Review zu
VON BÖÖM - Punkrock Terrorists - 200 Hits
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Band: |
VON BÖÖM |
| Album: |
Punkrock Terrorists |
| Genre: |
80er Rumpelmusik |
| Rls. Datum: |
20.03.20010 |
| Label: |
F.D.A. Rekotz |
| Laufzeit: |
31:02 |
| Wertung: |
6.5 / 10 |
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Was heutzutage unter Punk läuft ist oftmals glattgeleckte, langweilige Radioscheiße, fabriziert von Knilchen mit teuren, asymmetrischen Frisuren und eingeölten Tätowierungen auf den auf MTV-Kompatibilität hin durchtrainierten Luxuskörpern.
Das kann man von den Schweden Was heutzutage unter Punk läuft ist oftmals glattgeleckte, langweilige Radioscheiße, fabriziert von Knilchen mit teuren, asymmetrischen Frisuren und eingeölten Tätowierungen auf den auf MTV-Kompatibilität hin durchtrainierten Luxuskörpern.
Das kann man von den Schweden VON BØØM allerdings nicht behaupten – vor allem in musikalischer Hinsicht nicht, denn die Fotos der Band geben nicht allzuviel an Erkennbarem her. Aber "Punkrock Terrorists", wenn ich die Informationen richtig deute das erste vollständige Album der im Jahr 1984 gegründeten Band, ist ein klassischer Fall für den Untergrund. Sechzehn äußerst rohe und direkte Crustpunk-Brocken in guter schwedischer Tradition finden sich auf "Punkrock Terrorists". Nichts liegt VON BØØM ferner als Schöngeisterei und epische Arrangements, statt dessen gibt es schnodderige Punkgitarren, Gröhl-Chöre und räudig-angefressenen, bisweilen fast hysterischen "Gesang" in zumeist schwedischer Sprache. Darüber kommt gelegentlich noch das eine oder andere einfach gestrickte und nicht unbedingt harmonisch sinnvoll zu nennende Gitarrensolo, fertig ist die Laube.
Soundmäßig geht das ganze erstaunlicherweise in Ordnung, völlige Kellerqualität braucht man von den Punkterroristen nicht zu befürchten – allerdings, und das ist sicherlich der wundeste Punkt an diesem Album, gibt es auch wenige echte Hits auf "Punkrock Terrorists". Die Stücke ähneln sich wie ein Bullenknüppel dem anderen. Das heißt jetzt nicht, dass VON BØØM mit ein paar Litern Bier im Wanst und vor einem Publikum aus pogosüchtigen Stinkern nicht einen Heidenspaß machen könnten – aber wer kein Crust-Fanatiker ist, wird sich "Punkrock Terrorists" eher selten zuhause alleine anhören. Für Fans von DISCHARGE, DISFEAR, WOLFPACK, KRIGSHOT oder SKITSYSTEM sind VON BØØM aber allemal eine Adresse. allerdings nicht behaupten – vor allem in musikalischer Hinsicht nicht, denn die Fotos der Band geben nicht allzuviel an Erkennbarem her. Aber "Punkrock Terrorists", wenn ich die Informationen richtig deute das erste vollständige Album der im Jahr 1984 gegründeten Band, ist ein klassischer Fall für den Untergrund. Sechzehn äußerst rohe und direkte Crustpunk-Brocken in guter schwedischer Tradition finden sich auf "Punkrock Terrorists". Nichts liegt VON BØØM ferner als Schöngeisterei und epische Arrangements, statt dessen gibt es schnodderige Punkgitarren, Gröhl-Chöre und räudig-angefressenen, bisweilen fast hysterischen "Gesang" in zumeist schwedischer Sprache. Darüber kommt gelegentlich noch das eine oder andere einfach gestrickte und nicht unbedingt harmonisch sinnvoll zu nennende Gitarrensolo, fertig ist die Laube.
Soundmäßig geht das ganze erstaunlicherweise in Ordnung, völlige Kellerqualität braucht man von den Punkterroristen nicht zu befürchten – allerdings, und das ist sicherlich der wundeste Punkt an diesem Album, gibt es auch wenige echte Hits auf "Punkrock Terrorists". Die Stücke ähneln sich wie ein Bullenknüppel dem anderen. Das heißt jetzt nicht, dass VON BØØM mit ein paar Litern Bier im Wanst und vor einem Publikum aus pogosüchtigen Stinkern nicht einen Heidenspaß machen könnten – aber wer kein Crust-Fanatiker ist, wird sich "Punkrock Terrorists" eher selten zuhause alleine anhören. Für Fans von DISCHARGE, DISFEAR, WOLFPACK, KRIGSHOT oder SKITSYSTEM sind VON BØØM aber allemal eine Adresse.
// untergangsmelder |