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Band: |
The Dying One |
| Album: |
Saturnine |
| Genre: |
Death Metal |
| Rls. Datum: |
2009 |
| Label: |
None |
| Laufzeit: |
40:38 |
| Wertung: |
2.5 / 10.0 |
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Es gibt sie immer wieder, diese Scheiben die durchaus annehmbar anfangen und sich dann im Laufe der Spielzeit immer weiter in den Keller schrauben. Eine davon haben die Ende 2006 gegründeten THE DYING ONE nun auf Umwegen in mein Abspielgerät bekommen und sie hört auf den Titel "Saturnine".
Soweit also die üblichen Trivialitäten. Zu "Saturnine" respektive THE DYING ONE selber lässt sich sagen, dass sich die Truppe musikalisch in der Schnittmenge aus Thrash und melodischem Death Metal sowie einer Prise Black Metal bewegt. Hört sich zunächst einmal harmlos an, und mit "Thirst For Revenge" geht es dann auch zwar nicht gerade elektrisierend, mittels eines schönen THE LORD WEIRD SLOUGH FEG-Gedächtnisriffs aber ganz gut los. Ablesen lassen sich daran trotz des durchwachsenen Klanges, der für eine Eigenproduktion allerdings gut in Ordnung geht, durchaus vorhandene musikalische Fähigkeiten an Gitarre und Schlagzeug. Und natürlich verschwinden diese im weiteren Verlauf von "Saturnine" nicht einfach – was hingegen verschwindet ist jegliche Art von Inspiration, Schwung und Stimmung. Das ist insofern nicht weiter tragisch, als man das Auftauchen bisweilen dreistester SENTENCED-Diebstähle und einer hartnäckigen Erkältung als adäquaten Ersatz werten möchte. Wer "Everlasting Night" und SENTENCEDs "Dance On The Graves (Lil' Siztah)" vergleicht, wird wissen was ich meine. Spätestens ab diesem Zeitpunkt klingt Sänger und Gitarrist Christian leider weitgehend auch so, als ob da ein von hochprozentigem Hustensaft vernebelter, eigentlich grippebettlägeriger Taneli Jarva entgegen wohlmeinendem ärztlichem Rat UDO LINDENBERG zu imitieren sucht.
Das versetzt "Saturnine" den Todesstoß als ernstzunehmedes Album, mehr noch als es versehentlicher oder absichtlicher Ideenklau, durchwachsener Sound und schwunglose Darbietung könnten. Angesichts der durchaus vorhandenen Fähigkeiten der drei Jungs und der Dame ist das natürlich schade – das man "Saturnine" als Album deswegen vergessen kann, ist meines Erachtens aber die logische Konsequenz.
// untergangsmelder |