: Community

: Verein

: Action

: Schlachtbank

: Bandsuche

: Sonstiges

Review zu Blackevil - The Ceremonial Fire - 283 Hits
disc Band: Blackevil
Album: The Ceremonial Fire
Genre: Black/Thrash
Rls. Datum: 07.07.2017
Label: F.D.A. Records
Laufzeit: 43:29
Wertung: 9.0 / 10.0
 
Als ich von F.D.A.-Rico die Promo dieser mir bisher unbekannten Band bekam, stach mir eines sofort ins Auge! Und zwar das für meinen Geschmack extrem kultige Logo :)! So wie dieses aussieht, hatte ich gleich eine bestimmte Musikrichtung im Kopf! Blackevil nennt sich diese 2013 gegründete Band aus Süddeutschland, brachte 2015 eine mir unbekannte EP heraus und serviert uns nun in Form von "The Ceremonial Fire" ihren ersten Longplayer. Dann komme ich auch gleich mal zur Musik, denn die ist echt ein Kracher :)! Aber was spielen sie denn nun? Das Trio widmet sich dem, wie von mir vermutet, old schooligen Black/Thrash und brennt dabei ein herrliches Höllenfeuer ab :)! Nach einem kurzen Intro geht es auch schon grandios ab. Die Band sieht sich eindeutig der guten, alten Schule des Thrash-, Speed-, und Black Metals verschrieben und kombiniert meinen Ohren nach Einflüsse von Desaster, Living Death, Iron Angel, ganz alten Sodom und Destruction, Venom, den Debüts von Slayer und Kreator, alten Razor, Necronomicon (D), Warrant (D) und Sabbat (J), würzt dieses mit der Wildheit alter Messiah und dem Flair der Speedsongs der ersten beiden Running Wild-Scheiben und schärft das Ganze mit einer ordentlichen Prise blackmetallischer Raserei! Die Kombi klingt nicht nur geil, sie ist es auch! Heavy, intensiv, mitreißend, authentisch und atmosphärisch drücken sich Blackevils Songs aus meinen Boxen und bringen mich echt in Verzückung! Blackevil sind Metaller durch und durch und das ist ihrer Musik in jedem Moment anzuhören! Diese Attitüde und das schwermetallische Blut in ihren Adern machen es auch zu 666% wieder wett, dass hier das Rad natürlich nicht neu erfunden wird. Aber darum geht es der Band auch nicht. Das Trio hat so richtig Bock darauf, geile Metalsongs zu schreiben und das ist ihnen echt gelungen :)! Das griffige Riffing wird euch gleich vereinnahmen und euch das Grinsen ins Gesicht treiben, denn der Enthusiasmus, denn die Band beim Spielen hat, wird sofort auf euch übergehen. Herrlich :)! "The Ceremonial Fire" macht echt fett Laune! Mein absoluter Favorit ist übrigens "Bethlehemian Blasphemies", denn die tragende Melodie des Songs ist echt der Hammer!
Was den Gesang angeht bin ich auch sehr erfreut, denn dieser erinnert mich an eine absolut grandiose Mischung aus Toto (Living Death), Dirk Schröder (Iron Angel), dem jungen Schmier und etwas an Freddy von Necronomicon :)! Das an sich ist ja schon extrem cool, aber im Gesang schwingt noch stark etwas anderes mit, das mich an an eine ganz bestimmte Stimme erinnert, die mich immer wieder zu begeistern weiß. Erst stand ich etwas auf der Leitung, aber dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Genau: Cirith Ungol! Im Gesang schwingt eine ähnlich kauzige und krächzige Melodie mit wie bei Tim Baker :)! Absoluter Knaller! Diese Mischung spricht mich echt absolut an und sie passt perfekt zur Musik und Atmosphäre von Blackevils grandiosem Speed-/Blackthrash-Gemisch! Sehr sehr geil :)!
Produktionstechnisch geht es natürlich auch klassisch zu Werke! Was anderes will ich auch nicht und erwarte es auch nicht! Oder wer von euch möchte bei dieser Art von Musik einen modernen und glattgebügelten Sound?!? Na also keiner :)! Und falls es auf diesem Planeten tatsächlich einen einzigen Menschen geben sollte, der auf diese Musik abfährt und so eine Produktion möchte, ist etwas in diesem Universum gewaltig schief gelaufen, hahahaha :)! Zum Glück passiert so etwas nicht! Wie zu erwarten schallt uns aus den Boxen also ein schön kratziger, natürlicher und traditioneller Sound entgegen, der dabei aber zum Glück nicht verstaubt oder abgenudelt klingt, sondern frisch und voller schwermetallischer Kraft ist! Die mitreißende Energie der Songs hat also im Sound seinen Gesinnungsgenossen gefunden. Top :)!
So richtig gelungen ist auch das Artwork von Paolo Girardi, das den Songtitel, die Atmosphäre der Musik und der Texte in einem beeindruckenden Maße einfängt! Das Bild ist echt der Hammer und ein wahrer Augenschmaus! Der Mann hat hier echt ein Kunstwerk erschaffen! Knaller :)! Dazu gesellt sich das schon am Anfang erwähnte kultige Logo, so dass einem die Scheibe sofort ins Auge sticht :). So richtig schön Metal sind auch die Bandphotos! Die "Spikes, chains, bullets and leather"-Thematik passt so richtig geil zur Musik und ihrer herrlichen Old School-Atmosphäre :)! Und da wir es hier mit Überzeugungstätern zu tun haben, wirkt das Ganze auch nicht erzwungen und aufgesetzt, sondern ist einfach nur METAL! Optisch gibt es also auch nichts zu meckern! Sehr gut :)! Und falls ihr das schwarze Gold bevorzugt, kriegt ihr jenes über Dying Vitcim Productions incl. Sticker und dem coolen Cover als Poster. Der limitierten, bronzenen Version liegt übrigens noch ein fetter Patch bei! Sehr geil!
Blackevil haben mit ihrem Debüt echt einen richtig geilen Metalkracher abgeliefert, der sicherlich bei den Old School-Freaks viele Freunde finden wird, denn Musik von Freaks für Freaks wird immer gut ankommen!

Mein Fazit:

Ihr braucht schwarz angehauchten und überzeugenden Old Skull Speed/Thrash Metal voller Energie und Killerriffs wie euer täglich Brot? Dann ist "The Ceremonial Fire" genau das Richtige für euch! Also Kutte überwerfen, Pils auf, Scheibe laut aufdrehen und abbangen, was euer Nacken und eure Knochen so hergeben!


9 Punkte!

Songs:

1. Eschaton
2. Between Fire And Fire
3. Heavy Forces Marching On
4. Bethlehemian Blasphemies
5. Seven Bridges Seven Gates
6. The Ancient Sword
7. Black Magick Riders
8. Ritual Coven Fire
9. Under The Black Sail Of Burning Cross

Spielzeit: 43:29

// Rudi

 ec

: Rezeption Collapse

© hotel666 2006-2017 - All rights reserved
designed by EyeSeeRed.com
top