Review zu
Requiem - Within Darkened Disorder - 121 Hits
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Band: |
Requiem |
| Album: |
Within Darkened Disorder |
| Genre: |
Death Metal |
| Rls. Datum: |
06.05.2011 |
| Label: |
Twilight Vertrieb |
| Laufzeit: |
45:33 |
| Wertung: |
9.0 / 10.0 |
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Knappe zwei Jahre nachdem die Schweizer REQUIEM Ihre unglaublich geile Scheibe „Infiltrate...Obliterate...Dominate“ veröffentlichten, warfen sie im Mai letzten Jahres dieses vorzüglich abgehangene Stück Death Metal in die Anlagen ihrer darbenden Fans.
Zwar hatte die Band den Abgang ihres Sängers Michi zu verkraften aber dennoch machte sie fast genau da weiter, wo sie ihren vorherigen Meilenstein gesetzt hatte: Geile Songs, eine transparente aber dennoch saubrutale Produktion von Andy Classen und natürlich wieder ein geiles Seagrave Cover. Und auch der vakante Sangesposten konnte dem inzwischen zum Trio geschrumpften Todeskommando nicht den Erfolg verderben, denn der Zweitbelastung als Sänger stellte sich Basser Ralf souverän und überzeugt mit einer etwas tieferen und trockeneren Stimme, die man auch bald in sein totes, kaltes Herz schließt.
Somit ist also auch „Within Darkened Disorder“ wieder ein formidables, energiegeladenes Death-Metal-Album geworden, das den Hörer gleich nach dem Auflegen ohne große Vorwarnung (Akkustiklampfen, Keyboard-Intro oder ein erotisch gehauchtes Wildschweinrezept) gegen die Zimmerwand presst. Groove, Brutalität, technische Versiertheit ohne Egotrips, und abwechslungsreiches Songwriting sind hier die Stichworte, die jeden Fan des geröchelten Gesanges von BOLT THROWER bis DEICIDE zum nächsten CD-Händler seines Vertrauens treiben sollten.
Dass der Vorgänger damals mit einem halben Punkt mehr davon kam, liegt einzig daran, dass mir „Infiltrate...Obliterate...Dominate“ einen Hauch besser gefällt, aber dabei handelt es sich nur um eine Nuance.
Als Anspieltipps seien hier abschließend das kriechend beginnende und dann alles vernichtende „The Plague Without A Face“ und das abwechslungsreiche „Symbol Of Nine“ genannt.
// Wile E. Coyote |