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Band: |
Gods Will Be Done |
| Album: |
The Book Of Blood |
| Genre: |
Thrash Metal |
| Rls. Datum: |
23.10.2009 |
| Label: |
Stargazer Records |
| Laufzeit: |
39:00 |
| Wertung: |
7.0 / 10.0 |
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Tja, das ist der Vorteil wenn man als Anhänger der besten Musikrichtung der Welt im erzkatholischen Paderborn aufwächst: Man muss nicht lange nach einem passenden Feindbild suchen. Und somit präsentiert sich das Debüt des Fünfers aus Ostwestfalen als ein Dutzend Tritte in die Fressen der organisierten Religionen. Angefangen bei der Präsentation der Bandmitgliedern über die von einem außenstehenden Texter geschriebenen Lyrics bis hin zu den jeden Song visualisierenden Artworks ergibt sich eine konzeptionelle Warnung an alle niemals ein Apostroph hinter das GOD im Bandnamen zu setzen.
Musikalisch lassen sich GODS WILL BE DONE erst einmal in der nicht mehr ganz so neuen Neo-Thrash-Szene hinter PANTERA und EXHORDER einordnen. Dazu kommt passend, dass Sänger Gulle stimmlich an Phil Anselmo erinnert, auch wenn er nicht dessen kompletten Stimmumfang hat und sich fast vollständig auf angefressene Shouts beschränkt. Dies rückt, zusammen mit einigen Breakdowns und dem typischen Gemisch aus Groove und Gehacke, die Band jedoch stärker in die Hardcore Ecke als ihre berühmten Vorbilder. Und hier liegt meiner Meinung nach auch die Krux: Zwar knallt es anfangs noch sehr befriedigend aus den Boxen, doch über die gesamte Album Distanz stellen sich aufgrund der (Hardcore-typischen) reduzierten Spielweise, sowie der kaum variierten Geschwindigkeit auch einige langweiligen Momente ein. Nichtsdestotrotz handelt es sich bei „The Book Of Blood“ aber um ein insgesamt gesehen gutes Debüt und wer generell mit den Hardcoreeinflüssen klarkommt, kann gerne noch einen Punkt hinzufügen.
// Wile E. Coyote |