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Review zu Sentient Horror - Ungodly Forms - 231 Hits
disc Band: Sentient Horror
Album: Ungodly Forms
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 09.12.2016
Label: Testimony Records
Laufzeit: 44:39
Wertung: 9.0 / 10.0
 
The HM2-saw is family! Mit diesem abgeänderten Filmzitat gehen wir mit diesem Review dann auch gleich in die Vollen und ihr wisst sofort Bescheid, worum es in diesem Review geht! Genau, nämlich um den von uns allen geliebten Svenska Dödsmetall :)! Und da ich von dieser Musick wie viele andere einfach nicht genug kriegen kann, freue ich mich immer wieder über geiles, gelungenes und neues Todesfutter :)! Dieses Mal bringen mich Sentient Horror in Verzückung, denn ihr erster Longplayer "Ungodly Forms" ist echt geil geworden :)! Die Scheibe ist zwar schon seit Dezember 2016 über Testimony Records draußen, hat aber ihr Review eindeutig verdient!
Nach einem kurzen Instrumental geht der Todesspaß auch schon los. Und als erstes werdet ihr nochmal gucken, ob die Scheibe wirklich letztes Jahr herauskam oder 1990/91! Wetten?!? "Ungodly Forms" könnte wahrlich direkt aus der schwedischen Hexenküche jener Zeit stammen. Sentient Horror zeigen sofort, wessen Geister Kinder sie sind und stehen auch absolut dazu! Und ihre Vorbilder heißen eindeutig Nihilist/Entombed, Carnage und Dismember! Unter diesem Banner entfachen die Jungs ein ordentliches Feuer und zollen ihren Vorbildern mehr als ordentlich Tribut :). Ihre Songs gehen echt geil nach vorne ab, sind schön brutal, düster und mitreißend. So muss das sein :). Aufgelockert wird dieser Spaß durch richtig coole Crust-Parts und sehr coole Soli. Als Ergebnis schallen euch echt feine Todesbleikracher entgegen, die ordentlich zum Bangen animieren, denn die Band spielt ihre Songs mit einem Enthusiasmus, der einfach nur ansteckend ist :). Natürlich erfindet die Band das Rad hier nun wirklich nicht neu, macht das aber durch ihre Spielfreude und Hingabe mehr als wett :)! Denn die Energie, die die Herren dabei verbreiten, steht ihren Vorbildern in nichts nach und somit wird uns ein akkurates Todesbleibrett serviert! Sentient Horror verstehen ihre Musik als Tribut und haben deshalb schön Herzblut in ihre Kompositionen fließen lassen und das hört ihr der Scheibe auch an :). Das Ganze wird dann auch noch spieltechnisch auf hohem Niveau dargeboten, so dass sich die HM2-Kreissäge auch gut geölt und getaktet durch eure Ohren zimmert :)!
Gesanglich geht es natürlich, wie nicht anders zu erwarten, auch in die gleiche Richtung, denn die Stimme klingt wirklich sehr nach L.G. Petrov in seinen besten Zeiten oder Matti Kärki. Der Tributgedanke ist also auch hier allgegenwärtig, kommt echt cool rüber und passt halt wie die Faust auf das Auge :). Die Stimme röhrt so richtig schön brutal daher und sorgt für ein wunderbares Svenska Dödsmetall-Feeling :)! Außerdem kriegen die Songs noch eine schöne Runde Extrapower :).
Ein Klopper ist auf alle Fälle auch die Produktion, denn sie klingt für mich so, als wären "Left Hand Path", "Clandestine", Like An Everflowing Stream", "You´ll Never See..." und "Dark Recollections" eine Ehe eingegangen und auf den Stand der Neuzeit gebracht worden! Ehrlich, der Gesamtsound klingt so unwahrscheinlich nach alten Schwedenklassikern, dass man echt gucken muss, von wann die Aufnahme ist ;-). Der Gesamtsound ist schön natürlich, voluminös, unverstaubt, fett und heavy :)! Das kommt echt geil rüber und gibt den geilen Old School-Knallern noch mehr Power und ist ein gelungener Versuch den alten Schwedengeist in die heutige Zeit zu übertragen. HM2-Freunde dürfen sich also freuen :)! Verantwortlich für das Mastering ist übrigens Dan Swanö ;-).
Da wir akustisch wunderbar versorgt werden, stellt sich nur noch die Frage, ob uns auch etwas für unser Auge geboten wird? Diese Frage ist eindeutig mit ja zu beantworten, denn das Artwork
ist ein richtiger Blickfang, weil es so wunderbar geil nach Anfang 90er-Death Metal aussieht und echt was her macht! Wenn schon die Musik so klingt, als wäre direkt aus den frühen 90ern in die heutige Zeit transportiert wurde, dann muss es mit dem Cover natürlich auch so sein :)! Dieses organische, düstere, bedrohliche und aggressive Element des Bildes wirkt wirklich sehr intensiv und passt für mich echt optimal zu der hier uns dargebotenen Musick! Und in dieses eh schon geile Bild wurde dann auch noch ein astreines Logo integriert :). Und dieses siffige Monstrum im CD-Inlay ist auch so richtig schön fies und sieht wirklich cool aus :)! Ihr Todesbleifreaks werdet also auch optisch astrein bedient :). Verantwortlich dafür ist der mir unbekannte Künstler Patrick Tegnander (Chainsaw Design)... Hut ab!
Klingt also alles nicht nur geil, sondern ist es auch :)! Ihr wisst also, was zu tun ist! Svenska Dödsmetall-Goremets, falls sie die Scheibe noch nicht haben, können hier sowieso bedenkenlos zugreifen, denn die Songs auf "Ungodly Forms" machen echt eine Menge Laune :)! Generell sollte jeder der auf geilen Old School Death Metal steht, unbedingt mal in diese Scheibe reinhören, ihr werdet nicht enttäuscht werden!

9 Punkte!

Songs:

1. Into The Abyss... 00:50
2. Abyssal Ways 03:56
3. Die Decay Devour 04:04
4. Blood Rot 04:06
5. Splinter The Cross 05:10
6. Beyond The Curse Of Death 02:26
7. Ungodly Forms 05:29
8. Suffer To The Grave 04:25
9. A Host Of Worms 03:58
10. Of Filth And Flesh 02:33
11. Mourning 01:26 (Instrumental)
12. Celestial Carnage 06:16

Spielzeit: 44:39

// Rudi

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