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Review zu Chasing Death - Deathbringer - 540 Hits
disc Band: Chasing Death
Album: Deathbringer
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 06.11.2017
Label: Neckbreaker Records
Laufzeit: 21:58
Wertung: 9.5 / 10.0
 
Megafette Sache! Martin und sein Label Neckbreaker Records haben den nächsten Death Metal-Knaller am Start! Nach Demored, Inert, Star Of Madness und Aeon Of Disease hat sich der Herr für sein grandioses Label den nächsten dicken Fisch an Land gezogen! Und wie bei den bisherigen Releases erwartet uns auch wieder feinste Todesware :)! Dieses Mal ist es das Nordhäuser Duo Chasing Death, welches mich absolut zu überzeugen weiß :)!
Nach einem Intro, das eine wirkliche bedrohliche Stimmung erzeugt und mich gen Himmel gucken lässt, ob sich nicht gleich ein Schwarm todbringender Wesen auf mich stürzt, geht das Massaker auch schon ordentlich los! Das Duo macht echt von Anfang Druck und presst euch ordentlich an die Wand, an der ihr die kommenden 22 Minuten erst einmal kleben bleiben werdet :)! Natürlich spielt die Band Death Metal und einen prachtvollen noch dazu :)! Die Grundbasis ist meiner Meinung eindeutig die alte, schwedische Götterschule, die an sich ja schon immer wieder geil ist, aber Chasing Death haben diesen Sound noch mit einer echt fetten Prise schwärzlich angehauchtem Crust bereichert! Dass der D-Beat in der schwedischen Todesbleigemeinschaft ja sehr beliebt ist und gerne genutzt wird, ist ja sicherlich bekannt, aber diese Herren haben den punkigen Anteil noch mehr angeschraubt und das Ergebnis ist ein absolutes Massaker :)! Die Vehemenz des Crusts kombiniert mit der Kraft und Brutalität des einfachen, nach vorne gehenden Schwedentodes ergibt ein wahrlich düsteres, intensives und heftiges Gebräu! So muss das sein! Mein absoluter Favorit dieser Mini ist der Song "We Are Zero", der klingt so als würden es gerade Skitsystem mit Entombed und Dismember treiben und dabei ein absolutes Freudenfeuer entfachen! Hammer :)! Der Song reißt einem echt den Kopf ab! Und nicht nur der! Wahnsinn :)! Geil ist, dass Chasing Death ihre Songs auch angenehm abwechslungsreich gestalten. Da kommt mal nach einem fetten Abgehpart eine Vollbremsung mit einem düsteren Gitarrenlead und erzeugt eine morbide Stimmung, die mich an Entombeds "Clandestine" erinnert! Da wir gerade bei Leads sind. Neben der coolen "Clandestine"-Variante tauchen immer wieder Parts auf, die mich von der Melodieführung her immer an das Riffing von z.B. einer Band wie Discharge erinnern :)! Sehr schön! Ich denke eh, dass viele Crustentiere mit einer Affinität zum Death Metal bei dieser Band sehr gut aufgehoben sind und ihre Freude daran haben werden, genauso wie jeder rottige Old School Death Metal-Freak hier in Verzückung geraten wird :)!
Ich bin aber auch echt begeistert von Chasing Death und ihrem Erstling "Deathbringer"! Wer es heftig mag, muss hier zugreifen!
Und gesanglich gibt es auch volle Möhre auf die Zwölf, denn der Sänger arbeitet sich so richtig garstig und voller Inbrunst durch die Songs :)! Das Aggressionslevel der Musick ist hoch, da muss es gesanglich natürlich auch so sein :)! Hier wird voller Inbrunst geröhrt, gekotzt, gegrunzt und geschrien, dass es eine wahre Wonne ist! Dieser schöne Wohlklang erinnert mich etwas an eine Mischung aus Chris Reifert und einem jungen L.G. Petrov, kombiniert mit Crust-Geshoute und Eingeweideauswurf im Stil von Jörgen Sandström :)! Also die perfekte Palette, um das Spektrum der uns dargebotenen Songs wunderbar abzudecken, zu unterstützen und weiter zu intensivieren :)! Knaller! Jede Facette des Gesangs wird passend zum jeweiligen Moment des Songs eingesetzt. So muss das sein, Songs und Stimme bilden eine Einheit, die alles niedermäht :)!
Produktionstechnisch gibt es auch so richtig geile HM2-Säge, die einfach nur brutal abgeht! Also passend zu den Songs :)! Der Sound ist echt absolut super und hat mich vom ersten Ton an angesprochen! Ich stehe ja total darauf und bin jedes mal auf das Neue begeistert, wenn ich diesen Klang höre :)! Das Brett ist so richtig kratzig, fett und düster! Wirkt aber zu keinem Moment eingestaubt, sondern schön frisch und heavy :)! Und da das Ganze auch nicht überproduziert ist, dürften sich alle, die sich bisher angesprochen fühlten nun noch mehr auf diesen Kracher freuen :)!Richtig geil ist auch, dass innerhalb dieser massiven Wand, die uns entgegen drückt, alle Instrumente und der Gesang gut vernehmbar sind und nicht in der Brutalität des Gesamtsounds untergehen! Auf Band gezwungen wurde dieser düstere Geist im Nekrowerk Studio in Nordhausen. Morbid Death!!!
So richtig cool ist auch das Artwork für "Deathbringer" geworden! Eine alt wirkende S/W-Photographie kommt ja an sich schon oft angenehm morbide rüber und hier haben wir es wahrlich mit einem Prachtexemplar zu tun :)! Diese Person mit der Ausstrahlung eines psychopathischen Schlächters inmitten dieser urwüchsigen Landschaft, lässt in mir den Gedanken aufkommen, dass ich diesem Todesbringer zu keiner Zeit über den Weg laufen möchte! Sehr, sehr geil und absolut passend zur Atmosphäre der Musick :). Dazu gesellen sich noch der Titel, ein sehr schön anzusehendes Logo und ein Bandsymbol, das mich leicht an Dead Kennedys erinnert ;-). Mission Ersteindruck ist also echt fett geworden :)!
Wir haben es hier also echt durch und durch mit einem klasse Produkt zu tun, denn Chasing Death lassen mit ihrem Erstling wahrlich nichts anbrennen und überzeugen auf allen Ebenen! "Deathbringer" ist echt ein grandioser Todesbleiknaller geworden, der mich einfach nur begeistert und bei mir auf Dauerrotation laufen wird :)! Ich denke auch, dass hier jeder Old Skull-Freak sofort zuschlage sollte, denn ihr würdet sonst ein Todespaket verpassen, nach dessen Genuss ihr euch, das Blut, das aus euren Ohren quillt und sich auf euch ergießt, genüsslich von euren Fingern lecken werdet, um wieder die Playtaste für die nächste Runde drücken zu können!!! Also Leute, besorgt euch das Teil! Am Besten gleich das Bundle, denn das zugehörige Shirt fetzt auch ordentlich :)!


9,5 Punkte!


Songs:

1. Intro 01:00
2. Invoke 03:59
3. Deathbringer 04:09
4. Wrath Of Moribund 02:58
5. Chasing Death 03:44
6. We Are Zero 04:37
7. Outro 01:31

Spielzeit: 21:58


Deathbringing paths:

https://soundcloud.com/chasingdeath666

// Rudi

 ec

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