Review zu
Wolfsschrei - Demons Of My Inner Self - 114 Hits
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Band: |
Wolfsschrei |
| Album: |
Demons Of My Inner Self |
| Genre: |
Black Metal |
| Rls. Datum: |
26.08.2009 |
| Label: |
Black Devastation Records |
| Laufzeit: |
41:29 |
| Wertung: |
4.0 / 10 |
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Ich bin mir sicher genug um nicht erst nachlesen zu müssen – die Anzahl der Kritiken, in denen ich Gift und Galle gegen Intros verspritze, ist beträchtlich, das Intro an sich oftmals die unwürdigste Art und Weise, ein Album zu beginnen. Wer hätte also gedacht, dass ich zur Abwechslung folgendes von mir geben würde: Das Beste an diesem Album ist das Intro?
Im Falle von WOLFSSCHREI und deren Werk "Demons Of My Inner Self" ist genau dieser Umstand eingetreten. Denn so sehr ich üblicherweise geneigt bin, an Einleitungen herumzunörgeln, so gelungen stellen sich die ersten anderthalb, zwei Minuten von "Demons Of My Inner Self" dar. Verspieltes, atmosphärisches Zupfen von Bass und Gitarre, kein Schlagzeug, kein Keyboard, kein Gesang, nur ein paar schön verwobene Pickings die hohe Erwartungen an den Rest der Scheibe wecken. Die dann, traurig aber wahr, einfach nicht erfüllt werden können. Denn urplötzlich hat die Freude ein Ende und als hätte jemand den Auswerfen-Knopf gedrückt ballern WOLFSSCHREI mit rohem Black Metal ums Eck. Dieser ist zwar nicht so schlecht gemacht, dass es einer Beleidigung gleichkäme – aber leider rauscht die komplette Scheibe gleichförmig wie eine kaputte Klospülung vorbei, dass einem das Gähnen kommt.
Also wirklich: sogar auf MARDUKs "Panzerdivision"-Album ist rein musikalisch mehr interessantes passiert als auf "Demons Of My Inner Self". Das sagt vieles aus über WOLFSSCHREI – aber leider nichts Gutes. Das Beste an diesem Album ist das Intro.
// untergangsmelder |