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Review zu Moridigan - Spawn Of The Mind's Abyss - 1700 Hits
disc Band: Moridigan
Album: Spawn Of The Mind's Abyss
Genre: Death Metal
Rls. Datum: 26.04.2012
Label: None
Laufzeit: 34:55
Wertung: 9.0 / 10.0
 
Tja, ich hab es ja schon bei der Besprechung des ersten Demos von 2009 gesagt: Diese Band sollte man im Auge behalten (oder zumindest öfter hier in die Review Sektion reinschauen): Denn mit ihrem Albumdebüt halten MORIDIGAN nicht nur die Qualität ihres hervorragenden 6-Trackers, sondern setzen noch mal eine ordentliche Schippe oben drauf. Natürlich gibt es wieder durchschlagskräftigen Death Metal, der dich gnadenlos in deine Couch prügelt und sich mit einschneidenden Riffs in deiner Fresse und deinen Gehörgängen verewigt. Genauso ist das Gespür für die richtige Menge und geschickte Platzierung schwerer Grooveattacken und toller Melodien noch da. Was dem Ganzen jedoch die Todeskrone aufsetzt ist der verstärkte progressive Ansatz, den das Hannover Quintett inzwischen verfolgt: Tech-Death-Hasser können aber aufatmen; MORIDGAN verfolgen nicht den gleichen Pfad wie bspw. ATHEIST oder OBSCURA, sondern setzten auf ausgefallenen Songideen und Arrangements, die mit vergleichsweise einfachen Mitteln auskommen (Man höre nur einmal die grandiose, aber irgendwie auch recht simple Bridge beim Opener „Heathen“, die eine coole Horroratmosphäre verbreitet). Sprich eine Art von Progressivität, die einem zugeballerten Partybanger nicht vom Feiern abhält, den verwöhnten Musik Nerd aber auch nicht gähnen lässt. Oder anders gesagt: Urteilte ich bei dem Demo Song „The Cold Waste“ noch über das Solo als eine gelungene Hommage an das „Symbolic“ Album von DEATH, kann ich diesmal mit „The Grey Gods“ und „For He Who Was When Time Was Not“ gleich zwei Songs benennen, die sich in Gänze gar nicht schlecht auf dem genannten Überalbum der Amerikanischen Pioniere gemacht hätten, dabei allerdings keineswegs als gesichtslose Plagiate zu sehen sind.
Oder aber ganz kurz auf den Punkt gebracht: Dieses Album ist der Hammer!

// Wile E. Coyote

 ec

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