgefallen, was sicher auch an der etwas doomigeren Ausrichtung des Materials liegt. Alles was wir machen unterliegt jedoch nie einem festen Plan, sondern ist immer abhängig von der Musik, die wir zum Zeitpunkt des Songwritings intensiv hören und die sich mit dem typischen Slaughterday-Sound vermischt. Diesmal waren es vermutlich Candlemass, Celtic Frost und Black Sabbath, welche sich hierbei etwas in den Vordergrund gedrängt haben. Wir sind einfach fanatische Metalfans und lassen uns gerne von klassischen Bands beeinflussen. Ich kann aber schon soviel verraten, dass die 3 neuen Songs, welche wir bisher geschrieben haben, wieder in eine etwas andere Richtung gehen als auf der EP.
Wir wollen auch in Zukunft unsere Arbeitsweise nicht verändern und auf jeden Fall das Songwriting sowie die Aufnahmen zu zweit durchziehen. Auch in Punkto Kreativität benötigen wir keinen Input von außen. Wir sind jetzt schon seit vielen Jahren ein eingespieltes Team und lieben einfach die Unkompliziertheit und Effektivität, die sich dadurch ergibt. Ich habe schon mit einigen Bands gesprochen, die uns diesbezüglich beneiden.


H666: "Abbatoir" wartet mit einem grandiosen, düsteren, natürlichen und heftigen Sound auf. Dafür hat es euch, wie für alle Releases, wieder in das Soundlodge von Jörg Uken verschlagen. Was treibt euch immer wieder dorthin? Tradition? Eine gewisse Bequemlichkeit, da es in der Region liegt? Was ist das Besondere, dort aufzunehmen? Mir ergibt sich der Eindruck, dass Jörg ein gutes Händchen dafür zu haben scheint, jeder Band einen individuellen Soundstempel zu verpassen. Wie seht ihr das?

Bernd: Eigentlich hast du die Frage schon selbst beantwortet. Das Studio liegt ca. 17 km von unserem Heimatort entfernt und verfügt über beste und modernste Studiotechnik. Darüber hinaus ist Jörg ein hervorragender Produzent, selbst Musiker und, was noch viel wichtiger ist, ein sehr guter Freund von uns. Nicht umsonst unterstützt er uns in Zukunft live an den Drums. Wir schauen auch gerne mal bei ihm im Studio vorbei, um dort andere Bands zu besuchen oder mit Anvil auf seiner Terrasse zu grillen ;-).
Es schafft es einfach, den Bands eine professionelle Produktion zu verpassen ohne ihren persönlichen Bandsound zu verwaschen. Du liegst also mit deiner Vermutung absolut richtig.


H666: Artworktechnisch seid ihr auch wieder in die Vollen gegangen und habt, wie bei eurem Demo, Thomas Westphal (Necromaniac Artworks) rekrutiert. Das Motiv ist echt ein morbider Knaller und passt top zur mächtigen Musick. Hattet ihr die Idee dafür, Thomas, oder habt ihr euch zusammen hingesetzt und eure Dead Brain Cells qualmen lassen? Und wer hatte die Idee für diesen geilen fies-ekligen Farbton, der mich sofort an schleimige und stinkige Sachen denken lässt? Passt perfekt zu Death Metal, oder? Gab es eigentlich einen Grund für euer Bandlogo-Update?

Bernd: Für unsere EPs benutzen wir gerne mal etwas plakativere Artworks und wir wollten das Covermotiv unbedingt in dieser umgedrehten Dreiecksform. Thomas hat das Ganze mit seinen kranken Ideen dann erweitert und wir waren von seinem ersten Entwurf sehr begeistert. Allerdings hatten wir zunächst völlig andere Farben für das Cover vorgesehen, nämlich Gold und Schwarz. Das Problem war jedoch, dass wir keine dritte Farbe finden konnten, welche dazu passte. Jens erzählte mir dann am Telefon, dass er sich das Layout in Braun und Rot ganz gut vorstellen könnte. Ich hielt ihn für völlig farbenblind und konnte mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Er spielte dann zuhause am Rechner ein wenig mit den Farben des Covers herum und schickte mir diesen Albtraum in Braun, Mokka und Rot zu. Daraufhin dachte ich: Das ist ja genial!
Du bist übrigens der Erste, der uns auf die Logoveränderung anspricht. Wir wollten auf jeden Fall den ursprünglichen Charakter des Originallogos beibehalten, es sollte von der Gestaltung aber kompakter sein, damit es auf Konzertplakaten und Shirts besser zur Geltung kommt. Ein weiterer Grund war die Abkehr von den Lovecraft-Themen in den Lyrics, weshalb wir uns vom Necronomicon-Siegel und den Tentakeln getrennt haben.


H666: Ihr seid seit eurem Demo bei F.D.A.-Records dabei und scheint euch dort sehr wohl zu fühlen.
Wie läuft die Zusammenarbeit? Von außen betrachtet ist das Label für mich größer und bekannter geworden. Hat sich deswegen irgendwas geändert? Habt ihr freie Hand bei dem, was ihr macht? Ich frage, da eure Tapes ja bei Defying Danger Records rauskommen und eure Split mit mighty Phantom Corporation bei Bastardized Recordings.

Bernd: F.D.A.-Records haben uns von Beginn an sehr unterstützt und wir haben Rico viel zu verdanken, da er uns praktisch aus dem Nichts einen Vertrag anbot und uns sein Vertrauen schenkte. Ich denke, dass wir das auch jeweils mit qualitativ hochwertigen Releases zurückgeben konnten. Ob das Label jetzt größer und bekannter geworden ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Sehr positiv ist auf jeden Fall, dass wir in vielen Belangen freie Hand haben. Es ist halt manchmal so, dass sich Labels auf bestimmt Dinge spezialisieren, wie eben Defying Danger mit den Tapes oder Bastardized Recordings, die viel 7“-Vinyl rausbringen. Dieser Kontakt lief allerdings über die Jungs von Phantom Corporation. Die ganzen kleinen Labels kennen sich aber auch untereinander und ich denke, da will keiner dem anderen irgendwelche Steine in den Weg legen.


H666: Im Gegensatz zum letzten Interview hatte ich mittlerweile die Chance, euch mal live zu sehen, und ich fand es echt supergeil. Die Intensität eurer Scheiben wurde perfekt rübergebracht und es war euch anzusehen, dass ihr Bock darauf habt, den Leuten Todesblei um die Ohren zu ballern. Was macht für euch einen geilen Gig aus?

Bernd: Auf jeden Fall ein kleiner aber feiner Laden, vollgepackt mit begeisterungsfähigen Death Metal-Maniacs, welche bis vorne an den Bühnenrand stehen und kollektiv eine gute Zeit haben. An uns soll es jedenfalls nicht liegen, denn wir spielen sehr gerne live und genießen diese Abende mit den anderen Bands und Leuten vor Ort.


H666: Da wir gerade bei Liveauftritten waren: Ihr habt euch von eurer bisherigen Livecrew getrennt und eine neue Truppe angeheuert. Wie kam es dazu? Zeitmangel der entsprechenden Musiker? Unterschiedliche musikalische Interessen? Oder wolltet ihr einfach nur frisches Blut für euer rottiges Ungetüm erhaschen?

Bernd: Ein bisschen von allem. Wir haben uns aber in beiderseitigem Einvernehmen getrennt und es gab keinen Stress. Wir sind den Jungs sehr dankbar, da sie einen extrem guten Job gemacht haben, immer sehr zuverlässig waren und wir gemeinsam viele sehr coole Konzerte durchgezogen haben. Ingo, Christian und André haben alle ihre eigenen musikalischen Projekte, denen sie sich jetzt voll und ganz widmen können. Natürlich ist das immer auch eine Zeitfrage, gerade wenn man in mehreren Bands aktiv ist. Es ist aber auch für uns sehr spannend, mit der neuen Livebesetzung zusammenzuarbeiten. Es herrscht auf jeden Fall Aufbruchstimmung, ähnlich wie vor 8 Jahren als wir unseren ersten Gig in Berlin spielten. Es fühlt sich erfrischend neu an. Jörg, Toby und Bünne sind super Typen und es macht sehr viel Spaß, mit ihnen das neue Liveset einzuproben.


H666: Coversongs sind bei euch ja Tradition. Was reizt euch daran so sehr? Habt ihr einfach nur Bock darauf, eure Faves zu spielen, die euch am Herzen liegen, oder wollt ihr evtl. jüngeren Fans ein paar alte Klassiker näherbringen, die sie vielleicht noch nicht kennen? Obituary sind bei mir z.B. "schuld", dass ich Celtic Frost höre :). Oder wollt ihr uns eure Wurzeln und Inspirationen näherbringen? Autopsy sind ja unüberhörbar ein starker Einfluss für euch und Trouble wiederum für Autopsy. Ich finde es übrigens ausgezeichnet, dass ihr mit Amorphis dem alten, finnischen Death Metal Tribut zollt. Amorphis sind natürlich eine bekannte Nummer, aber vielleicht wird bei manchen Hörern der Fokus wirklich nach Finnland gelenkt und es werden bisher unbekannte Bands entdeckt. Das Land hat ja mit vielen hammergeilen Bands früher und heute einiges zu bieten.

Bernd: Auch hier liegst du mal wieder goldrichtig ;-). Natürlich geht es darum, den alten Helden Tribut zu zollen und längst vergessene Perlen auszugraben. Oberste Priorität hat jedoch für uns immer, dass der Song im Slaughterday-Gewand funktioniert. Ich beschäftige mich auch gerne mit musikalischen Einflüssen meiner Lieblingsbands und es erfüllt mich immer mit einer gewissen Genugtuung, wenn ich höre, dass auch eine Band wie Autopsy das ein oder andere Riff „geklaut“ hat.


H666: "Abattoir" kommt auch wieder als Tape und auf Vinyl heraus. Ist das etwas Besonderes für euch? Beide Tonträgerarten sind mittlerweile Kult und sehr angesagt. Da ich mit beidem aufgewachsen bin und beide Medien seit jeher kontinuierlich nutze, ist es eigentlich was Alltägliches für mich. Natürlich freue mich z.B. auf die bald kommende Nihilist-Tapebox wie Sau, da neben der Musick auch die Aufmachung grandios sein wird. Wie seht ihr das?

Bernd: Dass unsere Alben auf Vinyl erscheinen, ist uns schon sehr wichtig, da es etwas Besonderes ist. Allein das Artwork macht im LP-Format doch einiges her und es fühlt sich alles wertiger und edler an im Gegensatz zur CD. Natürlich finde ich es cool, dass unsere Sachen auch auf Tape erscheinen, aber ehrlich gesagt nutze ich dieses Medium kaum noch. Ich habe aber schon zur Kenntnis genommen, dass gerade Tapes wieder schwer im Kommen sind, was wahrscheinlich reine 80er-Romantik und Nostalgie ist. Finde ich völlig okay! Ich habe mir aber dennoch kürzlich nochmal ein Tapedeck über Ebay gekauft. So ganz loslassen kann ich anscheinend doch noch nicht, ha ha.


H666: Bei Tapes kommen mir gleich Instagram und eure Tapesessions in den Sinn. Anscheinend haben wir uns fast gleichzeitig angemeldet. Ich war ja erst etwas skeptisch aber mittlerweile bin ich recht angetan. Was bedeutet dieses Medium für euch? Ermöglicht es euch engeren Fankontakt oder ist es einfacher, zwischendurch mal schnell Neuigkeiten, z.B. in Form von Proberaumvideos, zu verbreiten? Oder wollt ihr uns euch durch private Momente näherbringen, z.B. durch Photos von Treffen mit Freunden?

Bernd: Ehrlich gesagt habe ich die ganze Sache mit Instagram zu anfangs gar nicht verstanden. Mittlerweile muss ich aber sagen, dass es ein praktisches Medium ist, um den Leuten einen besseren Einblick in die Band zu geben und einfach näher am Geschehen dran zu sein. Sicherlich ist es spannender, die Band mal im Proberaum zu zeigen, oder private Momente mit den Leuten zu teilen. Im Rahmen der Band finde ich das völlig okay, ich hätte allerdings keine Lust mein Familienleben auf Instagram zu verbreiten und ich finde es teilweise beängstigend mit welcher Frequenz einige Leute Bilder und Videos aus ihrem Privatleben posten. Ich finde es befremdlich, wenn ich über einige Menschen nach 3 Monaten Instagram mehr weiß als über Leute, welche ich schon seit mehreren Jahren kenne. Aus diesem Grund habe ich auch nach wie vor keinen privaten Account bei Facebook und Instagram.


H666: Ihr scheint ja passionierte Kuttenträger zu sein. Kutten sind für viele ein wichtiger Bestandteil der Szene. Wie wichtig ist euch der Metal-Lifesyle? Seid ihr da verbissen oder geht ihr die Sache eher locker an? Lassen sich Band, Konzertbesuche, mit Kumpels Mucke hören usw. gut mit eurem Alltag verbinden? Oder ist die Band für euch sogar ein Refugium vor dem Alltag?

Bernd: Nein, wir sind da überhaupt nicht verbissen. Ich finde es auch völlig bescheuert den „Metal-Missionar“ zu spielen. Wir tragen Kutte, weil wir das geil finden und einfach Bock darauf haben. 90% der Leute, die sagen, dass sie 24 Stunden am Tag den Metal-Lifestyle zelebrieren, kaufe ich das ohnehin nicht ab. Jens und ich sind beide Lehrer, da steht man nicht unbedingt in der Kutte vor der Klasse. Meine Arbeitskollegen und auch meine Schüler wissen aber größtenteils, dass ich in einer Death Metal Band spiele und finden das völlig okay. Ein Doppelleben muss ich deswegen aber nicht führen. Die Band ist für mich ein Hobby und eine angenehme Abwechslung zum meist stressigen Alltag. Ansonsten sind viele meiner besten Freunde selbst Metalfreaks oder spielen in irgendwelchen Bands.


H666: Da Old School in unserem Interview schon ein Thema war, gibt es noch etwas Metal-Schnack. Zum Abschluss möchte ich euch noch ganz kurz nach eurer Meinung zu einer kleinen Auswahl alter Scheiben fragen, die mich regelmäßig in arge Verzückung bringen :). Jaja... habe ich beim Necromaniac Zine abgeguckt, hehehehe :). Voivod und Celtic Frost habe ich jetzt mal bewusst raus gelassen, da müsste ich ja alles nehmen und die Liste würde zu lang werden... hahahaha :).
Los gehts:

Agent Steel - Skeptics Apocalypse

Bernd: Masters of Metal, Agents of Steeeeeeeeeeeell!!! Wer da nicht mitbangt und die Faust reckt, hat einen Stock im Arsch!

Sacrifice - Forward To Termination
Bernd: Ich bin ein großer Fan von kanadischem Thrash: Sacrifice, Infernal Mäjesty, Razor, Voivod, DBC… alles geil!

Omen - Battle Cry
Bernd: Coole Scheibe, aber mein Fave ist „Warning Of Danger“!

Fates Warning - Awaken The Guardian
Bernd: Habe ich erst sehr spät entdeckt. Sehr beeindruckendes Album und Wahnsinns- Gesangsleistung.

Accept - Breaker
Bernd: Für mich das „echte“ Debütalbum von Accept.

Queensrÿche - The Warning
Bernd: Ebenfalls spät entdeckt. Grandioses Debütalbum. Habe mir auch die anderen Alben bis "Operation Mindcrime" besorgt.

Hallows Eve - Tales Of Terror
Bernd: Enthält den Überhit „Plunging to Megadeath“, welchen wir auf „Laws Of the Occult“ gecovert haben. Leider kann der Rest des Albums da nicht mithalten.

Deathrow - Riders Of Doom
Bernd: Völlig unterbewerteter Ruhrpott-Thrash. Das „Deception Ignored“-Album zählt zu meinen absoluten Faves.

Metal Church - The Dark
Bernd: Für mich der Inbegriff von US Metal.

Running Wild - Gates To Purgatory
Bernd: Bestes Album von Running Wild. Da waren sie noch richtig böse…

Heathen - Breaking The Silence
Bernd: Grandioser Bay Area Thrash mit großartigem Sänger! Den Nachfolger „Victims Of Deception” finde ich allerdings noch besser.

Lääz Rockit - Know Your Enemy
Bernd: Sind irgendwie immer an mir vorbeigegangen.

Forbidden - Forbidden Evil
Bernd: Und wieder ein großartiges Debüt voller Hits. Ich glaube einen Großteil der Songs hat Robb Flynn sogar geschrieben.

Witchfinder General - Death Penalty
Bernd: Killer Album! Ähnlich unterbewertet wie Pentagram.

Living Death - Back To The Weapons
Bernd: Deutscher Speed Metal geht für mich immer. Der Toto klingt aber, als würde man einer Katze auf den Schwanz treten.


H666: Dann sind wir auch schon mit der Führung durch unseren speziellen Hotelbereich durch und zu deiner Entlassung läuft "Under The Sign Of The Black Mark". Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Dann vielen Dank von meiner Seite aus und trinkt ein Bier auf dem Gallimarkt für mich mit. Wir sehen uns am 10.11. in Braunschweig zur Demored-Releaseparty zusammen mit Wilt. Noch ein paar Worte des Abschieds an unsere Deathbanger?

Bernd: Vielen Dank für dieses sehr coole Interview Dirk. Man merkt einfach, dass du dich seit vielen Jahren mit der Band befasst. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht die Fragen zu beantworten und ich freue mich, dich mal wieder in Braunschweig zu treffen. Always addicted to the grave!!! Cheers!!!


H666: Dann hoffe ich mal, dass das Lesen dieses Interviews euch genauso viel Freude machte wie mir. Bernd hat sich auch wirklich Mühe bei den Antworten gegeben, was ja keine Selbstverständlichkeit ist. Hier wird sich noch wirklich Zeit für die Fans genommen :)! Wie ihr eben schon lesen konntet, sind die Jungs am 10.11. live in Braunschweig im B58 zu bestaunen. Es erwartet euch dort ein fettes Death Metal-Paket. Kommt also rum, denn Slaughterday sind auch live Knaller, Wilt werden uns mit ihrem derben Old School Death erfreuen und Demored präsentieren uns ihren ersten Longplayer, der absolut mächtig geworden ist! Wir sehen uns :)! Now we take over and rule by Death Metal!
// Rudi

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