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Interview mit Lost World Order
Band: Lost World Order
Homepage: http://www.lostworldorder.com/
Datum: 23.09.2008
 
Korgüll: Moin Mätty, wie geht’s?
Mätty: Schlechten Menschen geht’s ja immer gut. Aber wie geht’s mir dann? Keine Ahnung, wahrscheinlich geht’s mir dann schlecht, harg hargh!

Korgüll: Ihr habt Euch nach vielen Jahren von SPECTRE DRAGON in LOST WORLD ORDER umbenannt, wieso?
Mätty: Das war einfach mal an der Zeit. An dem alten Namen hingen viele Erinnerungen, ein nicht mehr aktuelles Image und diverse ex-Musiker. Wir konnten uns damit auch einfach nicht mehr identifizieren. Wir spielen jetzt seit fast zehn Jahren in dieser Besetzung zusammen und haben uns damit jetzt eine Identität geschaffen, die für alle Beteiligten Sinn macht.

Korgüll: Wie haben die Fans darauf reagiert – haben alle mitgekriegt, wer LWO sind?
Mätty: Hm, ich denke die meisten schon. Ob eine Band auf unserem Level überhaupt besonders viele „Fans“ hat, kann ich nur schwer beurteilen. Die Reaktionen waren von ablehnend über lethargisch bis positiv. Aber nach mittlerweile fast einem Jahr unter neuem Namen haben sich anscheinend alle daran gewöhnt.

Korgüll: Ihr habt eine neue CD am Start. Was habt Ihr Euch bloß bei dem schrägen Titel „This Apparatus must be Earthed“ gedacht?
Mätty: Dieser Spruch steht auf vielen Typenschildern von Gitarrenverstärkern, und wir fanden den einfach cool. Vielleicht man kann das so verstehen, dass wir uns mit dem neuen Bandnamen endlich geerdet haben. Außerdem sollte jemand endlich unsere kranke Welt mit ihren sinnlosen Kriegen, ihrer Falschheit, ihrer Geldgeilheit und ihrem verdrehten Gerechtigkeitssinn mal erden. Diese Interpretation gefällt mir ziemlich gut.

Korgüll: Musikalisch geht die neue Scheibe ja genau da weiter, wo Ihr mit Eurem letzten Kracher aufgehört habt. Allerdings fand ich „Beyond Creation“ etwas eingängiger. Wie würdest Du die neue Platte beschreiben?
Mätty: Da würde ich Dir zu einem gewissen Grad sogar zustimmen. Ich denke, „Apparatus“ ist ein wenig kühler als der Vorgänger, ein Stück weit weg von der ganz klassischen Schule. Eingängigkeit ist uns allerdings extrem wichtig, wir bewegen uns lediglich teilweise ein wenig außerhalb gängiger Arrangement-Schemata. Die Refrains sind meiner Meinung nach schon eingängig, aber man muss sich halt ein wenig mit den Stücken beschäftigen. In der Basis spielen wir brutalen Thrash Metal mit einigen Bay Area-Anteilen. Mit den deutschen Bands kann man uns glaube ich weniger vergleichen, am ehesten noch mit Kreator oder neueren Destruction. Wobei Letzteres ja nicht unbedingt ein Lob darstellt, streichen wir das lieber wieder.

Korgüll: Kannst Du für die beiden LeserInnen, die Euch noch nicht kennen, ein paar etablierte Acts als Referenz nennen?
Mätty: Ihr habt nur 2 Leser? Dumm für Euch, harg hargh. Ich denke, neuere Klamotten von Exodus oder auch Testament trifft die Sache ganz gut. Zwischendurch haben wir auch ein paar Death Metal-Elemente, gerade bei den Vocals. Ich mag solche Vergleiche nicht wirklich, da sie Erwartungen wecken, die man eigentlich gar nicht erfüllen kann. Ich denke, der deutsche Thrash-Underground ist insgesamt verdammt stark, und wir sind ein Teil davon, der sich nicht unbedingt hinter der Konkurrenz zu verstecken braucht. Bei uns kann man Bier trinken, headbangen und mitgrölen, also ist alles prima.

Korgüll: Deine Vocals haben sich in den letzten zehn Jahren ganz erheblich entwickelt. Auch von der letzten zur aktuellen Scheibe hat sich noch einiges getan. Magst Du Deine ersten Aufnahmen noch hören und wie sehr bist Du jetzt mit Deinem Gesang zufrieden?
Mätty: Die alten Sachen kann nicht mir echt nicht mehr anhören. Wir hatten mit unserem früheren Sänger jemanden, der Death Metal-Grunts mit klarem Gesang gemischt hat, und das habe ich versucht, auch so zu machen. Das ging aber ehrlich gesagt ziemlich in die Hose. Heute bin ich mit meinem Gesang zufrieden, denn ich bin mittlerweile in der Lage, ihn der Stimmung der Songs anzupassen. Mit ‚My Will Be Done’ haben wir einen Song auf dem aktuellen Album, bei dem ich mal wieder ein wenig clean singe, und das gefällt uns allen ziemlich gut. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir das in Zukunft wieder vermehrt einsetzen. Man ist ja auch lernfähig.

Korgüll: Wie waren bislang die Reaktionen von Fans und Zines?
Mätty: Eigentlich recht gut. Es gab ein paar Kritiken, die nicht so toll waren, aber das ist normal. Man kann es halt nicht jedem recht machen, Meinungen sind nun mal wie Arschlöcher. Aber die Hörer haben das Album alle gut aufgenommen, und darauf kommt es ja letztlich auch an. Was nutzen einem hundert gute Kritiken, wenn einen niemand wirklich hören will? Da hat sich neulich ne Band (Sun Of Sadness glaube ich) frustriert aufgelöst, weil sie trotz toller Kritiken und Labeldeal von ihrem letzten Album gerade einmal neun (!) Exemplare verkauft hat. So wollen wir natürlich nicht enden, und die neun haben wir auch schon geknackt, hahaha.

Korgüll: Worum geht es in Euren Texten?
Mätty: Uff, immer diese schweren Fragen. Ich versuche jedenfalls, meinen Texten einen Sinn zu geben. Dabei gehe ich oft in die politische/soziale Ecke, weil die Realität für meine Begriffe mehr Horror zu bieten hat als die Zombiefantasien, denen man sich bei vielen Metal-Bands ausgesetzt sieht. ‚The Angel Makers Of Nagyrev’ handelt von einem ungarischen Dorf, in dem die Frauen Spaß daran fanden, ihre Ehemänner, Freunde, Kinder und Liebhaber zu vergiften. Diese Geschichte fand während des ersten Weltkriegs statt und ist ziemlich schockierend. ‚Rotten Air’ handelt von Umweltverschmutzung und ‚Await The Reaper’ von Soldaten, die in den Krieg und damit den sicheren Tod ziehen. ‚The Fist Of God’ handelt von den Schandtaten, die im Namen Gottes verübt werden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass er damit immer so einverstanden ist, so er denn existiert. ‚LWO’ und ‚Unleash The Hell Commando’ sind Trademark-Songs, das Hell Commando-Thema hatten wir schon häufiger. ‚No Friends Of Mine’ und ‚F.O.A.D.’ sind beide contra George Walker Bush. Gerade ‘F.O.A.D.’ liegt mir dabei am Herzen, denn darin stelle ich die gewagte These auf, dass er aufgrund von Hänseleien, denen er während seiner Cheerleader-Zeit (kein Scherz, der war wirklich Pom-Pom-Wedler!) ausgesetzt war, so ein riesiges Arschloch geworden ist.

Korgüll: Findest Du es richtig / wichtig / nötig oder eher überflüssig, wenn sich Bands in ihren Lyrics politisch äußern?
Mätty: Ich würde sagen richtig. Wichtig ist es dann, wenn man etwas zu sagen hat und das auch ausdrücken will. Aber ich kann mir beim besten Willen keine Black Metal-Band vorstellen, die sich mit Themen wie sozialer Isolation oder der Ungerechtigkeit des Staates befasst. Im Thrash Metal hat diese Sache allerdings eine gewisse Tradition, und ich fühle mich sehr wohl damit, über solche Themen zu schreiben. Ich habe eine klare politische Meinung und lebe nicht in einer Seifenblase, also gibt es auch Themen, über die ich singen kann. Das ist auch eine Frage der Inspiration. Hätte ich eine gute Idee für einen Splattertext, würde ich den vielleicht auch schreiben. Aber ich hatte bisher keine. Wem etwas auf der Seele brennt, der soll es verdammt noch mal auch sagen. Wenn ich politische Texte schreibe, interessiert das sicher keine Sau, aber einer Band wie Kreator hören die Leute zu. Vielleicht stimmt man denen nicht immer zu, aber es regt zumindest den einen oder anderen zum Nachdenken an. Ich habe gerade als Jugendlicher oft die Texte von meinen Lieblingsbands gelesen, und dabei habe ich tatsächlich über Vieles nachgedacht und mich unter anderem deswegen so entwickelt, wie ich heute bin. Darüber hinaus kann ein offener Aufruf gegen Rassismus auf gar keinen Fall falsch sein!

Korgüll: Soweit ich weiß, besteht der Großteil Deiner Band aus Ingenieuren. Ich finde, das schlägt sich auch im Artwork (und im Albumtitel…) nieder. Ist das noch Metal?
Mätty: Hahaha, das IST verdammt noch mal so was von Metal! Das Artwork ist sicher streitbar und mag vielen vielleicht auch nicht gefallen. Aber es fällt auf, und es bleibt im Gedächtnis kleben. Das war unser Ziel dabei. Das LWO-Logo wird auch in Zukunft wieder auftauchen, das ist unser Beitrag zum Thema Corporate Design. Das nächste Cover wird sicher weniger rudimentär ausfallen, aber zu diesem Album passt das meiner Meinung nach. Wer übrigens glaubt, ich sei nicht Metal, kann mich gern mal besuchen kommen, mit mir einen saufen, die ganze Nacht Musik hören und mit mir ellenlange Fachgespräche führen. Leute, die sich darüber ein Urteil erlauben, was Metal ist und was nicht, sind oft Wichtigtuer, die kein anderes Hobby haben. Und außerdem bemitleidenswert, weil sie viel gute Musik verpassen. So engstirnig will ich nicht sein, das hatte ich in meiner Jugend genug.

Korgüll: Erzähl doch mal kurz was über Euren Deal mit MUSICAZ. Seid Ihr zufrieden?
Mätty: Das ist einfach ein Bandübernahmevertrag. Wir haben das Teil aufgenommen und angeliefert, und sie haben es gepresst. Musicaz ist ein kleines Label und kann dementsprechend nicht sehr viel tun, Tour-Support oder groß angelegte Promo-Kampagnen sind da nicht zu erwarten. Was in ihrer Macht steht, tun sie allerdings, verschicken Promos und so weiter. Der Deal hatte für uns den Vorteil, dass die CD-Produktion finanziert war und wir das Geld für die Vinyl-Fassung übrig hatten. Das ist doch wohl Argument genug!

Korgüll: Habt Ihr Euch auch bei den „großen“ Labels beworben? Wie waren die Reaktionen?
Mätty: In letzter Zeit haben wir das nicht getan. Und wir werden das sicher auch nicht mehr unbedingt tun. Wenn jemand eines Tages auf uns aufmerksam wird, ist das schön. Wenn nicht, machen wir trotzdem weiter und haben unseren Spaß. Wir haben keinen Bock mehr, hunderte von CDs zu verschicken in der Hoffnung, irgendwann mal „entdeckt“ zu werden. Ist doch alles Quatsch. Deutsche Bands werden von deutschen Labels eh kaum gesignt, und wo sitzen die wichtigsten Metal-Labels? Richtig, in Deutschland. Wie gesagt, wenn uns einer will: gerne. Aber wir biedern uns nicht an und hoffen inständig auf den großen Wurf. Der Spaß ist das Wichtigste an der Sache, und der ist nach wie vor ungebrochen.

Korgüll: Ihr habt jetzt zum zweiten mal die „TRIPLE THRASH TREAT“-Tour zusammen mit CRIPPER und HATRED auf die Beine gestellt, um die Euch sicherlich viele Underground-Kapellen beneiden werden. Wie habt Ihr das organisiert?
Mätty: Ich weiß nicht mehr, wie wir vor der ersten Tour in Kontakt gekommen sind, aber jeder hat dann in seiner Gegend ein bisschen was organisiert, und plötzlich hatten wir neun oder zehn Konzerte. Diesmal sind es sogar achtzehn, wobei vor allem die anderen beiden Bands von ihrem großen Pool an Kontakten profitieren konnten. Wir haben zwar auch ein bisschen was gebucht, sind aber letztlich die größten Nutznießer der Aktion. Die anderen beiden Bands haben wirklich verdammt viel hinbekommen, und dafür sind wir ihnen sehr, sehr dankbar.

Korgüll: Gerade Underground-Bands haben ja oft das Problem, dass kein Schwein zu den Gigs kommt. Und ihn Eurer ostwestfälischen Heimat gilt es ja schon als ekstatische Reaktion, wenn einer mit dem Fuß den Takt mitwippt. Wie sind da Eure Erfahrungen. Gibt es regionale Unterschiede?
Mätty: Schwer zu sagen, das hängt von sehr vielen Faktoren ab. Beim letzten Mal ist uns aufgefallen, dass jede Band in ihrem Raum die meisten Reaktionen geerntet hat, was irgendwie auch logisch ist. Letztlich hängt das aber vor allem von der Band ab. Wenn das Feuer da ist, kann man fast jedes Publikum knacken. Wenn der Motor aus irgendeinem Grund nicht rund läuft, lockt man auch die Zuschauer nicht aus der Reserve. Klar gibt es auch Tage, an denen man wirklich gut spielt, die Leute aber nicht aus der Hüfte kommen. Das kann ja an allem Möglichen liegen, vielleicht stehen sie auch einfach nicht auf die Musik, die man spielt. Regional gibt es ja auch Vorlieben, in Bielefeld zum Beispiel steht man vor allem auf Death- und Thrash Metal, in den „neuen“ Bundesländern wird Black Metal extrem geschätzt. In Städten wie Osnabrück ist es zusätzlich schwierig, weil die Leute da von den häufig stattfindenden Konzerten ziemlich übersättig sind.
Aber was die Zuschauerzahlen angeht, können wir uns nur in den seltensten Fällen beschweren. Das hängt auch stark von der Werbung ab. Wir machen Flyer und verschicken die an die lokalen Veranstalter, außerdem machen wir auch Online-Werbung: https://www.myspace.com/triplethrashtreat.

Korgüll: Ihr spielt ja noch zu ¾ bei den Black Metallern von GEIST. Vermischt sich da was oder sind das zwei ganz verscheiden Sachen?
Mätty: Das ist völlig verschieden, da es bei beiden Bands verschiedene Songwriter gibt. Also alles kein Problem. Es ist sehr angenehm, noch in einer völlig anders gelagerten Band spielen zu können. Das bringt einen spielerisch schon weiter. GEIST ist zwar in Sachen Gitarrenarbeit sehr viel simpler als LWO, aber die Herangehensweise ist ganz anders. Dadurch entwickelt man sich als Musiker weiter, aber wir werden sicher auch in Zukunft nicht verstärkt auf Black Metal-Elemente bei LWO setzen.

Korgüll: Ihr seid ja nun auch schon alte Metall-Hasen. Wie siehst Du die Entwicklung der harten Mucke in den letzten zehn oder zwanzig Jahren?
Mätty: Eigentlich ziemlich spannend. Es haben sich ja diverse Stilrichtungen in dieser Zeit herauskristallisiert, gerade Death- und Black Metal. Es gibt viele gute neue Bands aus allen Bereichen und keiner schreit mehr „Metal ist tot“. Der Classic Metal-Bereich stagniert allerdings ein wenig, zumindest muss man nach Bands mit Eiern in dem Bereich lange suchen (Portrait sind zum Beispiel sehr geil). Ich mag dieses ganze Keyboard-/Heulsusen-/Finnland-Geplärre halt nicht. Skeptisch gegenüber stehe ich Reunions, obwohl da auch einige gute dabei waren. Was gar nicht geht, ist diese beschissene Offenheit für rechtes Gesindel und Gedankengut. Das hätte es früher nicht gegeben und muss dringend wieder aufhören. Insgesamt ist Metal aber erfreulich lebendig und vital, und das kann wegen mir lange so bleiben. Ich liebe das Zeug aus den Achtzigern, aber ich lege auch gern gute neue Bands und Alben auf. Natürlich kommt auch viel Bockmist auf den Markt, aber dafür ist die Auswahl viel größer als früher. Man muss halt ein wenig sorgfältiger sieben.

Korgüll: …und wie ist die Situation im Underground?
Mätty: Eigentlich ebenfalls sehr gut. Da gibt es ja auch enorm viele Bands. Der Nachteil ist, dass heute jeder Hans und Franz seinen Scheiß bei MySpace einstellen kann. Somit verlieren die Leute die Lust, intensiv nach neuem Zeug zu surfen, weil sie sich einfach nicht durch dreißig scheppernde Garagenbands hören wollen, bis sie mal eine gute finden. Das ist halt der Nachteil am Homerecording. Jeder hält sich für einen Produzenten und nimmt mal eben sein Zeug auf. Das Ergebnis ist oft Hühnerkacke. Meiner Meinung nach muss man soviel Respekt vor der eigenen Arbeit haben, wenigstens einen halbwegs vernünftigen Sound hinzubasteln und sich nicht mit halbgarem Zeug zu präsentieren. Aber wenn man ein wenig sucht, findet man verdammt viele gute Bands, alleine bei uns in Ostwestfalen gibt es einen ordentlichen Underground-Pool. Womit wir wieder bei der Frage nach dem Label wären: wer soll die alle unter Vertrag nehmen? Letztlich machen das Rennen die Bands, die potenziell am meisten verkaufen. Solange die Gruppe gut ist, ist das für mich auch völlig okay. Und in OWL gibt es ein paar Bands, die entsprechendes Potenzial mitbringen.

Korgüll: Welche Platte hat Dich das letzte mal so richtig begeistert?
Mätty: „Motörizer“, das neue MOTÖRHEAD-Werk. Nicht sehr originell, ich weiß. Aber MOTÖRHEAD sind und bleiben nun mal die Größten.

Korgüll: Willste noch irgendwas loswerden?
Mätty: Besucht uns auf der Triple Thrash Treat-Tour, feiert, sauft und zieht Euch die Bands rein. Wir blasen alles weg, da steht hinterher kein Stein mehr auf dem anderen. Versprochen! Join The Hell Commando!

Korgüll: Besten Dank!
Mätty: Ich habe zu danken!
// Korgüll the Exterminator

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