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Review zu Aeon of Disease - Veil Of Oblivion - 431 Hits
disc Band: Aeon of Disease
Album: Veil Of Oblivion
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 07.2017
Label: Neckbreaker Records
Laufzeit: 31:19
Wertung: 9.5 / 10.0
 
Meine Güte, Martin will es echt wissen, denn mit dem Debüt "Veil Of Oblivion" der Band Aeon Of Disease haut er über sein Label Neckbreaker Records den nächsten Todesdampfhammer in kürzester Zeit heraus :)! Aeon Of Disesase stammen aus dem niedersächsischen Vechta und waren mir bisher nur namentlich bekannt. Ein absolutes Versäumnis, wie sich herausstellt, denn sie sind echt hammergeil, wie mir bereits das letztjährige Demo der Band aufzeigte, das ich mir zum Reinschnuppern angehört habe :)! Also war ich echt auf ihren ersten Longplayer gespannt und ich wurde nicht enttäuscht :). Nach einem sehr schönen und verträumten Intro geht der Todesbleispaß auch schon los! Und der Hörerschaft wird gleich klar gemacht, dass es der Band nicht darum geht, sich wie die Berserker im Highspeed-Modus durch ihre Scheibe zu prügeln. Vielmehr agiert die Band im Mid- bis gemäßigtem Uptempobereich, wodurch ihr Death Metal eine enorme Wucht entwickelt :)! Die Songs haben echt Power und ganz wichtig, sie rauschen nicht an einem vorbei! Die Jungs können echt geile und packende Musik schreiben :)! Und die Band gibt es erst seit 2015, was einem bei der musikalischen Qualität der Musik echt den Hut ziehen lässt! Ihr für mich eindeutig europäisch klingender Death Metal steckt voller Spielfreude, Hingabe, Energie und Melodie :)! Die Jungs lieben es echt melodischen Death Metal zu spielen und das ist ihrem Debüt "Veil Of Oblivion" auch wirklich anzuhören :)! Und diese Melodien haben es echt in sich, denn was mir da entgegen schallt ist wirklich betörend schön und mitreißend! Echt! Das Ganze erinnert mich an schwedische Knallerbands wie At The Gates, Edge Of Sanity, Hypocrisy, alte Dark Tranquility und gaaanz alte In Flames oder auch Eucharist oder Sacrilege (Swe) und zündet vom ersten Hören an sofort und lässt einen auch nicht mehr los! Dieser melancholische Unterton der Melodien gibt der Musik auch einen angenehmen Tiefgang und gibt ihrem Death Metal eine richtig schöne atmosphärische Dichte! Top :)! Ich stehe ja auf so etwas :)! Und die komplette Scheibe klingt auch nicht altbacken und abgenudelt, sondern schön frisch und Old School zugleich :). So muss das sein!
Gesanglich wird auch nicht gekleckert, denn passend zum fetten Death Metal gibt es absolut überzeugendes und kraftvolles Gegrunze, welches immer wieder mit so richtig schönem Gekeife unterstützt und aufgelockert wird :). Der Sänger hat echt Druck in seiner Stimme! Herrlich intensiv und brutal! Was mir aber noch gefällt, ist diese unterschwellig mitschwingende Tristesse in der Stimme, welche sich meiner Meinung nach in den Schreien zeigt und wirklich geil zu den melancholischen Melodien passt und in Kombination mit diesen ein intensives Feuerwerk erschafft :)! Und als Kontrast dazu das fette und furztrockene Todesgegrunze, das macht echt was her :)!
Allererste ist auch der Sound, denn der hat ordentlich Power! Der Klang gefällt mir wirklich außerordentlich gut, denn er ist heavy, kraftvoll, schön ausbalanciert, natürlich und erdig! Das Ganze gibt den geilen und dynamischen Songs noch eine fette Portion Extrawucht und die wirklich gelungenen Songideen sind klar zu vernehmen :)! Ich finde es auch schön, dass durch die ausgewogene Balance jedes Instrument heraus zuhören ist, da z.B. auch der Bass einen geilen Klang hat und so richtig schön knarzt. Das wäre ja auch echt schade, wenn solche Feinheiten in einem Brei oder der Dominanz eines einzelnen Instrumentes oder des Gesangs untergehen würden. So kommt alles echt geil und schön heavy produziert zur Geltung :)! Was ich auch sehr ansprechend finde, ist es mal wieder eine Death Metal-Produktion zu hören, die nicht nach HM2 klingt. Gut, jeder der mich kennt, weiß, dass ich diesen Sound vergöttere, aber es ist doch auch mal schön einen anderen Klang zu hören, vor allem wenn er so geil ist wie hier! Außerdem gibt es der Band auch eine persönliche Note wie ich finde :). Verantwortlich dafür ist das mir bisher unbekannte DocMaKlang Studio. Geile Leistung :)!
So eine feine Scheibe braucht natürlich auch eine gelungene optische Präsentation und die ist, wie ich finde, bei "Veil Of Oblivion" auch wirklich absolut der Fall. Das Artwork an sich ist eher schlicht gestaltet, aber dafür umso effektiver und eindringlicher! Die für das Cover verantwortliche Jana Middelbeck hat wirklich mit wenigen Mitteln einen wirklich intensiven und schönen Blickfang erschaffen, der in Kombination mit dem coolen Logo, einem sofort aufzeigt, dass wir es hier mit einer Death Metal-Band zu tun haben. Gleichzeitig schafft sie es, ohne groß in die Klischeekiste greifen zu müssen, die Brutalität und den melancholischen Unterton der Musik gekonnt in das visuelle Konzept zu übertragen :)! Top!
Ein wirklich rundum gelungenes Debüt, das Aeon Of Disease hier uns also präsentieren und ich wette, dass die Herren mit dieser Scheibe ordentlich Aufmerksamkeit auf sich ziehen werden! Verdient haben sie es auf alle Fälle :)!
Freunde des melodischen und brutalen Death Metals müssen also unbedingt mal in "Veil Of Oblivion"reinhören und sich die Scheibe dann am besten auch gleich besorgen, denn sie werden absolut nicht enttäuscht werden! Ich persönlich bin von der Scheibe wirklich sehr angetan :)! Und euch wird es auch nicht anders ergehen :)!

9,5 Punkte :)

Songs:

1. Disease Rising 01:43
2. Mercenaries Of The Ancient Ones 04:02
3. Divine Rage 02:09
4. Dawn Of Sickness 02:35
5. Sadistic Rites Of Carnage 04:01
6. Veil Of Oblivion 03:48
7. Trial By Combat 03:11
8. Merciless Northern Chapter 02:42
9. Iron Domination 03:32
10. Message Of Heresy 03:36

Spielzeit: 31:19

// Rudi

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